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Planegg:Die Nähe zum Bürger

Michael Süßbrich ist neuer Vize der Polizeiinspektion

Von Rainer Rutz, Planegg

Mit seinen 38 Jahren hat Michael Süßbrich schon viel Polizeiarbeit hinter sich: Der neue Stellvertreter von Thomas Sorgalla, dem Dienststellenleiter der Inspektion 46 an der Planegger Josef-von-Hirsch-Straße, ist seit 18 Jahren im Polizeidienst, mittlerweile im gehobenen. Der gebürtige Münchner erhielt in Nürnberg seine Grundausbildung und arbeitete anschließend zehn Jahre in der Polizeiinspektion 14 im Münchner Westend. Von 2015 bis 2019 war er im Bayerischen Innenministerium zuständig für die Gremienarbeit - ein Job, der viel Organisationstalent erforderte. 2019 ging Süßbrich wieder "auf die Straße", wie er selbst sagt, arbeitete dann für kurze Zeit im Bereich der Gewaltkriminalität in der Münchner Innenstadt und wurde nun ins Würmtal versetzt, worüber er sich "sehr freut und die neue Erfahrung als Herausforderung" ansieht: "Ich glaube, dass es eine anspruchsvolle und interessante Arbeit hier wird und habe deshalb nicht lange überlegt."

In der PI 46 mit ihren rund 50 Polizeibeamten, darunter rund ein Fünftel Frauen, fühlt er sich jedenfalls wohl. Bisher habe er noch "keine besonderen Einsätze gehabt", er freut sich über "die Nähe zum Bürger", die naturgemäß in einer relativ überschaubaren Polizeiinspektion wie der Planegger deutlich leichter zu erleben ist als beispielsweise in der turbulenten Münchner Innenstadt. Süßbrich, der aus "einer Familie mit lauter Polizisten" stammt, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Auch seine Ehefrau arbeitet als Polizeibeamtin. Die Familie lebt im Landkreis Weilheim-Schongau. Der Bereich der Polizeiinspektion 46 mit den Würmtalgemeinden Planegg, Gräfelfing, Neuried und Krailling mit ihren rund 44 000 Einwohnern ist für Süßbrich Neuland, in den nächsten Tagen und Wochen will er sich mit den spezifischen Themen und Problemen des Würmtals vertraut machen.

© SZ vom 01.07.2020

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