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Coronavirus-Newsblog im Landkreis Starnberg:Zwei Schüler und weitere Party-Gäste infiziert

Coronavirus unter dem Elektronenmikroskop

Das Coronavirus unter dem Elektronenmikroskop.

(Foto: NIAID-RML/AP/dpa)
  • Im Landkreis Starnberg haben sich seit Beginn der Pandemie 5206 Menschen infiziert (+5).
  • Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt am Samstag bei 19,0.
  • 87.733 Menschen im Landkreis haben die erste Impfung erhalten (+187). Davon sind 78.177 vollständig geimpft (+963).

Zwei Schüler und weitere Party-Gäste infiziert

Samstag, 31. Juli, 11.49 Uhr: Nicht alle können unbeschwert in die Ferien starten: Ein Schüler des Starnberger Gymnasiums und ein Berufsschüler sind laut Landratsamt positiv auf das Coronavirus getestet worden. An der Berufsschule müssten 23 enge Kontaktpersonen in Quarantäne, am Gymnasium liefen die Ermittlungen noch. Insgesamt registrierte die Behörde am Freitag fünf Infektionen im Landkreis. In der Sequenzierung früherer Ansteckungen wurden drei weitere mit der Delta-Variante identifiziert. Die Gesamtzahl stieg auf 82.

Nach der Party im Forsthaus Mühlthal mit etwa 50 Jugendlichen war die Zahl der infizierten Besucher bereits am Donnerstag von 13 auf 16 gestiegen.

Am Wochenende stehen "Impfen to go"-Aktionen an: Am Samstag, 10 bis 15 Uhr, gibt es die Spritzen im Foyer der Kreissparkasse in Starnberg. Die Eiswerkstatt spendiert jedem Impfling eine Kugel. Am Sonntag sind im Herrschinger Impfzentrum in der Gewerbestraße von 10 bis 12 und 13 bis 16 Uhr Kinder von zwölf Jahren an und Jugendliche an der Reihe. Zum Weßlinger Wochenmarkt steigt am 4. August von 11 bis 16.30 Uhr die nächste Aktion.

Sieben-Tage-Inzidenz sinkt

Mittwoch, 28. Juli, 14.33 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 23,4 und liegt damit erstmals seit dem Wochenende wieder unter dem Grenzwert von 25. Inzwischen sind im Landkreis 87.355 Menschen komplett geimpft und 76.182 einmal.

Zahl der Delta-Fälle steigt auf 66

Dienstag, 27. Juli, 19.59 Uhr: Im Zusammenhang mit dem Corona-Ausbruch nach einer Party im Mühlthal wurde eine weitere Person positiv getestet. Damit haben sich laut Landratsamt 13 der etwa 50 Gäste infiziert, die dort vor zwei Wochen die Volljährigkeit zweier 18-Jähriger gefeiert haben sollen. Am Dienstag hat das Landratsamt insgesamt fünf Neuinfektionen im Landkreis registriert: zwei in Starnberg und je eine in Berg, Inning und Seefeld. Die Zahl der Infektionen mit der Delta-Mutante stieg auf 66 - am Montag waren es noch 56 Fälle. Die Impfzentren bieten weiter Impfungen ohne Termin auch für Jugendliche zwischen zwölf und 18 Jahren an. Laut Pandemie-Koordinator und HNO-Arzt Bernhard Junge-Hülsing ist bereits etwa ein Drittel der Jugendlichen komplett geimpft, ein weiteres Drittel bereits einmalig.

Mehr Infizierte nach Geburtstagsparty im Mühlthal

Montag, 26. Juli, 19.02 Uhr: Der Ausbruch des Coronavirus nach einer privaten Geburtstagsfeier im Forsthaus Mühlthal zieht weitere Kreise: Bis Montag waren zwölf Besucher der Party positiv getestet worden, teilte das Landratsamt mit. Am Freitag waren es neun Infizierte und 16 Menschen in Quarantäne. Vor zwei Wochen hatten laut dem Vermieter des Forsthauses zwei Achtzehnjährige ihre Volljährigkeit mit etwa 50 Gästen gefeiert. Die Eltern sollen die Besucher am Eingang getestet haben, die Hygieneregeln sollen eingehalten worden sein.

Insgesamt hat die Kreisbehörde seit dem Wochenende sieben Infektionen registriert - fünf am Samstag, zwei am Sonntag und keine am Montag. Hinter der Null verbergen sich allerdings drei Fälle in Gauting und Wörthsee, denen drei Infektionen gegenüberstehen, die fälschlicherweise anderen Gemeinden zugeordnet waren. Die Zahl der Infektionen mit der als besonders ansteckend geltenden Delta-Variante steigt auf 56. Am Freitag waren es noch 50.

Maskenpflicht an weiterführenden Schulen

Freitag, 23. Juli, 12.12 Uhr: Weil die Sieben-Tage-Inzidenz an diesem Freitag den dritten Tag in Folge über dem Grenzwert von 25 liegt, gilt für Schüler und Lehrer an weiterführenden Schulen von Montag an wieder eine Maskenpflicht auch am Platz. Wie das Landratsamt mitteilt, müssen Schüler und Lehrer von der fünften Jahrgangsstufe an eine medizinische Gesichtsmaske auf dem Schulgelände, während der Mittags- und Notbetreuung sowie im Gebäude und in geschlossenen Räumen tragen, auch am Sitz- und Arbeitsplatz.

Impfaktion beim Gautinger Kulturspektakel

Freitag, 23. Juli, 11.16 Uhr: Nach dem Impfen an der Seepromenade kommt jetzt das Impfen beim Festival: Besucher des Gautinger Kulturspektakels an diesem Wochenende können sich auf dem Weg zum Open-Air-Konzert noch ihren Schutz vor dem Coronavirus abholen. Die Impfstation bei den Fahrradständern der Realschule ist an diesem Freitag von 13 bis 18 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 11 bis 14 Uhr und von 15 bis 18 Uhr, teilt das Landratsamt mit. Verabreicht werden die Impfstoffe von Biontech, Johnson&Johnson sowie Astra Zeneca. Termin oder Wohnsitz im Landkreis sind nicht nötig, auch Kinder von zwölf Jahren an können die Spritze erhalten. Wer einen Tisch auf dem Festival reserviert hat und sich impfen lässt, erhält ein Freigetränk ohne Alkohol. Auf www.impfzentrum-sta.de steht, welche Impfstoffe aktuell verfügbar sind. Zusätzlich gibt es am Samstag von 10 bis 16 Uhr einen Moderna-Sonderimpftag im Impfzentrum Gauting für alle ab 18 Jahren ohne Termin.

Coronavirus-Fälle an drei Schulen

Mittwoch, 21. Juli, 16.57 Uhr: Das Landratsamt meldet an drei Schulen jeweils einen mit dem Coronavirus infizierten Schüler. Betroffen sind die Realschule in Herrsching, das Gymnasium in Starnberg und das Otto-von-Taube-Gymnasium in Gauting. Wie viele Kontaktpersonen jeweils in Quarantäne müssen, war am späten Nachmittag noch unklar - "noch laufen die Ermittlungen der Gesundheitsbehörde", sagte Landratsamtssprecher Christian Kröck. An der Montessori-Schule in Biberkor, wo tags zuvor ein Schüler positiv getestet worden war, wurden 23 Kontaktpersonen ermittelt, die sich häuslich isolieren müssen. Insgesamt registrierte die Kreisbehörde fünf Infektionen: zwei in Starnberg und je eine in Gilching, Gauting und Herrsching. Ein Großteil der Infektionen geht inzwischen auf Virus-Mutanten zurück, vorherrschend ist seit Ende Juni die Delta-Variante. Deren Anteil lag bei den nachgewiesenen Infektionen mit Mutanten in den vergangenen drei Wochen zwischen 60 und 100 Prozent. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg am Mittwoch auf 27,1 und liegt damit so hoch wie zuletzt Ende Mai. Die Nachbarlandkreise melden deutlich weniger Ansteckungen: In Landsberg am Lech lag die Inzidenz bei 10,8, in Weilheim-Schongau bei 11,1. Die Impfzentren im Fünfseenland bieten Corona-Schutzimpfungen ohne Priorisierung und Terminvereinbarung an.

Kind an Montessori-Schule infiziert, immer mehr Delta-Fälle

Dienstag, 20. Juli, 17.51 Uhr: An der Montessori-Schule in Biberkor ist am Dienstag eine Infektion mit dem Coronavirus bekannt geworden, ein Kind wurde laut Landratsamt positiv getestet. Wie viele Mitschüler und Lehrkräfte der Schule in der Gemeinde Berg in Quarantäne müssen, war am späten Nachmittag noch unklar, "die Ermittlungen des Gesundheitsamtes laufen noch", so eine Sprecherin. Insgesamt hat die Kreisbehörde am Dienstag neun Neuinfektionen registriert: vier in Gilching, zwei in Seefeld und jeweils eine in Herrsching, Pöcking und Starnberg. In der Summe stieg die Zahl der Infizierten jedoch nur um acht, weil eine Infektion aus Tutzing zuletzt falsch gemeldet wurde. Die Zahl der nachgewiesenen Delta-Varianten ist auf 33 gestiegen, das sind acht neue Nachweise innerhalb einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz stagnierte bei 22. In Landsberg am Lech lag der Wert am Dienstag bei 10,0, im Landkreis Weilheim-Schongau bei 11,1.

Neun Infektionen, Grundschulkind betroffen

Montag, 19. Juli, 20.09 Uhr: Seit Freitag hat das Landratsamt neun Infektionen mit dem Coronavirus registriert - sieben am Samstag, keine am Sonntag, zwei am Montag. Darunter befindet sich ein Kind der Arnoldus-Grundschule in Gilching, eine enge Kontaktperson muss zudem in Quarantäne. Die Zahl der festgestellten Delta-Varianten verharrt bei 25. Die Sieben-Tage-Inzidenz rangiert bei 22,0.

280 Menschen bei "Impfen to go"

Sonntag, 18. Juli, 19.24 Uhr: Bei den beiden mobilen Impfaktionen in Gilching am Samstag und in Herrsching am Sonntag haben sich trotz schlechter Witterung insgesamt rund 280 Menschen mit Biontech oder Johnson&Johnson immunisieren lassen, darunter etwa 50 bis 60 Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren. Landrat Stefan Frey wertet dies als Erfolg und kündigt weitere Impfaktionen im ganzen Landkreis an. So versuche er in Starnberg die Kreissparkasse zu überreden, ihr Foyer dafür zur Verfügung zu stellen.

Inzidenz sinkt nur minimal

Sonntag, 18. Juli, 11.23 Uhr: Das Robert-Koch-Institut weist für den Landkreis Starnberg am Sonntag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 24,9 aus. Die Infektionszahlen des Wochenendes gibt das Landratsamt Starnberg erst am Montag wieder bekannt. Nur leicht gestiegen ist seit Freitag die Zahl der Geimpften. Für dieses Wochenende hatten Landratsamt und BRK zwei Sonderimpfaktionen angekündigt: am Samstag in Gilching auf dem Marktplatz, für Sonntag in Herrsching an der Seepromenade. Das Angebot sollte vor allem auch Jugendlichen von zwölf Jahren an zugute kommen. Für den Samstag meldete das BRK 130 Impfungen in Gilching.

Maskenpflicht im Unterricht könnte zurückkehren

Samstag, 17. Juli, 13.19 Uhr: Nach den acht neuen Infektionen am Freitag steigt die Inzidenz im Landkreis weiter und überspringt einen für Schüler wichtigen Grenzwert. Das Robert-Koch-Institut gibt den Wert am Samstag mit 25,6 an - derzeit einer der höchsten in ganz Deutschland. Verharrt die Inzidenz über 25, müssten die Schüler von der fünften Klasse an wieder OP-Masken im Unterricht tragen. Das sieht die bayerische Infektionsschutzverordnung vor. Weitere Verschärfungen sind von einer Inzidenz höher als 50 an vorgesehen.

So viele Infektionen wie seit Mai nicht mehr

Freitag, 16. Juli, 17.40 Uhr: Das Landratsamt hat am Freitag acht neue Infektionen mit dem Coronavirus verzeichnet - so viele wie seit Mai nicht mehr. Darunter finden sich fünf in Starnberg, zwei in Gauting und eine in Berg. Am Landschulheim Kempfenhausen wurde laut Kreisbehörde eine Ansteckung registriert, drei Personen müssen in Quarantäne. Einen neuen Fall gibt es an der Volkshochschule in Starnberg, wo zuvor sieben Infektionen nach zwei Sprachkursen aufgetreten sind. Am Maria-Kempter-Kindergarten in Starnberg müssen sich 26 Kinder und Erzieherinnen nach einem Fall in der Gruppe zu Hause isolieren. Die Zahl der diagnostizierten Delta-Varianten bleibt mit 25 seit Mittwoch konstant.

Infektionen doppelt übermittelt - falsche Inzidenz

Freitag, 16. Juli, 14.17 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt für den Landkreis Starnberg eine Inzidenz von 30,7 an - die laut Landratsamt allerdings nicht stimmt. Der hohe Wert resultiere aus Fehlern bei der Datenübermittlung und liege tatsächlich bei 22,0. Am Vortag waren es 20,5. Beim täglichen Import der Daten seien einige Fälle versehentlich doppelt übertragen worden, teilt die Kreisbehörde mit, daher der ungewöhnlich starke Anstieg binnen eines Tages. Das Landratsamt werde bei der heutigen Übermittlung die Zahlen bereinigen. Damit müsse der Wert am Samstag auf der Internetseite des RKI wieder stimmen. Das Landratsamt bedauert die möglicherweise kurzfristige Aufregung.

Impfungen auch für Kinder und Jugendliche

Donnerstag, 15. Juli, 18.35 Uhr: Die Impfzentren Gauting, Herrsching und Starnberg impfen nun auch Kinder und Jugendliche von zwölf Jahren an. Ein Kinderarzt werde zur Beratung anwesend sein, kündigt das Landratsamt an. Erste Termine für die Biontech-Dosen gibt es bereits am Samstag, 17. Juli, 10 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr, im Impfzentrum Gauting sowie am Sonntag, 18. Juli, in der Impfstation an der Herrschinger Promenade am BRK-Haus, Keramikstraße 13, 11 bis 16 Uhr. Weitere Orte und Termine werden auf www.impfzentrum-sta.de veröffentlicht. Wer möchte, kann spontan vorbeikommen. Die Impfung ist nur möglich, wenn mindestens ein Elternteil dabei ist und die Einverständniserklärung beider Elternteile oder Sorgeberechtigten vorliegt. "Mit der Impfung können Kinder und Jugendliche bis zum Beginn des neuen Schuljahrs noch den vollen Impfschutz erhalten", sagt Landrat Stefan Frey (CSU).

Zahl der Delta-Fälle fast verdoppelt

Mittwoch, 14. Juli, 17.41 Uhr: Die Zahl der nachgewiesenen Delta-Infektionen im Landkreis ist am Dienstag von 16 auf 25 gestiegen. Innerhalb der vergangenen fünf Tage hat sich die Anzahl der Erkrankungen, die auf den Erreger B.1.617.2 zurückgehen, damit nahezu verdoppelt. Die ersten Fälle der Virus-Mutante waren im Fünfseenland Ende Mai bekannt geworden. Am Mittwoch hat das Landratsamt sechs Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert: zwei in Berg und jeweils eine in Seefeld, Starnberg, Herrsching und Wörthsee. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg leicht auf 17,6. In Landsberg am Lech liegt der Wert bei 9,1, in Weilheim-Schongau bei 7,4. Landrat Stefan Frey (CSU) will die Impfquote im Landkreis noch deutlich erhöhen.

Neue Infektionen nach Volkshochschulkursen

Dienstag, 13. Juli, 17.47 Uhr: Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Teilnehmer von Volkshochschulkursen in Starnberg ist am Dienstag von fünf auf sieben gestiegen. Eine Lehrerin war positiv getestet worden, die in der vergangenen Woche zwei Sprachkurse mit insgesamt elf Teilnehmern gehalten hatte. Sie alle mussten sich in Quarantäne begeben. Insgesamt verzeichnete die Kreisbehörde am Dienstag drei neue Fälle. Auch die Zahl der Infektionen mit der Delta-Variante stieg, inzwischen konnte die Mutante in 16 Fällen nachgewiesen werden. In den Impfzentren Gauting, Starnberg und Herrsching impft das Bayerische Rote Kreuz ohne Anmeldung.

Inzidenz mehr als verdoppelt

Montag, 12. Juli, 9.41 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz hat sich über das Wochenende mehr als verdoppelt. Am Freitag lag der Wert noch bei 8,8, für Montag gibt das Robert-Koch-Institut eine Inzidenz von 18,3 an. So hoch lag der Wert im Landkreis zuletzt Ende Mai. Das Landratsamt hat über das Wochenende zehn Neuinfektionen registriert, jeweils drei in Gilching und Starnberg und jeweils zwei in Gauting und Tutzing.

Delta-Variante dominiert

Freitag, 9. Juli, 18.22 Uhr: Die Delta-Variante des Coronavirus breitet sich auch im Landkreis aus. So lassen sich die meisten der zuletzt bekannt gewordenen Infektionen dem Erreger B.1.617.2 zuordnen, auch als indische Mutante bekannt. Die Delta-Variante gilt als besonders ansteckend. Allein von den acht Infektionen, die das Landratsamt zwischen dem 2. und 5. Juli registrierte, gingen sechs auf die Delta-Variante zurück, so Landratsamtssprecher Stefan Diebl. Insgesamt wurden bislang 13 Delta-Infektionen gezählt - in absoluten Zahlen liegt aber nach wie vor die Alpha-Variante mit 879 nachgewiesenen Infektionen an der Spitze der 5117 Covid-19-Erkrankungen im Landkreis seit Beginn der Pandemie.

Von der Beta-Variante südafrikanischen Ursprungs wurden bislang zwei, von der Gamma-Variante - auch als brasilianische Form bekannt - vier Infektionen nachgewiesen. In 27 Fällen ließen sich die mutierten Virusvarianten laut Landratsamt nicht zuordnen. Am Freitag registrierte die Kreisbehörde drei Infektionen: jeweils eine in Gilching, Gauting und Seefeld. Die Sieben-Tage-Inzidenz stagniert bei 8,0. Im Landkreis Landsberg am Lech lag sie bei 6,6, in Weilheim-Schongau bei 5,9.

Zahl der Delta-Varianten fast verdoppelt

Donnerstag, 8. Juli, 18.40 Uhr: Das Landratsamt hat am Donnerstag zwar keine neuen Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Dafür hat sich nach der Untersuchung zurückliegender Fälle die Zahl der Delta-Varianten im Landkreis fast verdoppelt - von sieben auf nun 13 Infektionen.

Zwei Neuinfektionen

Mittwoch, 7. Juli, 18.31 Uhr: Das Landratsamt hat am Mittwoch zwei Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert, insgesamt sind seit Beginn der Pandemie 5114 Landkreisbürger an Covid-19 erkrankt. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen mit der Delta-Variante stieg von sechs auf sieben, vorherrschend ist aber nach wie vor die Alpha-Variante, welche in 877 Fällen nachgewiesen werden konnte. Derweil weiten sich die Ermittlungen um eine Kamera im Gautinger Impfzentrum aus. Bei der Münchner Staatsanwaltschaft sind inzwischen mehrere Strafanzeigen eingegangen.

Realschüler positiv auf Corona getestet

Dienstag, 6. Juli, 17.43 Uhr: In der Realschule Gauting ist ein Kind positiv auf Corona getestet worden. Das teilt das Landratsamt mit. Das Kind sowie fünf Kontaktpersonen hätten sich daraufhin in Quarantäne begeben müssen. Ob darunter auch eine Lehrkraft ist, ist nicht bekannt. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist auf 7,3 gestiegen.

Kreisbehörde registriert Impfmüdigkeit

Dienstag, 6. Juli, 9.20 Uhr: Angesichts der hohen Impfquote im Landkreis stellt die Kreisbehörde in den Impfzentren eine Impfmüdigkeit fest - betont aber, dass dort bisher der gesamte Impfstoff verimpft werden konnte. "Problem für die Planung ist allerdings, dass die Menschen zunehmend wählerisch werden", so Pressesprecher Stefan Diebl. "So wird teilweise sogar der Impfstoff von Moderna abgelehnt mit der Begründung, man wolle unbedingt den Impfstoff von Biontech." Nach sieben registrierten Neuinfektionen am vergangenen Wochenende ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis von 4,4 auf 7,3 gestiegen.

60 Prozent erstgeimpft

Freitag, 2. Juli, 18.45 Uhr: Knapp 60 Prozent der Landkreisbürger sind inzwischen einmal gegen das Coronavirus geimpft, 40 Prozent haben bereits die zweite Spritze erhalten. Weil es nur wenige Neuinfektionen gibt, sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz auf 3,7.

Mehr Delta-Infektionen, Impfstoff entsorgt

Freitag, 2. Juli, 18.21 Uhr: Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen mit der Delta-Variante des Coronavirus hat sich im Landkreis binnen einer Woche von drei auf sechs verdoppelt. Bekannt ist diese auch als indische Mutante B.1.617.2. Die Delta-Variante gilt als ansteckender als die derzeit vorherrschende britische Variante, an der im Landkreis bislang 877 Personen erkrankt sind. Von der Beta-Variante südafrikanischen Ursprungs wurden bislang zwei, von der Gamma-Variante (auch als brasilianische Form bekannt) drei Infektionen nachgewiesen. In bislang 25 Fällen ließen sich die mutierten Virusvarianten laut Landratsamt nicht zuordnen. Während die Impfkampagne im Landkreis weiter Fortschritte macht, mussten Ärzte zum Monatsende erstmals Impfdosen entsorgen, weil deren Haltbarkeit abläuft. So konnten nicht alle der 10 000 Astra-Zeneca-Dosen, die dem Landkreis im April in einer Sonderlieferung zugeteilt wurden, von den niedergelassenen Medizinern verimpft werden.

Impfen bis in die Nacht

Montag, 28. Juni, 16,35 Uhr: Bevor 200 Dosen Moderna am Wochenende verfallen wären, hat das BRK-Impfzentrum am vergangenen Freitag eine lange Impfnacht veranstaltet. Bis 23 Uhr wurden nach Mitteilung des Bayerischen Roten Kreuzes in Gauting und den vier Außenstellen fast 1000 Menschen geimpft: 433 Bürger zum ersten Mal, 520 erhielten ihre zweite Dosis.

Gautinger Klinik öffnet für Besucher

Dienstag, 15. Juni, 12.45 Uhr: Die Lungenfachklinik in Gauting öffnet wieder für Besuche. Aufgrund der geringen Zahl an Covid-19- Neuinfektionen im Landkreis sei nun wieder ein Besucher am Tag für eine Stunde pro Patient erlaubt, teilt die Asklepios-Klinik mit. Besucher brauchen dafür einen negativen Corona-Test - ein Schnelltest darf nicht älter als 24 Stunden sein, ein PCR-Test maximal 48 Stunden. Selbsttests werden nicht anerkannt. Für vollständige Geimpfte (von Tag 15 nach Zweitimpfung an beziehungsweise von Tag 15 nach Erstimpfung an bei überstandener Covid-Erkrankung) sowie für Genesene entfällt die Testpflicht. Die Klinik bittet in diesen Fällen um die Vorlage des Impfpasses beziehungsweise einer Bescheinigung des Gesundheitsamtes. Neu ist eine elektronische Besucherregistrierung über Luca- oder Corona-App.

61-Jähriger stirbt an Corona

Sonntag, 13. Juni, 16.41 Uhr: Ein 61-jähriger Mann aus Starnberg ist am Sonntag im Benedictus- Krankenhaus in Tutzing an den Folgen seiner Coronavirus- Infektion gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer im Landkreis seit Beginn der Pandemie auf 116. Am Samstag hat die Kreisbehörde keine Neuinfektionen registriert, am Sonntag zwei in Starnberg. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg am Samstag auf 11,0 und lag am Sonntag bei 9,5. In Landsberg am Lech lag die Inzidenz am Sonntag bei 9,1, in Weilheim-Schongau bei 17,0.

Infektionen mit Delta-Variante

Samstag, 12. Juni, 11.19 Uhr: Im Landkreis ist in drei Fällen die sogenannte Delta-Variante des Coronavirus nachgewiesen worden. Die Infektionen datieren bereits von Ende April und Anfang Mai, die sequenzierten Befunde sind der Kreisbehörde seit etwa drei Wochen bekannt. Die Delta-Variante, auch als indische Mutante B.1.617 bekannt, gilt als ansteckender als die derzeit vorherrschende britische Variante. Deren Zahl ist in den vergangenen vier Wochen um knapp einhundert auf 862 nachgewiesene Infektionen gestiegen.

Am Freitag meldete das Landratsamt insgesamt drei neue Infektionen. Weil ein früherer Fall einem anderen Landkreis zugeordnet wurde, erhöht sich die Gesamtzahl der Infektionen nur um zwei. Die Inzidenz steigt seit dem Tiefststand von 4,4 vor genau einer Woche leicht und auf niedrigem Niveau, aber doch kontinuierlich. Am Samstag meldet das RKI den Wert von 11,0.

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© SZ.de/frie, dac, abec, jesc/van
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