MeinungWahlerfolg der AfDNicht schön, aber bedeutungslos

Kommentar von Peter Haacke, Starnberg

Lesezeit: 1 Min.

Die AfD hat im Landkreis Starnberg in fünf Gemeinden erfolgreich kandidiert, im Kreistag wächst die Fraktion auf fünf Mandatsträger an. Großen Einfluss auf die Kommunalpolitik werden sie dennoch nicht haben.
Die AfD hat im Landkreis Starnberg in fünf Gemeinden erfolgreich kandidiert, im Kreistag wächst die Fraktion auf fünf Mandatsträger an. Großen Einfluss auf die Kommunalpolitik werden sie dennoch nicht haben. Carsten Koall/dpa

Die Rechten ziehen im Landkreis Starnberg erstmals in fünf Gemeinderäten ein, im Kreistag erhöhen sie ihre Präsenz. Zu einer Gefahr für die Demokratie wird die sogenannte Alternative für Deutschland dadurch nicht.

Kommunalwahlen bieten immer wieder Überraschungen. Abseits der analytischen Frage, warum welche Gruppierung wie abgeschnitten hat, ist in diesem Zusammenhang das Abschneiden der sogenannten Alternative für Deutschland in Bayern bemerkenswert: Erstaunlich vor allem deshalb, weil die Partei bar jeder kommunalpolitischen Kompetenz und programmatischen Substanz in viele bayerische Stadt- und Gemeinderäte einziehen wird. Zwar nur in überschaubarer Größe, aber immerhin – und jetzt auch im Landkreis Starnberg.

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