Was soll man nur anfangen mit einem Hotel unter Denkmalschutz, mit dem eigentlich kaum noch etwas anzufangen ist? Vor dieser Frage stand lange Zeit die Stadt Starnberg. 1969 hatte sie den „Bayerischen Hof“, Baujahr 1865, erworben und jahrelang verpachtet. Eines der letzten repräsentativen Häuser aus der Gründerzeit an prominenter Stelle mit Blick auf See und Alpenkette. Doch seit Weihnachten 2020 ging nichts mehr: Nutzungsuntersagung, das marode Haus wurde gesperrt. Und dann? Abriss, Sanierung, Neubau, Verpachtung oder Verkauf?
Denkmalschutz in StarnbergBayerischer Hof entkernt
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Das Hotel „Bayerischer Hof“ ist seit Dezember 2020 komplett gesperrt. Äußerlich steht das 1865 errichtete Gebäude unverändert gut da, innen ist das Haus bereits nahezu vollständig entkernt.
Nila ThielJahrelang war das Schicksal des ältesten Starnberger Hotels ungewiss, sogar ein Abriss stand zur Debatte. Das ist nun kein Thema mehr: Der neue Eigentümer Peter Löw hat mit der Sanierung begonnen.
Von Peter Haacke, Starnberg
