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Pöcking:Barrierefreier Friedhof

Auf den Wegen wächst das Unkraut und sie sind zudem nicht barrierefrei, weil Rollstuhlfahrer und Betroffene mit Rollator im Kies einsinken. Der alte Friedhof in Pöcking hat nach Angaben von Bürgermeister Rainer Schnitzler immer wieder Anlass für Beschwerden gegeben. Nun soll er aufgewertet werden. Im Oktober vergangenen Jahres hat der Gemeinderat beschlossen, ein Konzept erarbeiten zu lassen. Die Kosten sollten sich allerdings in Grenzen halten. Einstimmig hat der Bauausschuss am Montag die Vorschläge des Landschaftsarchitekten Fritz Erhard abgesegnet. Die Gesamtkosten sind mit etwa 130 000 Euro beziffert.

An den Wegen soll nun ein wassergebundener Rieselbelag angebracht werden, der so stabil ist, dass er auch von Steinmetzen mit schweren Maschinen befahren werden kann. Die Bereiche vor der Aussegnungshalle sowie vor den Brunnen werden mit Granit gepflastert. Bevor die Arbeiten, die mit 60 bis 70 000 Euro veranschlagt sind, beginnen können, muss jedoch das Unkraut manuell entfernt werden. Das Konzept soll in zwei Schritten umgesetzt werden. Die Instandsetzung des Wegenetzes sowie die Baumpflanzungen sollen bis spätestens Allerheiligen fertig sein. Im Jahr 2022 soll die Verschönerung der Grünflächen in Angriff genommen werden.

© SZ vom 10.02.2021 / sbh
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