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Pöcking:Modernes Wohn- und Bürohaus

Bauausschuss genehmigt neue Pläne für den Raiffeisenplatz

Nach jahrelangem Stillstand soll nun endlich der Raiffeisenplatz in der Pöckinger Ortsmitte umgestaltet werden. Im Zuge von Neubauplanungen im Bereich des ehemaligen Lagerhauses der VR-Bank konnte die Gemeinde mit dem Geldinstitut verhandeln, um eine gemeinsame Stellplatzlösung zu finden. Einstimmig und ohne größere Debatte segnete der Bauausschuss am Montag die erforderliche Bebauungsplanänderung ab.

Bis zum Jahr 2006 war die Gestaltung des Raiffeisenplatzes mit einem Brunnen heiß diskutiert worden. Doch der Brunnenentwurf gefiel nicht allen Pöckingern. Zudem gestalteten sich die Verhandlungen mit dem Geldinstitut schwierig, das noch keine konkreten Planungen für das Areal hatte und sich alle Optionen offenhalten wollte. Letztendlich wurde das Vorhaben nicht mehr weiterverfolgt. Nun soll im hinteren Bereich des Platzes ein Wohn- und Bürohaus entstehen. Das Gebäude soll lediglich ein Dach in Richtung Hauptstraße erhalten, ansonsten sind begrünte Flachdächer geplant. Neben einer Tiefgarage im geplanten Neubau sollen zusätzliche Kfz-Stellplätze im Bereich des Ahornwegs geschaffen werden. In einem städtebaulichen Vertrag soll geregelt werden, dass die VR-Bank einen Teil des eigenen Grundstücks für die öffentliche Nutzung zur Verfügung stellt, damit der Platz großzügiger gestaltet werden kann. Er soll begradigt werden, da das Areal einen Höhenunterschied von bis zu 70 Zentimetern aufweist. Dadurch könnte der Bereich später für den Wochenmarkt genutzt und eventuell bestuhlt werden, falls in dem Neubau ein gastronomischer Betrieb einziehen sollte. Zweiter Bürgermeister Albert Luppart (PWG) plädierte für eine möglichst zeitnahe Umsetzung. "Das ist die Schokoladenseite von Pöcking", sagte er mit Blick auf den derzeit "katastrophalen Zustand" des Platzes.

© SZ vom 20.01.2020
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