Coronavirus-Newsblog im Landkreis Starnberg:Zahl der Corona-Toten steigt erneut

Coronavirus unter dem Elektronenmikroskop

Das Coronavirus unter dem Elektronenmikroskop.

(Foto: NIAID-RML/AP/dpa)
  • Im Landkreis Starnberg haben sich seit Beginn der Pandemie 5849 Menschen infiziert (+17).
  • Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 61,5.
  • 92.543 Menschen im Landkreis haben die erste Impfung erhalten (+63). Davon sind 91.736 Bürger vollständig geimpft (+104).

Zahl der Corona-Toten steigt erneut

Donnerstag, 23. September, 18.37 Uhr: Die Zahl der Corona-Toten ist erneut gestiegen: Ein 71-jähriger Mann ist am Mittwoch im Benedictus-Krankenhaus in Tutzing an seiner Infektion gestorben, teilt das Landratsamt mit. Im Landkreis Starnberg sind damit 123 Menschen im Zusammenhang mit der Pandemie gestorben - 76 an der Erkrankung und 47 laut Landratsamt "mit" ihrer Infektion.

90-Jährige stirbt an Corona

Mittwoch, 22. September, 16.57 Uhr: Eine 90 Jahre alte Frau ist am Dienstag an den Folgen ihrer Covid-19-Erkrankung in der Starnberger Klinik gestorben. Damit steigt die Zahl der Corona-Toten im Landkreis seit Beginn der Pandemie auf 122. Am Mittwoch meldete das Landratsamt elf Infektionen: vier in Starnberg, jeweils zwei in Gauting und Krailling sowie jeweils eine in Herrsching, Inning und Tutzing.

Inzidenz sinkt deutlich

Mittwoch, 22. September, 15.03 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis ist deutlich gesunken. Das Robert-Koch-Institut meldete am Mittwoch 67,3 Infizierte pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche. So niedrig lag der Wert zuletzt vor knapp vier Wochen. Am Dienstag lag der Wert noch bei 84,2. Das Landratsamt kündigte an, von Oktober an wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zurückzukehren und die coronabedingten Einschränkungen aufzugeben. Weiterhin werden aber Termine für Besuche in der Kreisbehörde benötigt. Die Terminvereinbarung kann per E-Mail oder auch telefonisch erfolgen, für KFZ-Zulassungs- und Führerscheinangelegenheiten im Bürgerservice steht dafür die Online-Terminbuchung zur Verfügung.

Erneut Fälle in Asylheimen

Mittwoch, 22. September, 10.59 Uhr: 23 Infektionen mit dem Coronavirus hat das Landratsamt am Dienstag registriert - die meisten davon in Gauting mit fünf, in Starnberg und Gilching mit jeweils vier sowie in Berg und Tutzing mit jeweils drei Diagnosen. Darunter finden sich auch weitere Fälle in Asylunterkünften: Nach bislang 14 positiv getesteten Bewohnern in der Pentenrieder Straße in Gauting haben sich vier weitere angesteckt, insgesamt 21 Menschen befinden sich in Quarantäne, berichtet die Kreisbehörde. Auch in der Gemeinschaftsunterkunft in Gilching steigt die Zahl infizierten Bewohner - und zwar um zwei auf sechs. Dort müssen sich 79 Menschen isolieren. Das Landratsamt korrigiert die Zahl der Corona-Toten. Ein 77-Jähriger aus dem Landkreis war bereits am 8. September im Krankenhaus Agatharied an seiner Infektion gestorben. Während das Robert-Koch-Institut den Tod schon in seiner Statistik führte, prüfte das Landratsamt noch den Wohnsitz. 121 Menschen aus dem Landkreis sind bislang im Zusammenhang mit der Pandemie gestorben.

Zwei Corona-Tote im Krankenhaus

Montag, 20. September, 17.50 Uhr: Im Starnberger Krankenhaus sind in der vergangenen Woche zwei Menschen in Zusammenhang mit ihrer Covid-19-Erkrankung gestorben. Eine 94-jährige Frau starb am Dienstag an den Folgen ihrer Virusinfektion, tags darauf starb ein 88 Jahre alter Mann "mit" Corona, wie das Landratsamt mitteilt. Über den Impfstatus der Verstorben konnte die Kreisbehörde keine Angaben machen. Damit steigt die Zahl der Corona-Toten im Landkreis seit Beginn der Pandemie auf 120.

Über das Wochenende hat die Kreisbehörde insgesamt 20 Infektionen registriert - 14 am Samstag, vier am Sonntag und zwei am Montag. Einen neuen positiven Fall gibt es im St.-Nikolaus-Kindergarten in Starnberg. Insgesamt sind dort nun 23 Personen in Quarantäne. Landkreisweit müssen sich 224 Menschen häuslich isolieren. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg am Samstag zunächst auf 97,4, sank aber bereits am Sonntag auf 90,8 und lag am Montag bei 88,6. Damit liegt der Landkreis nach wie vor über dem landesweiten Schnitt von 87,1.

Weitere Fälle in Gautinger Asylunterkunft

Mittwoch, 15. September, 17.12 Uhr: Der Coronavirus-Ausbruch in der Gautinger Asylunterkunft in der Pentenrieder Straße breitet sich weiter aus. Das Landratsamt meldet acht weitere Infizierte, damit sind dort nun insgesamt 13 Personen an Covid-19 erkrankt. Über den Impfstatus der Infizierten könne man keine Angaben machen, so ein Sprecher. Als enge Kontaktpersonen müssen sich acht weitere Bewohner in ihren Wohnbereichen isolieren. Der erste Fall in der Unterkunft war vor knapp zwei Wochen bekannt geworden. Landkreisweit hat das Landratsamt 21 Infizierte registriert, davon neun in Gauting, vier in Starnberg und drei in Berg. Aus Andechs, Gilching, Pöcking, Tutzing und Wörthsee wurde jeweils ein Fall gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis sank leicht auf 94,4. In Landsberg am Lech lag der Wert bei 57, in Weilheim-Schongau bei 53,6.

Coronavirus-Ausbrüche in Asylunterkünften

Dienstag, 14. September, 17.27 Uhr: Nach einem Ausbruch des Coronavirus Anfang des Monats in der Gautinger Asylunterkunft in der Pentenrieder Straße gibt es nun auch in der Gilchinger Unterkunft Infizierte. Wie das Landratsamt meldet, haben sich dort vier Bewohner angesteckt, weitere 24 enge Kontaktpersonen sind in Quarantäne. Derweil ist der Ausbruch in der Gautinger Unterkunft noch nicht eingedämmt, die Zahl der Infizierten stieg dort von drei auf fünf. Dort müssen sich neben den Erkrankten drei weitere Bewohner in ihren Wohnbereichen isolieren. Insgesamt hat die Kreisbehörde 42 Infektionen registriert, davon 16 in Starnberg, zwölf in Gauting und sieben in Gilching. Fälle wurden aus fast allen Gemeinden im Landkreis gemeldet mit Ausnahme von Andechs, Feldafing, Herrsching, Pöcking und Wörthsee. Dabei ist die Delta-Variante weiter vorherrschend. Von den 276 Infektionen im September gehen 65 Prozent auf die Virus-Mutante zurück. Die Sieben-Tage-Inzidenz fiel leicht auf 96,6. In Landsberg am Lech lag der Wert bei 57,8, in Weilheim-Schongau bei 55,1.

41 Infektionen übers Wochenende

Montag, 13. September, 17.54 Uhr: Über das Wochenende hat das Landratsamt 41 Infektionen mit dem Coronavirus registriert - 23 am Samstag, zehn am Sonntag und acht am Montag. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg zunächst von 92,2 auf 98,8 und lag am Montag bei 100,3. 67 Prozent der Menschen im Landkreis sind inzwischen einmal gegen Covid-19 geimpft, 66 Prozent haben den vollständigen Schutz. Um die Impfkampagne voran zu treiben, beteiligt sich der Landkreis an der bundesweiten Aktionswoche "#HierWirdGeimpft" und bietet am kommenden Samstag, 18. September, Schutzimpfungen im Starnberger Breitwand-Kino an. Vor und zwischen den Vorstellungen steht ein mobiles Team des vom Bayerischen Roten Kreuz (BRK) betriebenen Impfzentrums des Landkreises bereit. Wer möchte, kann sich von 16.30 bis 20.15 Uhr hier eine Spritze abholen, angeboten werden die Impfstoffe von Biontech, Moderna und Johnson & Johnson. Im Kino läuft nachmittags um 17 Uhr und 20.15 Uhr der Film "Dune" - von der FSK von zwölf Jahren an freigegeben.

77-Jähriger Mann stirbt an Corona

Freitag, 10. September, 17.53 Uhr: Ein 77 Jahre alter Mann, gemeldet im Landkreis Starnberg, ist in den vergangenen Tagen in München an seiner Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Während das Robert-Koch-Institut (RKI) den Todesfall in seiner Statistik bereits berücksichtigt, prüft das Landratsamt noch, ob der Mann tatsächlich im Landkreis gelebt hat, wie ein Sprecher mitteilt. Sollte sich das bestätigen, würde die Statistik der Kreisbehörde entsprechend angepasst. Das Landratsamt meldet am Freitag zwölf Infektionen, davon sechs in Starnberg und drei in Gauting. Die Zahl der nachgewiesenen Ansteckungen mit der Delta-Variante liegt bei 413 und hat sich damit innerhalb der vergangenen zwei Wochen verdoppelt. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter leicht auf 92,2. Am Donnerstag war der Wert bei 94,4 gelegen und die Kreisbehörde hatte 14 Infektionen registriert.

Inzidenz wieder über 100

Mittwoch, 8. September, 16.55 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz ist erstmals seit Ende April wieder auf einen Wert über 100 gesprungen. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) liegt die Zahl der Infizierten im Landkreis pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche bei 103,9. Das Landratsamt registrierte 24 neue Fälle, acht davon in Gauting. Aus dem Caritas-Altenheim Marienstift in Gauting wurden drei neue Erkrankte gemeldet. Dort sind nun neun Bewohner und sechs Mitarbeiter infiziert.

Erneuter Corona-Fall in Seniorenheim

Dienstag, 7. September, 17,22. Uhr: Der Coronavirus-Ausbruch im Caritas-Altenheim Marienstift in Gauting weitet sich aus. Am Dienstag meldete das Landratsamt einen weiteren infizierten Mitarbeiter. Damit haben sich nun insgesamt acht Bewohner und vier Mitarbeiter angesteckt. Landkreisweit registrierte die Kreisbehörde 42 neue Fälle - so viele wie zuletzt Mitte April. Die meisten Erkrankten wurden aus Gauting (zwölf) und Starnberg (elf) gemeldet, in Gilching gab es sechs Infektionen und in Herrsching fünf. Inzwischen sind 65,7 Prozent der Landkreisbürger vollständig gegen Covid-19 geimpft, der Anteil der bislang nur einmal Geimpften liegt mit 66,7 Prozent kaum höher. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist wieder leicht auf 91,5 gestiegen. In Landsberg am Lech liegt der Wert bei 73,5, in Weilheim-Schongau bei 72,7.

17 Infektionen am Montag

Montag, 6. September, 17.48 Uhr: Die Kreisbehörde hat am Montag 17 neue Coronavirus-Fälle registriert, die meisten davon in Gauting (sechs) und Starnberg (fünf). Zwei neue Fälle gibt es in der Asylunterkunft in der Pentenrieder Straße in Gauting, wo in der vergangenen Woche ein erster Bewohner positiv getestet worden war. Insgesamt sind dort nun sechs Personen in Quarantäne. Auch im Caritas-Altenheim Marienstift in Gauting hat sich die Zahl der Infizierten erhöht. Zu den bislang acht bekannten Fällen (sieben Bewohner, ein Mitarbeiter) wurden drei weitere gemeldet. Betroffen ist ein Bewohner und zwei Mitarbeiter. Derweil stieg die Zahl der Drittimpfungen am Montag auf 35.

Drittimpfungen auch im Impfzentrum

Montag, 6. September, 11.04 Uhr: Über das Wochenende hat das Landratsamt 18 Infektionen mit dem Coronavirus registriert (elf am Samstag, sieben am Sonntag). Die meisten Fälle wurden aus Starnberg (fünf) und Gauting (drei) gemeldet. Während die Hausärzte in der vergangenen Woche bereits 26 Personen eine dritte Spritze zur Auffrischung gegeben haben, gab es nun auch die ersten Drittimpfungen im Impfzentrum des Landkreises. Zwei Personen wurden dort bislang geimpft.

82-Jähriger stirbt "mit" Corona, viele Infektionen

Freitag, 3. September, 16.57 Uhr: Ein 82 Jahre alter Mann aus dem Landkreis ist am Donnerstag in der Starnberger Klinik "mit" Corona gestorben, wie das Landratsamt mitteilt. Zudem meldete die Behörde 16 Infektionen im Landkreis - darunter einen Fall in der Asylunterkunft in Gauting an der Pentenrieder Straße. Dort seien nun sechs Personen in Quarantäne. Am Freitag registrierte das Landratsamt 13 Infektionen, die Inzidenz sank von 94,4 geringfügig auf 93,7.

Acht Infizierte in Gautinger Marienstift

Mittwoch, 1. September, 17,42 Uhr: Im Caritas-Altenheim Marienstift in Gauting haben sich sieben Bewohner und ein Mitarbeiter mit dem Coronavirus angesteckt. Der Krankheitsverlauf sei in allen Fällen mild, teilt das Landratsamt mit, lediglich drei Infizierte zeigten leichte Symptome. Alle infizierten Bewohner sowie der Mitarbeiter seien vollständig gegen Covid-19 geimpft. Neben den Erkrankten ist eine zusätzliche Person nach engem Kontakt in Quarantäne. In Gauting wurden am Mittwoch 13 Infektionen registriert - landkreisweit die meisten. Insgesamt wurden 37 neue Fälle gemeldet, so viele wie zuletzt im April. In Gilching gibt es acht Fälle, in Herrsching und Krailling vier und in Berg und Feldafing jeweils zwei. In Inning, Seefeld, Starnberg und Weßling gibt es jeweils eine neue Infektion. Die Sieben-Tage-Inzidenz stagniert bei 90,8. In Landsberg am Lech lag der Wert bei 81,8, in Weilheim-Schongau bei 76,4. Insgesamt sind 167 Landkreisbürger in Quarantäne.

Sieben-Tage-Inzidenz binnen einer Woche verdoppelt

Dienstag, 31. August, 16.31 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Fünfseenland hat sich binnen einer Woche mehr als verdoppelt. Am Dienstag errechnete das Robert-Koch-Institut für den Landkreis einen Wert von 90,8 - am vergangenen Mittwoch lag die Inzidenz noch bei 44,6. Am Dienstag hat das Landratsamt 22 Infektionen registriert, die meisten in Tutzing (sechs), Gauting (fünf) und Starnberg (vier).

34 Neuinfektionen am Wochenende

Montag, 30. August, 18.36 Uhr: Das Landratsamt hat seit dem Wochenende 34 Infektionen mit dem Coronavirus registriert, 17 am Samstag, eine am Sonntag und 16 am Montag. Schwerpunkt am Montag war Herrsching mit allein elf entdeckten Ansteckungen. Die übrigen Fälle traten vereinzelt in Gemeinden auf. Die Sieben-Tage-Inzidenz verharrt auf hohem Niveau. Nach Werten von 81,3 am Samstag und 84,9 am Sonntag lag die Inzidenz am Montag bei 84,2. Der Landkreis Landsberg hat Starnberg am Wochenende überholt und erreicht eine Inzidenz von 85,9.

Auch Landsberg am Lech über Grenzwert

Sonntag, 29. August, 11.16 Uhr: Der Landkreis Landsberg am Lech hat den Inzidenzwert von 50 am Sonntag den dritten Tag in Folge überschritten, weshalb dort von Dienstag an die verschärften Corona-Regeln gelten. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete für den Nachbarlandkreis am Sonntag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 92,5. In Starnberg stieg der Wert weiter und lag bei 84,9.

Corona-Regeln werden wieder verschärft

Samstag, 28. August, 11.53 Uhr: Die Inzidenz reißt den dritten Tag in Folge den Grenzwert von 50 - und zwar drastisch. Sie steigt laut Robert-Koch-Institut um zehn Punkte auf 81,3. Darum werden die Corona-Regeln von Montag an erneut verschärft, wie das Landratsamt mitteilt. Zusätzlich zur 3G-Regel dürfen sich nur noch bis zu zehn Personen aus drei Haushalten treffen. Bei privaten Feiern sind im Freien nur noch bis zu 50 Menschen erlaubt, in Innenräumen bis zu 25. Geimpfte, Genesene und Kinder unter 14 Jahren werden jeweils nicht nicht mitgezählt. Zusätzlich gilt bei schulischen Angeboten wie etwa Sommerschulen erneut eine Maskenpflicht für alle Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler von der ersten Klasse an auch am Sitzplatz.

Verschärfung der Corona-Regeln wahrscheinlich

Freitag, 27. August, 17.31 Uhr: Nach zahlreichen Infektionen in den vergangenen Tagen ist die Inzidenz erneut stark von 57,8 auf 71,0 gestiegen. Sollte die 50er-Marke auch am Samstag gerissen werden, müssen die Corona-Regeln erneut verschärft werden. Da das Landratsamt am Freitag 18 Infektionen registriert hat, davon allein acht in Starnberg, gilt dies als wahrscheinlich. Dann dürften sich von Montag an zusätzlich zur 3G-Regel nur noch bis zu zehn Personen aus drei Haushalten treffen - Geimpfte, Genesene und Kinder unter 14 Jahren nicht mitgezählt. Bei privaten Feiern sind im Freien nur noch bis zu 50 Menschen erlaubt, in Innenräumen bis zu 25. Inzwischen sind im Fünfseenland 65 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen Covid-19 geimpft. An diesem Wochenende bieten das Impfzentrum in Gauting und die Außenstelle in Herrsching Impfungen an. Beide Stellen haben am Samstag von 10 bis 12 Uhr sowie von 13 bis 16 Uhr geöffnet, am Sonntag ist zu den gleichen Zeiten lediglich das Zentrum in Gauting geöffnet.

Wieder viele Infektionen

Donnerstag, 26. August, 18.25 Uhr: Das Landratsamt hat am Donnerstag 20 Infektionen registriert, die meisten in Herrsching mit acht. Jeweils drei gab es in Feldafing, Gauting und Starnberg. In Quarantäne befinden sich 167 Menschen.

Inzidenz steigt stark

Donnerstag, 26. August, 10.27 Uhr: Nach vielen Infektionen am Vortag ist die Inzidenz im Landkreis drastisch gestiegen. Das Robert-Koch-Institut meldet 57,8 Fälle pro 100.000 Einwohner. Am Vortag waren es 44,6. Damit hat die Inzidenz bereits den nächsten Grenzwert von 50 übersprungen. Sollte sich dies verstetigen, wäre die nächste Verschärfung der Corona-Regeln zu erwarten. Die erste Stufe mit einer Testpflicht für Ungeimpfte gilt gerade erst seit heute.

Das Landratsamt hatte am Mittwoch 28 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert, elf davon in Gauting. Sieben Fälle können dort laut Kreisbehörde dem Ausbruch in einer Asylunterkunft zugeordnet werden, wo nun insgesamt neun Personen infiziert sind. Betroffen sind zwei Familien. Einen weiteren Fall gibt es im Altenheim Malteserstift St. Josef in Percha. Dort schien der Ausbruch mit bislang insgesamt elf infizierten Mitarbeitern und Bewohnern in den vergangenen Wochen eingedämmt, nun wurde erneut ein Bewohner positiv getestet.

Corona-Regeln werden verschärft

Dienstag, 24. August, 17.47 Uhr: Sieben infizierte Bewohner und vier Mitarbeiter, alle zweifach geimpft: Seit Anfang August kämpft das Seniorenheim Malteserstift St. Josef in Percha mit einem Ausbruch des Coronavirus, am vergangenen Freitag ist eine 87 Jahre alte infizierte Bewohnerin gestorben - wenngleich Leiterin Nicole Uhlig betont, dass die Frau bereits vor ihrer Covid-19-Erkrankung palliativmedizinisch versorgt worden war. Die anderen Betroffenen berichten von milden Verläufen.

Das Landratsamt meldet am Dienstag 25 neue Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 39,5 - und damit das dritte Mal über dem Grenzwert. Das hat Folgen:

Corona-Infizierte stirbt in Altenheim

Montag, 23. August, 17.31 Uhr: Eine 87 Jahre alte Frau ist am vergangenen Freitag im Malteserstift St. Josef in Percha im Zusammenhang mit ihrer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die Seniorin starb laut Landratsamt "mit" und nicht an ihrer Infektion. Informationen über ihren Impfstatus seien nicht bekannt. Insgesamt registrierte die Kreisbehörde am Samstag elf, am Sonntag zwei und am Montag sieben Infektionen, darunter ein Fall in der Gautinger Asylunterkunft. Dort müssen auch zwei enge Kontaktpersonen in Quarantäne.

Neue Corona-Regeln

Freitag, 20. August, 19.12 Uhr: Die neuen Regeln in Bayern gegen die Corona-Pandemie werden von Montag an auch im Landkreis Starnberg gelten. Weil die Sieben-Tage-Inzidenz erneut bei mehr als 35 liegt, gilt dann in Innenbereichen größtenteils die 3G- Regel: Wer weder geimpft noch genesen ist, muss einen negativen Coronatest vorweisen - etwa bei Teilnahme an Veranstaltungen in geschlossenen Räumen, für den Zugang zur Innengastronomie und bestimmten Freizeiteinrichtungen, beim Sport in geschlossenen Räumen sowie bei Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen. Auch Besucher von Krankenhäusern, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen müssen einen Test vorlegen. Die Tests dürfen maximal 24 Stunden (PCR-Tests: 48 Stunden) alt sein.

Der Starnberger Landrat Stefan Frey wird derweil nicht müde, für Corona-Impfungen zu werben: Das mobile BRK-Impfteam ist an diesem Samstag von 10 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr sowie am Sonntag von 11 bis 15 Uhr in Herrsching am Ammersee beim "Seehof" an der Seestraße 58 im Einsatz. Zum Einsatz kommen die Impfstoffe Biontech, Moderna sowie Johnson & Johnson. Eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich.

Maskenpflicht von Montag an

Donnerstag, 19. August, 17.57 Uhr: Im Landkreis Starnberg liegt die Sieben-Tage-Inzidenz nun an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 25; am Donnerstag ist der Wert auf 35,9 gestiegen. Damit gilt vom Samstag an für Schülerinnen und Schüler ab der fünften Jahrgangsstufe und deren Lehrkräfte wieder die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske auch am Sitzplatz. Die Regelung ist vom kommenden Montag an relevant und gilt auch für schulische Angebote in den Ferien, wie beispielsweise die sogenannte Sommerschule, oder an der Munich International School, wo der Unterricht bereits wieder begonnen hat. Schüler der 1. bis 4. Klassen sowie deren Lehrkräfte sind von der Regelung nicht betroffen. Die Anzahl der Infektionen mit der Delta-Variante stieg auf nunmehr 144.

Bald wieder Maskenpflicht an manchen Schulen

Mittwoch, 18. August, 16.45 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auch im Landkreis Starnberg weiter an. Das hat Folgen für Schulen, in denen bereits wieder unterrichtet wird. Wenn an diesem Donnerstag der Wert erneut über 25 liegt, gelte dort wieder die Maskenpflicht, teilte ein Sprecher des Landratsamts mit. Betroffen sind davon Sommerschulen und die Munich International School in Buchhof, wo am Mittwoch wieder der Unterricht begonnen hat. Im Malteserstift St. Josef in Percha gibt es nach Angaben des Landratsamts drei weitere Corona-Fälle, davon zwei Bewohner und eine Pflegekraft. Aktuell befinden sich 44 Personen in Quarantäne. Einen weiteren Fall gibt es auch in der Starnberger Gemeinschaftsunterkunft. Derzeit sind 15 Bewohner in Quarantäne.

Sieben-Tage-Inzidenz wieder über 25

Dienstag, 17. August, 18.10 Uhr: Erstmals seit dem 23. Juli liegt die SiebenTage-Inzidenz wieder bei mehr als 25, genauer gesagt an diesem Dienstag bei 27,1. Wären nun keine Ferien an den meisten Schulen in Bayern, liefen Schülerinnen und Schüler im Landkreis ab der fünften Jahrgangsstufe wieder Gefahr, bald wieder mit medizinischen Gesichtsmasken zum Unterricht erscheinen zu müssen. Denn auch die Zahl der Neuinfektionen steigt: Am Dienstag meldete das Landratsamt 14 neue Fälle, davon allein 10 aus Starnberg, zwei aus Tutzing und je einen aus Feldafing und Gilching. Zudem gibt es laut Kreisbehörde einen neuen Fall im Malteserstift St. Josef im Starnberger Ortsteil Percha. Die Zahl der Fälle im Landkreis, bei denen die Delta-Variante diagnostiziert worden ist, liegt mittlerweile bei 130.

Corona-Ausbruch in Gemeinschaftsunterkunft

Freitag, 13. August, 17.20 Uhr: In einer Gemeinschaftsunterkunft haben sich fünf Menschen mit Corona infiziert, zwölf weitere befinden sich aktuell in Quarantäne. Nach Mitteilung des Landratsamts ist auch im Malteserstift St. Josef in Percha eine weitere Person positiv getestet worden. Damit haben sich dort insgesamt sechs Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Betroffen sind Bewohnerinnen und eine Pflegekraft. Quarantäne müssen 43 Personen aus dem Umfeld der Infizierten einhalten. Die ersten beiden Infektionen wurden dort am vergangenen Montag gemeldet; im weiteren Verlauf wurde festgestellt, dass es sich in den meisten Fällen um die Delta-Variante handelt. Die Zahlen des Landratsamtes belegen auch, dass sich die wesentlich ansteckendere Delta-Variante ausbreitet. Nach derzeitigem Stand sind 118 Fälle bekannt, 13 mehr als noch zu Beginn der Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag trotzdem leicht gefallen, von 19 auf 16,8. Bei der Sonderimpfaktion am Freitag in Pöcking haben sich 50 Menschen immunisieren lassen, davon elf Kinder unter 18 Jahren. Insgesamt seien 36 Erstimpfungen verabreicht worden. Unter den Geimpften seien etwa 50 Prozent unter 40 Jahren, die andere Hälfte darüber, teilt die Behörde mit.

Zahl der Infizierten im Heim steigt

Dienstag, 10. August, 16.55Uhr: Seit eine Pflegekraft zu Beginn der Woche vermutlich das Corona-Virus trotz vollständiger Impfung aus dem Urlaub mitbrachte, steht der gesamte zweite Stock des Malteserstifts im Starnberger Ortsteil Percha mit 40 Senioren bis 19. August unter Quarantäne. Ein weiterer Mitarbeiter und vier Bewohner - ebenfalls allesamt geimpft - haben sich angesteckt, mit welcher Variante ist noch unklar. Das Landratsamt meldet am Dienstag insgesamt fünf neue positiv getestete Fälle je zwei aus Herrsching und Krailling sowie einen aus Krailling. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt leicht auf 15,4.

Zwei Neuinfektionen im Pflegeheim

Montag, 9. August, 17.51 Uhr: Ein statistischer Datenabgleich zwischen dem Landratsamt und dem Robert-Koch-Institut (RKI) hat zu einer Verringerung der absoluten Coronazahlen im Landkreis Starnberg geführt: In der Statistik des Landratsamtes seien zehn gemeldete Personen enthalten gewesen, deren Wohnsitz entweder außerhalb des Landkreises Starnberg liegt oder die durch spätere Nachweise als "kein Fall" gewertet wurden. Solche Änderungen kommen laut Kreisbehörde vor, wenn Personen im Landkreis positiv getestet werden, sich bei weiteren Ermittlungen aber eine Meldeadresse außerhalb des Landkreises herausstellt oder eben doch kein positives Testergebnis auf eine Erkrankung vorliegt. Nach dem Datenabgleich gibt es nun 5222 positiv getestete Fälle aus dem Landkreis Starnberg seit Ausbruch der Pandemie. Gleichwohl seien die offiziellen Meldedaten beim RKI sowie der veröffentlichte Inzidenzwert stets korrekt gewesen.

Am Wochenende wurden dem Landratsamt drei Neuinfektionen gemeldet, darunter zwei positive Fälle im Malteserstift Percha: Betroffen sind eine Pflegekraft und ein Bewohner. Beide Personen waren vollständig geimpft. Sie hätten Symptome, bis dato aber einen milden Verlauf. Ob es sich um die Delta-Variante handelt, sei noch offen. Bis weitere Ergebnisse vorliegen, sind im betreffenden Wohnbereich 41 BewohnerInnen in Quarantäne. Die Anzahl der nachgewiesenen Delta-Variante im Landkreis stieg seit Freitag auf 105 Fälle.

Mehr als 60 Prozent der Bürger geimpft

Freitag, 6. August, 17.17 Uhr: Mehr als 60 Prozent der Bevölkerung im Landkreis Starnberg sind schon zweimal geimpft, doch geht es nach Landrat Stefan Frey, muss die Quote noch besser werden. Daher gehen die mobilen Impfteams des BRK-Impfzentrums erneut auf Tour: Am Wochenende stehen zwei Sonderimpfaktionen insbesondere auch für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren an. Das Impfteam macht diesen Samstag von 10 bis 15 Uhr Station in der Sporthalle des TSV Tutzing (Bernrieder Straße 1 a), am Sonntag, 8. August, 10 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr, im Herrschinger Impfzentrum (Gewerbestraße 5). An beiden Tagen ist auch ein Kinderarzt anwesend. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, es stehen alle Impfstoffe zur Verfügung. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert stieg derweil wieder leicht auf 17,6. Das Landratsamt meldete am Freitag vier neue Infektionen: je zwei aus Starnberg und Weßling.

Landratsamt will Impfzentren schließen

Donnerstag, 5.August, 18.34 Uhr: Weil die Zahl der Impfwilligen rückläufig ist, will das Landratsamt einen Teil der Impfzentren wird vorübergehend schließen. Nur die Stationen in Gauting und Herrsching sollen geöffnet bleiben. "Wir fahren die Kapazitäten so herunter, dass wir die Impfzentren jederzeit wieder in Betrieb nehmen könnten", sagt Landratsamtssprecher Stefan Diebl. Doch schon bald könnten für zahlreiche ältere Bürger Auffrischungsimpfungen anstehen, wenn die Ständige Impfkommission eine Empfehlung dazu abgibt. Von Oktober an, so lauten die Planungen im Landratsamt, soll dann die dritte Spritze vor einer möglichen vierten Welle der Corona-Infektionen schützen.

Sonderimpfaktionen in Tutzing und Herrsching

Mittwoch, 4. August, 18.10 Uhr: Der Landkreis Starnberg setzt im Kampf gegen die Corona-Pandemie weiter auf "Impfen to go": Die mobilen Teams des BRK-Impfzentrums gehen am kommenden Wochenende erneut auf Tour. Die zwei Sonderimpfaktionen sind insbesondere für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren gedacht. Erste Station des Impfteams ist am Samstag, 7. August, von 10 bis 15 Uhr beim TSV Tutzing (Bernrieder Straße 1 a). Weiter geht es am Sonntag, 8. August, im Impfzentrum Herrsching (Gewerbestraße 5) von 10 bis 12 und 13 bis 16 Uhr. An beiden Tagen ist jeweils auch ein Kinderarzt dabei. In der nächsten Woche geht es in Pöcking weiter: Am Freitag, 13. August, wird von 10 bis 12 Uhr sowie von 13 bis 16 Uhr im "Beccult" geimpft. Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht erforderlich, es stehen alle Impfstoffe zur Verfügung. Derweil sinken die Inzidenzwerte beständig. Das Landratsamt meldete am Mittwoch lediglich zwei neue positiv getestete Fälle. Die Anzahl der Infektionen durch die Delta-Variante erhöhte sich auf 98.

Feldafings Bürgermeister kritisiert Aiwanger

Dienstag, 3. August, 17.00 Uhr: Bei einem Besuch des bayerischen Wirtschaftsministers Hubert Aiwanger in Feldafing, wo es um digitale Besucherlenkung gehen sollte, hat der Bürgermeister der Gemeinde, Bernhard Sontheim herbe Kritik geübt. Nicht die vielen Gäste, sondern vor allem die Coronapandemie setzten seiner Kommune zu, erklärte Sontheim. Eine möglichst hohe Durchimpfungsrate sei deshalb sehr wichtig. Aus diesem Grund bat er Aiwanger - ungeachtet der persönlichen Meinung des bayerischen Wirtschaftsministers - um eine deutlich bessere Unterstützung der Impfkampagne. In diesem Zusammenhang appellierte Sontheim auch an die Vorbildfunktion seines Parteikollegen: "Mit allem, was wir sagen, beeinflussen wir andere." Aiwangers umstrittene Äußerungen zur Impfung empfinde er als "zu krass".

Das Landratsamt meldet am Dienstag fünf neue positiv getestete Fälle: zwei aus Pöcking, sowie je einen aus Gauting, Herrsching und Starnberg. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt leicht auf 16,1.

Maskenpflicht entfällt an Sommerschulen

Montag, 2. August, 17.24 Uhr: Da die Inzidenz im Landkreis beständig unter den Grenzwert von 25 gesunken ist, entfällt von Dienstag an wieder die Maskenpflicht im Unterricht auch für die Schüler von der fünften Klasse an und deren Lehrer. Dies betreffe auch in den Ferien einige Kinder und Jugendliche, die Zusatzangebote wie etwa Sommerschulen besuchten, teilt das Landratsamt mit. Sollte die Inzidenz unter dem Grenzwert bleiben, gilt die Regelung auch für Schulen, die früher in den Unterricht zurückkehren, wie etwa die Munich International School am 18. August. Zuletzt lag der Wert bei 16,8.

Von Samstag bis Montag sind täglich jeweils zwei Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis hinzugekommen. Das Landratsamt korrigierte zudem eine Angabe vom Freitag: Das Starnberger Gymnasium sei nicht von einer Infektion betroffen, da der positiv getestete Schüler das Gymnasium nicht besucht habe, während eine Ansteckungsgefahr bestand.

Die nächste Sonderimpfaktion findet am Mittwoch, 4. August, zum Weßlinger Wochenmarkt statt. Von 11 bis 16.30 Uhr könnten Interessenten am Bahnhofsgelände ohne Termin und unabhängig vom Wohnsitz erscheinen. Zur Verfügung stehen die Impfstoffe von Biontech und Johnson&Johnson.

Zwei Schüler und weitere Party-Gäste infiziert

Samstag, 31. Juli, 11.49 Uhr: Nicht alle können unbeschwert in die Ferien starten: Ein Schüler des Starnberger Gymnasiums und ein Berufsschüler sind laut Landratsamt positiv auf das Coronavirus getestet worden. An der Berufsschule müssten 23 enge Kontaktpersonen in Quarantäne, am Gymnasium liefen die Ermittlungen noch. Insgesamt registrierte die Behörde am Freitag fünf Infektionen im Landkreis. In der Sequenzierung früherer Ansteckungen wurden drei weitere mit der Delta-Variante identifiziert. Die Gesamtzahl stieg auf 82.

Nach der Party im Forsthaus Mühlthal mit etwa 50 Jugendlichen war die Zahl der infizierten Besucher bereits am Donnerstag von 13 auf 16 gestiegen.

Am Wochenende stehen "Impfen to go"-Aktionen an: Am Samstag, 10 bis 15 Uhr, gibt es die Spritzen im Foyer der Kreissparkasse in Starnberg. Die Eiswerkstatt spendiert jedem Impfling eine Kugel. Am Sonntag sind im Herrschinger Impfzentrum in der Gewerbestraße von 10 bis 12 und 13 bis 16 Uhr Kinder von zwölf Jahren an und Jugendliche an der Reihe. Zum Weßlinger Wochenmarkt steigt am 4. August von 11 bis 16.30 Uhr die nächste Aktion.

Sieben-Tage-Inzidenz sinkt

Mittwoch, 28. Juli, 14.33 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 23,4 und liegt damit erstmals seit dem Wochenende wieder unter dem Grenzwert von 25. Inzwischen sind im Landkreis 87.355 Menschen komplett geimpft und 76.182 einmal.

Zahl der Delta-Fälle steigt auf 66

Dienstag, 27. Juli, 19.59 Uhr: Im Zusammenhang mit dem Corona-Ausbruch nach einer Party im Mühlthal wurde eine weitere Person positiv getestet. Damit haben sich laut Landratsamt 13 der etwa 50 Gäste infiziert, die dort vor zwei Wochen die Volljährigkeit zweier 18-Jähriger gefeiert haben sollen. Am Dienstag hat das Landratsamt insgesamt fünf Neuinfektionen im Landkreis registriert: zwei in Starnberg und je eine in Berg, Inning und Seefeld. Die Zahl der Infektionen mit der Delta-Mutante stieg auf 66 - am Montag waren es noch 56 Fälle. Die Impfzentren bieten weiter Impfungen ohne Termin auch für Jugendliche zwischen zwölf und 18 Jahren an. Laut Pandemie-Koordinator und HNO-Arzt Bernhard Junge-Hülsing ist bereits etwa ein Drittel der Jugendlichen komplett geimpft, ein weiteres Drittel bereits einmalig.

Mehr Infizierte nach Geburtstagsparty im Mühlthal

Montag, 26. Juli, 19.02 Uhr: Der Ausbruch des Coronavirus nach einer privaten Geburtstagsfeier im Forsthaus Mühlthal zieht weitere Kreise: Bis Montag waren zwölf Besucher der Party positiv getestet worden, teilte das Landratsamt mit. Am Freitag waren es neun Infizierte und 16 Menschen in Quarantäne. Vor zwei Wochen hatten laut dem Vermieter des Forsthauses zwei Achtzehnjährige ihre Volljährigkeit mit etwa 50 Gästen gefeiert. Die Eltern sollen die Besucher am Eingang getestet haben, die Hygieneregeln sollen eingehalten worden sein.

Insgesamt hat die Kreisbehörde seit dem Wochenende sieben Infektionen registriert - fünf am Samstag, zwei am Sonntag und keine am Montag. Hinter der Null verbergen sich allerdings drei Fälle in Gauting und Wörthsee, denen drei Infektionen gegenüberstehen, die fälschlicherweise anderen Gemeinden zugeordnet waren. Die Zahl der Infektionen mit der als besonders ansteckend geltenden Delta-Variante steigt auf 56. Am Freitag waren es noch 50.

Maskenpflicht an weiterführenden Schulen

Freitag, 23. Juli, 12.12 Uhr: Weil die Sieben-Tage-Inzidenz an diesem Freitag den dritten Tag in Folge über dem Grenzwert von 25 liegt, gilt für Schüler und Lehrer an weiterführenden Schulen von Montag an wieder eine Maskenpflicht auch am Platz. Wie das Landratsamt mitteilt, müssen Schüler und Lehrer von der fünften Jahrgangsstufe an eine medizinische Gesichtsmaske auf dem Schulgelände, während der Mittags- und Notbetreuung sowie im Gebäude und in geschlossenen Räumen tragen, auch am Sitz- und Arbeitsplatz.

Impfaktion beim Gautinger Kulturspektakel

Freitag, 23. Juli, 11.16 Uhr: Nach dem Impfen an der Seepromenade kommt jetzt das Impfen beim Festival: Besucher des Gautinger Kulturspektakels an diesem Wochenende können sich auf dem Weg zum Open-Air-Konzert noch ihren Schutz vor dem Coronavirus abholen. Die Impfstation bei den Fahrradständern der Realschule ist an diesem Freitag von 13 bis 18 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 11 bis 14 Uhr und von 15 bis 18 Uhr, teilt das Landratsamt mit. Verabreicht werden die Impfstoffe von Biontech, Johnson&Johnson sowie Astra Zeneca. Termin oder Wohnsitz im Landkreis sind nicht nötig, auch Kinder von zwölf Jahren an können die Spritze erhalten. Wer einen Tisch auf dem Festival reserviert hat und sich impfen lässt, erhält ein Freigetränk ohne Alkohol. Auf www.impfzentrum-sta.de steht, welche Impfstoffe aktuell verfügbar sind. Zusätzlich gibt es am Samstag von 10 bis 16 Uhr einen Moderna-Sonderimpftag im Impfzentrum Gauting für alle ab 18 Jahren ohne Termin.

Coronavirus-Fälle an drei Schulen

Mittwoch, 21. Juli, 16.57 Uhr: Das Landratsamt meldet an drei Schulen jeweils einen mit dem Coronavirus infizierten Schüler. Betroffen sind die Realschule in Herrsching, das Gymnasium in Starnberg und das Otto-von-Taube-Gymnasium in Gauting. Wie viele Kontaktpersonen jeweils in Quarantäne müssen, war am späten Nachmittag noch unklar - "noch laufen die Ermittlungen der Gesundheitsbehörde", sagte Landratsamtssprecher Christian Kröck. An der Montessori-Schule in Biberkor, wo tags zuvor ein Schüler positiv getestet worden war, wurden 23 Kontaktpersonen ermittelt, die sich häuslich isolieren müssen. Insgesamt registrierte die Kreisbehörde fünf Infektionen: zwei in Starnberg und je eine in Gilching, Gauting und Herrsching. Ein Großteil der Infektionen geht inzwischen auf Virus-Mutanten zurück, vorherrschend ist seit Ende Juni die Delta-Variante. Deren Anteil lag bei den nachgewiesenen Infektionen mit Mutanten in den vergangenen drei Wochen zwischen 60 und 100 Prozent. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg am Mittwoch auf 27,1 und liegt damit so hoch wie zuletzt Ende Mai. Die Nachbarlandkreise melden deutlich weniger Ansteckungen: In Landsberg am Lech lag die Inzidenz bei 10,8, in Weilheim-Schongau bei 11,1. Die Impfzentren im Fünfseenland bieten Corona-Schutzimpfungen ohne Priorisierung und Terminvereinbarung an.

Kind an Montessori-Schule infiziert, immer mehr Delta-Fälle

Dienstag, 20. Juli, 17.51 Uhr: An der Montessori-Schule in Biberkor ist am Dienstag eine Infektion mit dem Coronavirus bekannt geworden, ein Kind wurde laut Landratsamt positiv getestet. Wie viele Mitschüler und Lehrkräfte der Schule in der Gemeinde Berg in Quarantäne müssen, war am späten Nachmittag noch unklar, "die Ermittlungen des Gesundheitsamtes laufen noch", so eine Sprecherin. Insgesamt hat die Kreisbehörde am Dienstag neun Neuinfektionen registriert: vier in Gilching, zwei in Seefeld und jeweils eine in Herrsching, Pöcking und Starnberg. In der Summe stieg die Zahl der Infizierten jedoch nur um acht, weil eine Infektion aus Tutzing zuletzt falsch gemeldet wurde. Die Zahl der nachgewiesenen Delta-Varianten ist auf 33 gestiegen, das sind acht neue Nachweise innerhalb einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz stagnierte bei 22. In Landsberg am Lech lag der Wert am Dienstag bei 10,0, im Landkreis Weilheim-Schongau bei 11,1.

Neun Infektionen, Grundschulkind betroffen

Montag, 19. Juli, 20.09 Uhr: Seit Freitag hat das Landratsamt neun Infektionen mit dem Coronavirus registriert - sieben am Samstag, keine am Sonntag, zwei am Montag. Darunter befindet sich ein Kind der Arnoldus-Grundschule in Gilching, eine enge Kontaktperson muss zudem in Quarantäne. Die Zahl der festgestellten Delta-Varianten verharrt bei 25. Die Sieben-Tage-Inzidenz rangiert bei 22,0.

280 Menschen bei "Impfen to go"

Sonntag, 18. Juli, 19.24 Uhr: Bei den beiden mobilen Impfaktionen in Gilching am Samstag und in Herrsching am Sonntag haben sich trotz schlechter Witterung insgesamt rund 280 Menschen mit Biontech oder Johnson&Johnson immunisieren lassen, darunter etwa 50 bis 60 Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren. Landrat Stefan Frey wertet dies als Erfolg und kündigt weitere Impfaktionen im ganzen Landkreis an. So versuche er in Starnberg die Kreissparkasse zu überreden, ihr Foyer dafür zur Verfügung zu stellen.

Inzidenz sinkt nur minimal

Sonntag, 18. Juli, 11.23 Uhr: Das Robert-Koch-Institut weist für den Landkreis Starnberg am Sonntag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 24,9 aus. Die Infektionszahlen des Wochenendes gibt das Landratsamt Starnberg erst am Montag wieder bekannt. Nur leicht gestiegen ist seit Freitag die Zahl der Geimpften. Für dieses Wochenende hatten Landratsamt und BRK zwei Sonderimpfaktionen angekündigt: am Samstag in Gilching auf dem Marktplatz, für Sonntag in Herrsching an der Seepromenade. Das Angebot sollte vor allem auch Jugendlichen von zwölf Jahren an zugute kommen. Für den Samstag meldete das BRK 130 Impfungen in Gilching.

Maskenpflicht im Unterricht könnte zurückkehren

Samstag, 17. Juli, 13.19 Uhr: Nach den acht neuen Infektionen am Freitag steigt die Inzidenz im Landkreis weiter und überspringt einen für Schüler wichtigen Grenzwert. Das Robert-Koch-Institut gibt den Wert am Samstag mit 25,6 an - derzeit einer der höchsten in ganz Deutschland. Verharrt die Inzidenz über 25, müssten die Schüler von der fünften Klasse an wieder OP-Masken im Unterricht tragen. Das sieht die bayerische Infektionsschutzverordnung vor. Weitere Verschärfungen sind von einer Inzidenz höher als 50 an vorgesehen.

So viele Infektionen wie seit Mai nicht mehr

Freitag, 16. Juli, 17.40 Uhr: Das Landratsamt hat am Freitag acht neue Infektionen mit dem Coronavirus verzeichnet - so viele wie seit Mai nicht mehr. Darunter finden sich fünf in Starnberg, zwei in Gauting und eine in Berg. Am Landschulheim Kempfenhausen wurde laut Kreisbehörde eine Ansteckung registriert, drei Personen müssen in Quarantäne. Einen neuen Fall gibt es an der Volkshochschule in Starnberg, wo zuvor sieben Infektionen nach zwei Sprachkursen aufgetreten sind. Am Maria-Kempter-Kindergarten in Starnberg müssen sich 26 Kinder und Erzieherinnen nach einem Fall in der Gruppe zu Hause isolieren. Die Zahl der diagnostizierten Delta-Varianten bleibt mit 25 seit Mittwoch konstant.

Infektionen doppelt übermittelt - falsche Inzidenz

Freitag, 16. Juli, 14.17 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt für den Landkreis Starnberg eine Inzidenz von 30,7 an - die laut Landratsamt allerdings nicht stimmt. Der hohe Wert resultiere aus Fehlern bei der Datenübermittlung und liege tatsächlich bei 22,0. Am Vortag waren es 20,5. Beim täglichen Import der Daten seien einige Fälle versehentlich doppelt übertragen worden, teilt die Kreisbehörde mit, daher der ungewöhnlich starke Anstieg binnen eines Tages. Das Landratsamt werde bei der heutigen Übermittlung die Zahlen bereinigen. Damit müsse der Wert am Samstag auf der Internetseite des RKI wieder stimmen. Das Landratsamt bedauert die möglicherweise kurzfristige Aufregung.

Impfungen auch für Kinder und Jugendliche

Donnerstag, 15. Juli, 18.35 Uhr: Die Impfzentren Gauting, Herrsching und Starnberg impfen nun auch Kinder und Jugendliche von zwölf Jahren an. Ein Kinderarzt werde zur Beratung anwesend sein, kündigt das Landratsamt an. Erste Termine für die Biontech-Dosen gibt es bereits am Samstag, 17. Juli, 10 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr, im Impfzentrum Gauting sowie am Sonntag, 18. Juli, in der Impfstation an der Herrschinger Promenade am BRK-Haus, Keramikstraße 13, 11 bis 16 Uhr. Weitere Orte und Termine werden auf www.impfzentrum-sta.de veröffentlicht. Wer möchte, kann spontan vorbeikommen. Die Impfung ist nur möglich, wenn mindestens ein Elternteil dabei ist und die Einverständniserklärung beider Elternteile oder Sorgeberechtigten vorliegt. "Mit der Impfung können Kinder und Jugendliche bis zum Beginn des neuen Schuljahrs noch den vollen Impfschutz erhalten", sagt Landrat Stefan Frey (CSU).

Zahl der Delta-Fälle fast verdoppelt

Mittwoch, 14. Juli, 17.41 Uhr: Die Zahl der nachgewiesenen Delta-Infektionen im Landkreis ist am Dienstag von 16 auf 25 gestiegen. Innerhalb der vergangenen fünf Tage hat sich die Anzahl der Erkrankungen, die auf den Erreger B.1.617.2 zurückgehen, damit nahezu verdoppelt. Die ersten Fälle der Virus-Mutante waren im Fünfseenland Ende Mai bekannt geworden. Am Mittwoch hat das Landratsamt sechs Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert: zwei in Berg und jeweils eine in Seefeld, Starnberg, Herrsching und Wörthsee. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg leicht auf 17,6. In Landsberg am Lech liegt der Wert bei 9,1, in Weilheim-Schongau bei 7,4. Landrat Stefan Frey (CSU) will die Impfquote im Landkreis noch deutlich erhöhen.

Neue Infektionen nach Volkshochschulkursen

Dienstag, 13. Juli, 17.47 Uhr: Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Teilnehmer von Volkshochschulkursen in Starnberg ist am Dienstag von fünf auf sieben gestiegen. Eine Lehrerin war positiv getestet worden, die in der vergangenen Woche zwei Sprachkurse mit insgesamt elf Teilnehmern gehalten hatte. Sie alle mussten sich in Quarantäne begeben. Insgesamt verzeichnete die Kreisbehörde am Dienstag drei neue Fälle. Auch die Zahl der Infektionen mit der Delta-Variante stieg, inzwischen konnte die Mutante in 16 Fällen nachgewiesen werden. In den Impfzentren Gauting, Starnberg und Herrsching impft das Bayerische Rote Kreuz ohne Anmeldung.

Inzidenz mehr als verdoppelt

Montag, 12. Juli, 9.41 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz hat sich über das Wochenende mehr als verdoppelt. Am Freitag lag der Wert noch bei 8,8, für Montag gibt das Robert-Koch-Institut eine Inzidenz von 18,3 an. So hoch lag der Wert im Landkreis zuletzt Ende Mai. Das Landratsamt hat über das Wochenende zehn Neuinfektionen registriert, jeweils drei in Gilching und Starnberg und jeweils zwei in Gauting und Tutzing.

Delta-Variante dominiert

Freitag, 9. Juli, 18.22 Uhr: Die Delta-Variante des Coronavirus breitet sich auch im Landkreis aus. So lassen sich die meisten der zuletzt bekannt gewordenen Infektionen dem Erreger B.1.617.2 zuordnen, auch als indische Mutante bekannt. Die Delta-Variante gilt als besonders ansteckend. Allein von den acht Infektionen, die das Landratsamt zwischen dem 2. und 5. Juli registrierte, gingen sechs auf die Delta-Variante zurück, so Landratsamtssprecher Stefan Diebl. Insgesamt wurden bislang 13 Delta-Infektionen gezählt - in absoluten Zahlen liegt aber nach wie vor die Alpha-Variante mit 879 nachgewiesenen Infektionen an der Spitze der 5117 Covid-19-Erkrankungen im Landkreis seit Beginn der Pandemie.

Von der Beta-Variante südafrikanischen Ursprungs wurden bislang zwei, von der Gamma-Variante - auch als brasilianische Form bekannt - vier Infektionen nachgewiesen. In 27 Fällen ließen sich die mutierten Virusvarianten laut Landratsamt nicht zuordnen. Am Freitag registrierte die Kreisbehörde drei Infektionen: jeweils eine in Gilching, Gauting und Seefeld. Die Sieben-Tage-Inzidenz stagniert bei 8,0. Im Landkreis Landsberg am Lech lag sie bei 6,6, in Weilheim-Schongau bei 5,9.

Zahl der Delta-Varianten fast verdoppelt

Donnerstag, 8. Juli, 18.40 Uhr: Das Landratsamt hat am Donnerstag zwar keine neuen Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Dafür hat sich nach der Untersuchung zurückliegender Fälle die Zahl der Delta-Varianten im Landkreis fast verdoppelt - von sieben auf nun 13 Infektionen.

Zwei Neuinfektionen

Mittwoch, 7. Juli, 18.31 Uhr: Das Landratsamt hat am Mittwoch zwei Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert, insgesamt sind seit Beginn der Pandemie 5114 Landkreisbürger an Covid-19 erkrankt. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen mit der Delta-Variante stieg von sechs auf sieben, vorherrschend ist aber nach wie vor die Alpha-Variante, welche in 877 Fällen nachgewiesen werden konnte. Derweil weiten sich die Ermittlungen um eine Kamera im Gautinger Impfzentrum aus. Bei der Münchner Staatsanwaltschaft sind inzwischen mehrere Strafanzeigen eingegangen.

Realschüler positiv auf Corona getestet

Dienstag, 6. Juli, 17.43 Uhr: In der Realschule Gauting ist ein Kind positiv auf Corona getestet worden. Das teilt das Landratsamt mit. Das Kind sowie fünf Kontaktpersonen hätten sich daraufhin in Quarantäne begeben müssen. Ob darunter auch eine Lehrkraft ist, ist nicht bekannt. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist auf 7,3 gestiegen.

Kreisbehörde registriert Impfmüdigkeit

Dienstag, 6. Juli, 9.20 Uhr: Angesichts der hohen Impfquote im Landkreis stellt die Kreisbehörde in den Impfzentren eine Impfmüdigkeit fest - betont aber, dass dort bisher der gesamte Impfstoff verimpft werden konnte. "Problem für die Planung ist allerdings, dass die Menschen zunehmend wählerisch werden", so Pressesprecher Stefan Diebl. "So wird teilweise sogar der Impfstoff von Moderna abgelehnt mit der Begründung, man wolle unbedingt den Impfstoff von Biontech." Nach sieben registrierten Neuinfektionen am vergangenen Wochenende ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis von 4,4 auf 7,3 gestiegen.

60 Prozent erstgeimpft

Freitag, 2. Juli, 18.45 Uhr: Knapp 60 Prozent der Landkreisbürger sind inzwischen einmal gegen das Coronavirus geimpft, 40 Prozent haben bereits die zweite Spritze erhalten. Weil es nur wenige Neuinfektionen gibt, sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz auf 3,7.

Mehr Delta-Infektionen, Impfstoff entsorgt

Freitag, 2. Juli, 18.21 Uhr: Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen mit der Delta-Variante des Coronavirus hat sich im Landkreis binnen einer Woche von drei auf sechs verdoppelt. Bekannt ist diese auch als indische Mutante B.1.617.2. Die Delta-Variante gilt als ansteckender als die derzeit vorherrschende britische Variante, an der im Landkreis bislang 877 Personen erkrankt sind. Von der Beta-Variante südafrikanischen Ursprungs wurden bislang zwei, von der Gamma-Variante (auch als brasilianische Form bekannt) drei Infektionen nachgewiesen. In bislang 25 Fällen ließen sich die mutierten Virusvarianten laut Landratsamt nicht zuordnen. Während die Impfkampagne im Landkreis weiter Fortschritte macht, mussten Ärzte zum Monatsende erstmals Impfdosen entsorgen, weil deren Haltbarkeit abläuft. So konnten nicht alle der 10 000 Astra-Zeneca-Dosen, die dem Landkreis im April in einer Sonderlieferung zugeteilt wurden, von den niedergelassenen Medizinern verimpft werden.

Impfen bis in die Nacht

Montag, 28. Juni, 16,35 Uhr: Bevor 200 Dosen Moderna am Wochenende verfallen wären, hat das BRK-Impfzentrum am vergangenen Freitag eine lange Impfnacht veranstaltet. Bis 23 Uhr wurden nach Mitteilung des Bayerischen Roten Kreuzes in Gauting und den vier Außenstellen fast 1000 Menschen geimpft: 433 Bürger zum ersten Mal, 520 erhielten ihre zweite Dosis.

Gautinger Klinik öffnet für Besucher

Dienstag, 15. Juni, 12.45 Uhr: Die Lungenfachklinik in Gauting öffnet wieder für Besuche. Aufgrund der geringen Zahl an Covid-19- Neuinfektionen im Landkreis sei nun wieder ein Besucher am Tag für eine Stunde pro Patient erlaubt, teilt die Asklepios-Klinik mit. Besucher brauchen dafür einen negativen Corona-Test - ein Schnelltest darf nicht älter als 24 Stunden sein, ein PCR-Test maximal 48 Stunden. Selbsttests werden nicht anerkannt. Für vollständige Geimpfte (von Tag 15 nach Zweitimpfung an beziehungsweise von Tag 15 nach Erstimpfung an bei überstandener Covid-Erkrankung) sowie für Genesene entfällt die Testpflicht. Die Klinik bittet in diesen Fällen um die Vorlage des Impfpasses beziehungsweise einer Bescheinigung des Gesundheitsamtes. Neu ist eine elektronische Besucherregistrierung über Luca- oder Corona-App.

61-Jähriger stirbt an Corona

Sonntag, 13. Juni, 16.41 Uhr: Ein 61-jähriger Mann aus Starnberg ist am Sonntag im Benedictus- Krankenhaus in Tutzing an den Folgen seiner Coronavirus- Infektion gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer im Landkreis seit Beginn der Pandemie auf 116. Am Samstag hat die Kreisbehörde keine Neuinfektionen registriert, am Sonntag zwei in Starnberg. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg am Samstag auf 11,0 und lag am Sonntag bei 9,5. In Landsberg am Lech lag die Inzidenz am Sonntag bei 9,1, in Weilheim-Schongau bei 17,0.

Infektionen mit Delta-Variante

Samstag, 12. Juni, 11.19 Uhr: Im Landkreis ist in drei Fällen die sogenannte Delta-Variante des Coronavirus nachgewiesen worden. Die Infektionen datieren bereits von Ende April und Anfang Mai, die sequenzierten Befunde sind der Kreisbehörde seit etwa drei Wochen bekannt. Die Delta-Variante, auch als indische Mutante B.1.617 bekannt, gilt als ansteckender als die derzeit vorherrschende britische Variante. Deren Zahl ist in den vergangenen vier Wochen um knapp einhundert auf 862 nachgewiesene Infektionen gestiegen.

Am Freitag meldete das Landratsamt insgesamt drei neue Infektionen. Weil ein früherer Fall einem anderen Landkreis zugeordnet wurde, erhöht sich die Gesamtzahl der Infektionen nur um zwei. Die Inzidenz steigt seit dem Tiefststand von 4,4 vor genau einer Woche leicht und auf niedrigem Niveau, aber doch kontinuierlich. Am Samstag meldet das RKI den Wert von 11,0.

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