Corona im Landkreis Starnberg:Pandemie der Kinder

Mit dem Virus stecken sich nun diejenigen an, die am wenigsten geschützt sind: die Kleinsten. Sollen sie trotzdem in Kitas und Schulen gehen?

Von Carolin Fries

Erst waren es Krankenhäuser und Altenheime, jetzt sind es Kitas und Schulen: Das Ausbrüche im Landkreis haben sich dorthin verlagert, wo sich die Menschen nicht gegen das Coronavirus schützen können - zu den Kindern. Zwei Wochen nach Schulbeginn gab es mehrere Fälle an der Grundschule in Tutzing, am Dienstag meldete das Landratsamt fünf infizierte Schüler an der Mittelschule in Starnberg. Insgesamt 315 Infektionen hat die Kreisbehörde seit Schulbeginn bei den Zwei- bis 19-Jährigen registriert. Fast 70 Prozent davon machen die unter Zwölfjährigen aus - für die es bislang noch keine zugelassene Schutzimpfung gegen Covid-19 gibt. Sollen die Kinder dennoch weiter ihre Einrichtungen besuchen?

Zur SZ-Startseite

Auszeichnung
:Immer da für die Kleinsten

Das Kita-Förderzentrum "Fortschritt" erhält den Wirtschaftspreis des Landkreises. Ohne das Engagement der 400 Mitarbeiter wäre die Corona-Krise für die betreuten Kinder fatal verlaufen.

Lesen Sie mehr zum Thema