Stehpaddeln hat sich zu einem Massensport entwickelt. Einst war das Stand-up-Paddeln polynesischen Fischern vor Tahiti vorbehalten, nun ist es eine überaus beliebte Freizeitbeschäftigung auch auf den heimischen Seen. Und zum Glück muss man dabei auch nicht stehen wie ein hawaiianischer Inselkönig. In Stegen am Ammersee etwa hatten Emma und Diana auch sitzend in frühlingshafter Sonne ihren Spaß: Sie genossen die letzten Tage ihres Ferienglücks zu zweit auf einem SUP. Allerdings sind die Bedingungen noch längst nicht ideal, denn das Wasser hat derzeit bestenfalls 13 Grad. Die amtlich ermittelten Zahlen für die heimischen Gewässer sind sogar im einstelligen Bereich. Die Seen haben also im Fall einer Havarie durchaus ihre Tücken: Schnell ist man ausgekühlt und tut sich schwer, ans rettende Ufer zu gelangen. Ohnehin ist man beim "Suppen" mit einem Neopren-Anzug und Rettungsweste stets auf der sicheren Seite - zumindest, wenn man sich weiter aufs Wasser hinauswagt. Die beiden jungen Frauen blieben allerdings in Ufernähe. Und sollte das wackelige Board dennoch umfallen, wäre dies kein großes Unglück: Sie kämen im seichten Bereich dann zwar nicht trockenen Fußes, aber immerhin aufrecht gehend zurück an Land.
Vergnügen auf dem WasserDie ersten SUPs sind schon wieder unterwegs
