Sicherheit in Gauting:Neue Wache, mehr Verantwortung

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Sicherheit in Gauting: Schlicht und funktional: So soll die neue Polizeiinspektion aussehen. Optisch passt das Gebäude in ein Gewerbegebiet. Illustration: Innenministerium

Schlicht und funktional: So soll die neue Polizeiinspektion aussehen. Optisch passt das Gebäude in ein Gewerbegebiet. Illustration: Innenministerium

Die Gautinger Polizei zieht in drei Jahren um, ihr Zuständigkeitsbereich wird erweitert

Während die ersten Firmen ihre Hallen im neuen Gewerbegebiet errichten lassen, ist das Innenministerium mit der neuen Polizeiinspektion noch lange nicht so weit. Das Gebäude soll ebenfalls seinen Platz im Handwerkerhof bekommen; dafür steht ein etwa 1600 Quadratmeter großes Grundstück zur Verfügung. Doch bis die Bagger anrücken, sind noch einige Vorbereitungen notwendig. Erst in etwa drei Jahren können die Polizeibeamten umziehen.

Geplant sei, das Vorhaben bis Ende März dem Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen des Bayerischen Landtags zur endgültigen Projektgenehmigung vorzulegen, teilt Ministeriumssprecher Michael Siefener mit. Im Herbst nächsten Jahres sei nach Ausschreibung und Vergabe der Bauaufträge mit dem Baubeginn zu rechnen; für die Arbeiten sind zwei Jahre zu veranschlagen. Die Kosten beziffert der Sprecher auf knapp acht Millionen Euro.

Vorläufig müssen sich die Beamten noch mit den Verhältnissen in einem verschachtelten Altbau aus den Dreißigerjahren an der Münchner Straße arrangieren, der in vielerlei Hinsicht nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht. Da geht es ihnen ähnlich wie den Handwerksbetrieben, die nun eine Erweiterungsmöglichkeit bekommen.

Nach dem Umzug ändert sich auch der Zuständigkeitsbereich der Gautinger Polizei. Die 31 Beamten der Inspektion sind bislang zuständig für einen Großteil des Gemeindegebiets sowie für Pentenried, Frohnloh, Gut Hüll und das Kraillinger Gewerbegebiet, nicht aber für Stockdorf und das Kraillinger Ortsgebiet, das von Planegg aus betreut wird. Künftig erstreckt sich ihr Gebiet bis zur Landkreisgrenze. Dann kommen sowohl das übrige Kraillinger Gemeindegebiet als auch Gilching hinzu, das bisher von Germering aus betreut wird.

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