Neuer Schulleiter:"Diese Schule ist ein Schatz"

Neuer Schulleiter: Thomas Volz hat schon in der Türkei und den USA unterrichtet und war stellvertretender Schulleiter am Rupprecht-Gymnasium in München.

Thomas Volz hat schon in der Türkei und den USA unterrichtet und war stellvertretender Schulleiter am Rupprecht-Gymnasium in München.

(Foto: Arlet Ulfers)

Thomas Volz ist neuer Direktor am Gymnasium. Er setzt auf digitales Lernen

Von Kim Fischer, Starnberg

Als junger Mann dachte er gar nicht daran, Lehrer zu werden, jetzt ist er der Schuldirektor am Gymnasium Starnberg: Thomas Volz hat Linguistik studiert, danach bei einem akademischen Verlag in Würzburg gearbeitet und erst später ein Lehramtsstudium begonnen. Der Sprache ist er treu geblieben. Seine Haupt-Lehrfächer sind Deutsch und Englisch, er habe auch Ethik und Informatik an internationalen Schulen in Istanbul und Alamogordo in New Mexico unterrichtet, erzählt der 56-Jährige. Seit 30 Jahren ist er mittlerweile Lehrer, die künftige Aufgabe als Gymnasiumsdirektor sei für ihn interessant, weil man die ganze Verantwortung trage.

Volz kommt aus Würzburg, in einem 40 Kilometer-Umkreis um seine Heimatstadt hat er Schulzeit, Studium, Wehrdienst und Referendariat verbracht. Was ihn letztlich nach Starnberg verschlagen hat? Er heiratete eine Münchnerin, mit der er drei Söhne hat, und kannte seinen Vorgänger am Gymnasium, Josef Parsch. "Ich weiß schon länger, was für ein Schatz diese Schule ist", schwärmt Volz. Das Kollegium sei motiviert, die Eltern seien engagiert, die Schüler freundlich - und die technische Ausstattung sehr gut.

Ziel sei es, dass in Zukunft in den Klassenzimmern "geschlossen digital" gearbeitet wird. Schüler sollen ihre eigenen Geräte mitbringen, für Kinder aus wirtschaftlich schwächeren Haushalten stünden auch Leihgeräte zur Verfügung. In den Fächern Mathe, Deutsch und Englisch soll mit E-Book-Lizenzen gearbeitet werden, damit die Schüler nicht mehr so viel schleppen müssen. Hier habe Josef Parsch sehr gut vorgearbeitet, sagt Thomas Volz. Darauf zu achten, dass der Lernerfolg nicht abhängig von der sozialen Herkunft ist, sei eine besonders sensible Aufgabe.

Was ihn am meisten begeistere, sei das "Trommelfeuer der Impulse" an der Schule. Schüler und neue Kollegen brächten immer wieder neue Erfahrungen und Eindrücke mit. Privat findet der gebürtige Würzburger den Ausgleich beim Laufen und Verreisen mit seiner Familie. Er liebt Theater, sein Lieblingsstück ist das Drama "Der Sturm" von William ShakespeareBesonders freut Thomas Volz, dass der Schulstart diesmal für alle in Präsenz stattfinden konnte.

© SZ vom 16.09.2021
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