Seefeld Bürgermeister verteidigt Grundstückskauf

Den Vorwurf der Geheimniskrämerei will der Seefelder Bürgermeister Wolfram Gum nicht auf sich sitzen lassen. "Grundstücksgeschäfte sind immer nichtöffentlich", sagt er und bezieht sich auf den Erwerb eines Areals am Jahnweg, der einigen Bürgern aufgestoßen war. Diese Fläche sei schon in der Gemeinderats-Klausurtagung in Thierhaupten "als einzig mögliche Entwicklungsfläche gesehen" worden. "Wir benötigen schlicht noch ein bis zwei Millionen Euro pro Jahr Einnahmen", erklärt er. Im kommenden Jahr "lösen wir die Rücklagen auf und haben keine Einnahmen aus Grundstücksverkauf." Er sehe es als seine Pflicht an, für die Gemeinde eine sich bietende Kaufgelegenheit in Ortsrandlage zu nutzen, wo die einzige Ortsentwicklung möglich sei. Die Flächen liegen zwischen dem Pferdehof und dem gemeindlichen Bauhof und seien nicht geschützt. Und was ein mögliches Gewerbegebiet dort angehe: "Kleine feine Hightechfirmen machen keinen Schmutz, haben wenig Verkehr und stinken nicht."