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Corona-Ausbruch:"Was ist denn das, die gerechte Quittung?"

Julian Kasprowicz musste seine Bäckerei für zwei Wochen schließen.

(Foto: Thomas Plettenberg)

In der Bäckerei von Julian Kasprowicz wurden zwei Drittel der Mitarbeiter positiv auf Corona getestet - einige von ihnen auch mit der britischen Mutante. Ein Gespräch über Selbstvorwürfe, Hassmails und die Frage: Wie macht er jetzt weiter?

Interview von Astrid Becker, Pähl

"Ein brutaler Schlag" - mit diesen Worten hatte Julian Kasprowicz vor knapp zwei Wochen den Ausbruch des Coronavirus in seiner Bäckerei kommentiert. 18 Mitarbeiter haben sich infiziert sowie 21 Angehörige und andere Personen. Sie alle müssen damit rechnen, sich mit der britischen Mutante angesteckt zu haben, die in sechs Fällen bereits bestätigt ist. Zudem mussten sich etwa 150 weitere Menschen im Zusammenhang mit der Bäckerei in verschärfte Quarantäne begeben. Nun will Kasprowicz am Samstag wieder Brot, Semmeln und Krapfen in seinen 19 Filialen verkaufen - nicht das ganze Sortiment, nicht alle Sorten, wie er sagt. Denn noch sind etwa ein Drittel der betroffenen Pähler Mitarbeiter positiv getestet. Sie dürfen noch nicht arbeiten. Auch Julian Kasprowicz selbst. Was das alles für ihn bedeutet, erzählt der 32-Jährige im Gespräch.

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