Kinosommer in StarnbergBlockbuster und Filmklassiker unter freiem Himmel

Lesezeit: 3 Min.

Mit Blick auf See, Berge und die Leinwand: Das Open-Air-Kino im Seebad Starnberg ist ein Highlight des Kinosommers im Fünfseenland..
Mit Blick auf See, Berge und die Leinwand: Das Open-Air-Kino im Seebad Starnberg ist ein Highlight des Kinosommers im Fünfseenland..
Johanna Schlueter
  • Vom 3. bis 20. August läuft das Open-Air-Kino im Starnberger Seebad mit aktuellen Filmen, Arthouse-Kostbarkeiten und dem Eberhofer-Krimi „Steckerlfischfiasko“.
  • Das Open-Air-Kino feiert sein 30-jähriges Bestehen und gilt als eines der schönsten Kino-Events der Region mit Blick auf See und Berge.
  • Eine Karte kostet zwölf Euro, ermäßigt neun Euro, die Filme laufen bei jedem Wetter und werden nur bei Sturm in den Kinosaal verlegt.
Von der Redaktion überprüft

Diese Zusammenfassung wurde mit der Unterstützung einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt. Lesen Sie mehr über unseren Umgang mit KI.

Fanden Sie diese Zusammenfassung hilfreich?
Mehr Feedback geben

Im Open-Air-Kino im Starnberger Seebad und beim Fünfseen-Filmfestival stehen aktuelle Kinofilme, Dokumentationen und Arthouse-Kostbarkeiten auf dem Programm.  Außerdem ist der neue Eberhofer-Krimi zu sehen.

Von Katja Sebald, Starnberg

SZ bei Google bevorzugen

Für viele ist es das Highlight des Kinosommers im Fünfseenland: das Open-Air-Kino im Starnberger Seebad. Auch Matthias Helwig, Kinobetreiber und Veranstalter der Open-Air-Reihe wie auch des anschließenden Fünfseen-Filmfestivals, gerät bei der Programmvorstellung ins Schwärmen: „Bei schönem Wetter sind es einfach herrliche Abende. Erst der Ausblick auf den See und die Berge, dann der Blick auf die große Leinwand.“ Nicht zu vergessen auch der Sonnengang dazwischen und das kühle Getränk in der Hand. Vom 3. bis 20. August sind in diesem Ambiente wieder einmal aktuelle Kinofilme, einige Arthouse-Kostbarkeiten und ein Klassiker der Filmgeschichte zu sehen. Außerdem läuft der neue Eberhofer-Krimi „Steckerlfischfiasko“ gleich an vier Abenden und dürfte erfahrungsgemäß für den größten Besucherandrang sorgen.

Am ersten Freiluftkinoabend ist Marcus H. Rosenmüllers neuer Film „Extrawurst“ zu sehen, besetzt unter anderem mit Hape Kerkeling, Christoph Maria Herbst, Fahri Yardim und Friedrich Mücke. Ausgehend von der Mitgliederversammlung eines Tennisvereins, auf der über die Anschaffung eines eigenen Grills für Moslems diskutiert wird, vereint der Film laut Helwig alles, was eine gute Komödie braucht. Am 4. August präsentiert Regisseur Tim Hund seinen Dokumentarfilm „Segeljungs: Mit null Ahnung um die Welt“. Der aus Bad Tölz stammende Filmemacher segelte nach dem Schulabschluss mit drei Freunden einmal um die Welt, ohne vorher Segelerfahrung gesammelt zu haben.

Zu sehen sind überdies der zweite Teil von „Der Teufel trägt Prada“ mit Meryl Streep und Anne Hathaway (5. August), sowie Simon Verhoevens „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“, die Verfilmung des Bestsellers von Joachim Mayerhoff über seine Studienzeit in München. Der Film, der unter anderem in Gauting gedreht wurde, läuft am 6. August. Am Abend darauf (7. August) folgt David Dietls „Ein Münchner im Himmel“ mit Maximilian Brückner, Michaela May und Sigi Zimmerschied. Am 8. August ist Sandra Hüller in „Der Astronaut – Project Hail Mary“ zu sehen und am 18. August gleich noch mal in einer Preview von Pawel Pawlikowskis „Vaterland“ als Erika Mann. Am 10. August läuft der mit sechs europäischen Filmpreisen ausgezeichnete Film „Sentimental Value“ von Joachim Trier und am 11. August das mit dem César als bester Dokumentarfilm gewürdigte Werk „Das Flüstern der Wälder“.

Das Team rund um Festivalleiter Matthias Helwig (re., sitzend): Lydia Basu, Veronika Osterauer, Janina Rohleder, David Lindermann, Lara Schimpf, Dominik Petzold, Dana Dickmann, Martin Baranowski und Katharina Neuner (v.li.). Sitzend links: Gast und Regisseur Tom Dauer.
Das Team rund um Festivalleiter Matthias Helwig (re., sitzend): Lydia Basu, Veronika Osterauer, Janina Rohleder, David Lindermann, Lara Schimpf, Dominik Petzold, Dana Dickmann, Martin Baranowski und Katharina Neuner (v.li.). Sitzend links: Gast und Regisseur Tom Dauer.
Nila Thiel

Schon vor dem offiziellen Kinostart steht am 12. August das „Steckerfischfiasko“ auf dem Programm, außerdem am 14., 17. und 20. August, dem letzten Abend der Open-Air-Reihe. „Der Film wird von vielen heiß erwartet“, sagt Helwig, „es gibt jetzt schon viele Vorbestellungen.“ Eine Besonderheit ist auch das „Alpen Film Festival“, das am 9. August im Seebad Starnberg gastiert: Präsentiert werden fünf Kurzfilme mit Live-Moderation durch Alpinisten und Filmemacher.

Weitere Filme sind „Michael“ über den King of Pop am 13. August, die französische Komödie „Chérie, ich komme – Die Erfindung der Lust“ am 15. August, Wolfgang Beckers letzter Film „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“ mit Charly Hübner, Christiane Paul, Leon Ullrich, Leonie Benesch, Peter Kurth und Daniel Brühl am 16. August sowie Billy Wilders Meisterwerk „Manche mögen’s heiß“ am 19. August. Für Helwig ist dieser Klassiker aus dem Jahr 1959, den er aus Anlass des 100. Geburtstags von Marilyn Monroe zeigt, nach wie vor „eine der besten Komödien aller Zeiten“.

Das Starnberger Open-Air ist bei schlechtem Wetter eine Härteprobe für die Besucher. 
Das Starnberger Open-Air ist bei schlechtem Wetter eine Härteprobe für die Besucher. 
Nila Thiel

Nicht nur das Fünfseen-Filmfestival feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen, auch das Open-Air-Kino hat einen runden Geburtstag: Vor dreißig Jahren fand es zum ersten Mal in Herrsching statt. Nach verschiedenen Stationen, unter anderem in Seefeld und am Wörthsee, hat es auf der Liegewiese des Starnberger Seebads sein Zuhause gefunden und ist seither unbestritten eines der schönsten Kino-Events weit und breit. Auch bei schlechtem Wetter ist es übrigens Kult: Eingefleischte Fans kommen dann mit Regenponchos, Daunenjacken, Wolldecken und heißen Getränken in Thermosflaschen, denn die Filme laufen bei jedem Wetter. Nur wenn Zuschauer und Leinwand wegen eines Sturms gefährdet wären, wird die Vorstellung in den Kinosaal verlegt.

Eine Karte kostet in diesem Jahr zwölf Euro, ermäßigt für junge Leute unter 25 sind es neun Euro, ein Platz im Liegestuhl kostet 14 Euro und ein 5-Filme-Pass 50 Euro. Einlass ist um 20.15 Uhr, die Vorführungen beginnen mit Einbruch der Dunkelheit. Neben Getränken gibt es auch kleine Snacks und Sandwiches zu kaufen.

© SZ - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Seethermie
:Energie aus dem Ammersee

Eine Studie des Ökoenergie-Instituts Bayern zeigt, dass der Ammersee und 30 weitere bayerische Gewässer günstige Voraussetzungen für Seethermie bieten. Für Wirtschaftsminister Aiwanger wäre dies „eine sehr charmante Lösung“.

Von Renate Greil

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: