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Polizei:Chaos nach Auffahrunfall

Stau auf der Lindauer Autobahn

Mehr als sieben Kilometer lang ist die Kolonne am Samstagmittag auf der Lindauer Autobahn.

(Foto: Franz Xaver Fuchs)

Lange Staus im Ausflugsverkehr auf der A 96 und in Gilching

Ein Auffahrunfall auf der A 96 hat am Samstagmittag den Verkehr auf der Autobahn und fast allen Straßen im Raum Gilching für mehr als zwei Stunden lahmgelegt. Kurz vor zwölf Uhr war laut Auskunft der Polizei ein 44-jähriger Autofahrer aus der tschechischen Republik in Richtung Lindau unterwegs. Hinter der Anschlussstelle Oberpfaffenhofen reagierte er nicht rasch genug, als der Verkehr vor ihm im Baustellenbereich zum Stillstand kam. Der erste Nachfolger in der Kolonne konnte noch rechtzeitig abbremsen, doch der Tscheche fuhr auf das Heck dieses Wagens auf, der daraufhin gegen das erste Fahrzeug prallte.

Beim Unfall erlitt eines der beiden Mädchen, die im Auto des 44-Jährigen saßen, Prellungen. Leicht verletzt wurde auch eine Mitfahrerin im mittleren Wagen: Sie klagte nach der Kollision über Schmerzen im Nackenbereich. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf insgesamt etwa 17 000 Euro. Die Helfer von fünf Feuerwehren waren im Einsatz.

Durch den Unfall war eine der dort ohnehin verengten Fahrspuren stundenlang blockiert. Im Ausflugs- und Reiseverkehr bildete sich daraufhin ein mehr als sieben Kilometer langer Stau, der zeitweilig bis zur Anschlussstelle Germering zurückreichte. Auch das Umleiten der Autos über die Landsberger Straße in Gilching brachte nicht viel Abhilfe: Schon bald bildeten sich auch auf dieser Strecke vor den Ampeln lange Kolonnen, die sich erst im Laufe des Nachmittags wieder auflösten.

© SZ vom 24.02.2020 / arm
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