Bundesstraße B2Risse, Blasen und Spurrillen

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Die Straßenschäden auf einem Teilabschnitt der Bundesstraße 2 in Starnberg sind unübersehbar. Das Staatliche Bauamt Weilheim lässt Risse, Blasen und Verdrückungen in den Herbstferien vom 26. Oktober an beseitigen.
Die Straßenschäden auf einem Teilabschnitt der Bundesstraße 2 in Starnberg sind unübersehbar. Das Staatliche Bauamt Weilheim lässt Risse, Blasen und Verdrückungen in den Herbstferien vom 26. Oktober an beseitigen. (Foto: Nila Thiel/Nila Thiel)

Kurzfristig lässt das Staatliche Bauamt Weilheim schadhafte Teilbereiche der Starnberger Hauptverkehrsader in den Herbstferien reparieren.

Von Peter Haacke, Starnberg

Die Straßen der Kreisstadt sind nicht gerade in Bestform: Jahrelang wurde in Starnberg nur notdürftig repariert, überall in der Stadt ist das Flickwerk zu bewundern – auch auf nahezu allen Kreisstraßen. Eine rühmliche Ausnahme stellt die Bundesstraße B2 dar: Am Ortseingang im Bereich zwischen Würmbrücke und Eisenbahnunterführung ist die Fahrbahn in tadellosem Zustand, nachdem dort im Zuge der Vorbereitungen für den Bau des B2-Tunnels in den vergangenen Jahren alles neu gemacht wurde. Nun will das Staatliche Bauamt Weilheim kurzfristig auch die Fahrbahn im Bereich zwischen Gautinger Straße und Hanfelder Straße (Tutzinger-Hof-Platz) ausbessern.

Mit Beginn der Schulherbstferien wird der Fahrbahnbelag von Samstag, 26. Oktober, bis voraussichtlich Donnerstag, 31. Oktober, instandgesetzt. Der Termin wurde bewusst in eine verkehrsärmere Zeit gelegt, weil etwa der Hol- und Bringverkehr der „Eltern-Taxis“ entfällt. Zudem soll die beauftragte Baufirma tagsüber außerhalb der Kernzeiten des Berufsverkehrs im Einsatz sein, teilt das Staatliche Bauamt mit.

Insgesamt elf Teilflächenbereiche der B2 in unterschiedlicher Größe werden dann im Stadtgebiet schrittweise repariert. Die Arbeiten sind notwendig geworden wegen Rissen im Asphalt, Blasenbildung und sogenannter Verdrückungen – wellenförmige Erhebungen und Spurrillen, die gegebenenfalls unfallträchtig sein könnten und mit Blick auf den Winter weitere Schäden nach sich ziehen würden. Die Kosten für die Arbeiten beziffert die Behörde auf etwa 350 000 bis 400 000 Euro.

Mit Beginn der Arbeiten entfällt in Fahrtrichtung Weilheim und München jeweils ein Fahrstreifen. Ziel ist es, „den Verkehrsfluss in beide Richtungen aufrechtzuerhalten“, teilt die Weilheimer Behörde mit. Dennoch müssen Verkehrsteilnehmer mit Verzögerungen rechnen. In der Bauphase entfallen auch die seitlich gelegenen Parkmöglichkeiten entlang der B2 im Bereich zwischen Ferdinand-Maria-Straße und Tutzinger-Hof-Platz. Das Halteverbot wird durch Beschilderung kenntlich gemacht.

Da die geplanten Arbeiten witterungsabhängig sind, kann es je nach Wetterlage kurzfristig zu zeitlichen Verschiebungen kommen, teilt das Staatliche Bauamt mit. Weitere Informationen zu diesem Vorhaben sowie allen weiteren Straßenbaustellen in den Landkreisen Weilheim-Schongau, Starnberg, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen und Landsberg am Lech finden sich im Internet unter der Adresse www.stbawm.bayern.de.

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