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Bayerische Regiobahn:Züge entfallen am Ammersee

Der Verkehrsbetrieb streicht bis Ende Juli den Halbstundentakt zwischen Weilheim und Augsburg. Grund ist der Lokführermangel.

Bahnfahrer müssen am Westufer des Ammersees mit Zugausfällen rechnen. Die Bayerische Regiobahn streicht von Montag an bis Ende Juli im gesamten Streckennetz Verbindungen, weil Lokführer fehlen. Zwischen Geltendorf und Weilheim entfallen am Morgen und am Nachmittag insgesamt vier Verbindungen des Halbstundentakts.

Dazu gehört laut Notfahrplan zum Beispiel der Halt um 7.23 Uhr am Ammersee-Gymnasium in St. Alban; die Verbindung mit Stopp um 7.50 Uhr zum Unterrichtsbeginn soll dagegen planmäßig fahren. In der Gegenrichtung von Weilheim nach Geltendorf entfallen am Nachmittag und Abend insgesamt fünf Verbindungen - darunter die mit Abfahrt in St. Alban um 13.32 Uhr und 15.32 Uhr.

Die Regiobahn bedauert die Ausfälle, betont aber, dass sie die Strecke zwischen Augsburg und Weilheim zumindest stündlich bedienen kann. "Wir sind untröstlich, dass auch wir uns nicht mehr den Auswirkungen des Triebfahrzeugführermangels entziehen können, mit dem inzwischen die ganze Branche zu kämpfen hat", sagt Fabian Amini, Vorsitzender der Geschäftsführung. Das Unternehmen plane derzeit den Einsatz von Ersatzbussen, um einzelne Verbindungen doch noch aufrecht erhalten zu können.

Der Notfahrplan findet sich im Internet unter www.meridian-bob-brb.de unter den Stichpunkten BRB, Strecke Ausgburg-Schongau und "Zugausfälle zwischen Augsburg und Weilheim ab 8. Juli

© SZ vom 08.07.2019 / dac

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