Unabhängig von Partei- und Einzelinteressen gibt es seit 1997 in Starnberg die Stagenda, die in acht Arbeitskreisen - offen für jedermann - denkt, plant, berät, Vorschläge macht, Anträge an den Stadtrat formuliert und Ideen umsetzt. Vor den Kommunalwahlen am 15. März will die Stagenda die vier Bewerber um den Starnberger Bürgermeisterposten genauer unter die Lupe nehmen: Unter dem Motto "Global denken - lokal handeln" stellen sich Marc Fiedler (FDP), Patrick Janik (BLS, CSU, SPD, UWG), Eva John (BMS/WPS) und Kerstin Täubner-Benicke (Grüne) am Dienstag, 4. Februar, 19 Uhr, zum Gespräch im kleinen Saal der Schlossberghalle. Themen des Abends sind die Komplexe Soziales, Energie, Bauen, Wasser und Verkehr. Moderiert wird die Veranstaltung von den jeweiligen Sprechern der Stagenda-Arbeitskreise, die Fragen sollen Impulse für Gespräche zwischen den Kandidatinnen und Kandidaten setzen. "Es soll keine Frage-Antwort-Aktion werden", teilt dazu Erika Schalper (AK Bauen und Umwelt) mit. "Wir erwarten Diskussionen, aus denen wir erkennen können, wie sich die Kandidatinnen und Kandidaten Starnbergs Zukunft vorstellen". Die Organisatoren der Veranstaltung, die auf eine Live-Übertragung ins Internet verzichten, erwarten interessante Debatten und einen informativen Abend. Alle interessierten Starnberger Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, der Eintritt ist frei.