Kommunalwahlen bieten immer wieder Überraschungen. Abseits der analytischen Frage, warum welche Gruppierung wie abgeschnitten hat, ist in diesem Zusammenhang das Abschneiden der sogenannten Alternative für Deutschland in Bayern bemerkenswert: Erstaunlich vor allem deshalb, weil die Partei bar jeder kommunalpolitischen Kompetenz und programmatischen Substanz in viele bayerische Stadt- und Gemeinderäte einziehen wird. Zwar nur in überschaubarer Größe, aber immerhin – und jetzt auch im Landkreis Starnberg.
MeinungWahlerfolg der AfDNicht schön, aber bedeutungslos
Kommentar von Peter Haacke, Starnberg
Lesezeit: 1 Min.

Die Rechten ziehen im Landkreis Starnberg erstmals in fünf Gemeinderäten ein, im Kreistag erhöhen sie ihre Präsenz. Zu einer Gefahr für die Demokratie wird die sogenannte Alternative für Deutschland dadurch nicht.
