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Seefeld:Gefragte Förderprogramme

Zuschüsse für energetische Sanierungen fast ausgeschöpft

Das Interesse am Energieförderprogramm der Gemeinde Seefeld ist riesig. "Wir hatten noch nie so viele Anträge wie jetzt", sagte Bürgermeister Klaus Kögel (CSU) in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Der Fördertopf, der auf 100 000 Euro aufgestockt wurde, sei mit 85 000 Euro nahezu ausgeschöpft. Neue Anträge können heuer nicht mehr berücksichtigt werden. Auch wenn das Förderprogramm, das vor 22 Jahren ins Leben gerufen wurde, gut läuft, soll es nun grundsätzlich überarbeitet werden. Anlass dafür ist zum einen eine neue Gesetzeslage, weil die Energieeinsparverordnung (EnEV) im November 2020 durch das Gebäudeenergiegesetz (GEG) ersetzt wurde, zum anderen hat auch der Gemeinderat Änderungswünsche. So soll zum Beispiel die Förderung gekürzt werden, wenn keine ökologischen Baustoffe verwendet werden, fordert etwa Josef Wastian (FWG). Generell mehr fordern in Richtung Klimawandel will Ortwin Gentz (Grüne/BI Eichenallee) die Bürger. Gedanken über die neuen Richtlinien werden sich nun der Umwelt- und Energieausschuss zusammen mit dem Agenda-Arbeitskreis "Alternative Energien" machen. Sie sollen von 2022 an gelten.

© SZ vom 21.05.2021 / csn
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