Die maroden Badestege 1 bis 3 im „Paradies“ am Starnberger See in Possenhofen werden nach Protesten aus der Bevölkerung bald wieder betretbar sein. Das teilte jetzt Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) dem Starnberger Landrat Stefan Frey (CSU) mit, der sich um eine schnelle Lösung des Problems bemüht und deshalb Krause geschrieben hatte. Demnach habe sich die Firma Lynberg Modular Systems GmbH gegenüber der Landeshauptstadt dazu bereit erklärt, den Steg 1 „in vollumfänglicher Eigenleistung noch vor Beginn der Pfingstferien durchzuführen“, teilte Krause mit. Er reagierte damit auch auf eine Online-Petition des Kneippvereins Starnberg, der mehr als 3000 Unterschriften gesammelt hat.
Auch die Reparaturen der Stege 2 und 3 seien im Rahmen der Sponsoring-Vereinbarung in den nächsten drei bis vier Wochen zugesagt worden, schreibt Krause. Die Landeshauptstadt plane zudem bereits im kommenden Jahr, eine barrierefreie Rampe in ihrem Possenhofener Badegelände zu realisieren, um dem Zugang ins Wasser insbesondere für Menschen zu erleichtern, die auf einen Rollstuhl angewiesen oder anderweitig „mobilitätseingeschränkt“ seien.

