HitzewelleStadt schaltet Brunnen ab

Die Kanister des „Wasserträgers“ auf dem Penzberger Stadtplatz bleiben vorerst leer. Der von Michael von Brentano geschaffene Brunnen ist abgeschaltet.
Die Kanister des „Wasserträgers“ auf dem Penzberger Stadtplatz bleiben vorerst leer. Der von Michael von Brentano geschaffene Brunnen ist abgeschaltet.
Manfred Neubauer

Penzberg ruft angesichts hoher Verbrauchswerte erneut zum Wassersparen auf und warnt vor Verboten.

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Aufgrund der anhaltenden Hitze und Trockenheit hat nun auch die Stadt Penzberg ihre Brunnen vorerst abgestellt. Betroffen sind der auch „Esel-Brunnen“ genannte „Wasserträger“ auf dem Stadtplatz, die Brunnen am Rathausplatz, Kriegerdenkmal und Friedhof (nicht die Gießwasser-Stellen) sowie der Brunnen an der Saalangerstraße. In Betrieb bleiben die drei Trinkwasserspender in der Innenstadt, dort können sich Passanten weiterhin erfrischen. Die Stadt reagiert damit auf die anhaltende Hitzewelle. Diese „bringt die Trinkwasserversorgung zunehmend an ihre Grenzen“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Vor wenigen Tagen hatten bereits die Stadtwerke Penzberg alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, verantwortungsbewusst mit Trinkwasser umzugehen und den Verbrauch auf das notwendige Maß zu reduzieren. Die Botschaft lautete: „Jetzt Wasser sparen, damit Verbrauchsverbote vermieden werden können.“ Nun unterstreicht auch der Zweite Bürgermeister Hardi Lenk diesen Appell: „Jeder von uns ist gefragt, Wasser zu sparen. Jeder Liter zählt dabei, die Versorgungssicherheit unter diesen erschwerten Rahmenbedingungen zu garantieren.“

Zuletzt verzeichneten die Stadtwerke einen Wasserverbrauch von deutlich mehr als 8000 Kubikmetern täglich. Gemessen an einem Durchschnittswert von 6000 Kubikmetern sei dies „ein absoluter Höchstwert und Grund, eine Warnung auszusprechen“. Dazu erklärt der Stadtwerke-Chef André Behre: „Sollte der Verbrauch in Eigenverantwortung innerhalb der nächsten zwei Wochen nicht sinken, werden wir rechtsverbindliche Verbrauchsverbote erlassen müssen.“

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