Starnberg:Sondersitzung zum B2-Tunnel

Der Stadtrat will beraten, wie die Bürger über das Projekt informiert werden sollen.

Die Stadt, der Tunnel und die Starnberger - seit mehr als 40 Jahren beschäftigt die Bürger der Kreisstadt eine Lösung eines ihrer Hauptprobleme: die überbordende Verkehrsbelastung. Das Votum zum Bau des B2-Tunnels war in einer historischen Nachtsitzung am 20. Februar 2017 gefallen. Eine Reihe vorbereitender Arbeiten sind seither erledigt, von einer Tunnelbohrmaschine aber ist bislang noch nichts zu sehen. Doch wie ist der aktuelle Stand der Dinge? Wann beginnt die "aktive" Phase zum Bau der knapp zwei Kilometer langen Röhre, die nach letztem Stand mindestens 300 Millionen Euro kosten soll? Warum hat die Regierung von Oberbayern nach diversen Verbesserungen sicherheitsrelevanter Details noch immer nicht über das Planänderungsverfahren entschieden? Gibt es womöglich bislang unbekannte Probleme mit dem Tunnelbau? Wann könnte das Bauwerk fertiggestellt sein? Oder wird der Tunnel angesichts der weltpolitisch wie finanziell angespannten Lage überhaupt jemals gebaut?

Diese und andere Fragen sollen im Rahmen einer Sondersitzung des Stadtrats zum B2-Tunnel am Mittwoch, 30. November, beantwortet werden. Neben aktuellen Infos zum Projektstand sowie einem FDP-Vorschlag zur Beantwortung und Veröffentlichung von Bürgerfragen steht auch ein Antrag aus der Bürgerversammlung - eine Alternativenprüfung zu B2-Tunnel und ortsferner Umfahrung - auf der Tagesordnung. Der öffentliche Teil der Sitzung beginnt um 19.30 Uhr im großen Sitzungssaal des Starnberger Landratsamtes in der Strandbadstraße 2.

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