An der Baustelle für die Tutzinger Ortsdurchfahrt gibt es von kommendem Montag, 2. November, an eine geänderte Verkehrsführung. Der Verkehr in nördlicher Richtung läuft dann über die jetzt fertiggestellte erste Hälfte des neuen Kreisverkehrs. Autofahrer werden in einer Einbahnstraße von der Lindemannstraße über die Hauptstraße geführt. Anlieger der Hauptstraße können dann nicht mehr wie bisher in südlicher Richtung ausfahren und müssen der Umleitung über die Bräuhausstraße folgen. Fußgänger und Radfahrer werden über den Gröberweg und die Bräuhausstraße zur Lindemannstraße geleitet. Eine provisorische Querungshilfe wird an der Kreuzung Bräuhausstraße/Lindemannstraße gegenüber vom Supermarkt eingerichtet. Wie das staatliche Bauamt Weilheim mitteilt, kann der gesamte Kreisverkehr voraussichtlich noch vor dem Winter in Betrieb genommen werden. Geprüft wird derzeit auch, ob die Erneuerung von Kanal- und Trinkwasserleitung in der Greinwaldstraße bereits im kommenden Jahr durchgeführt werden kann.
Die Planung für das Großprojekt der Tutzinger Hauptstraßensanierung war zuletzt ins Stocken geraten. Streitpunkt war dabei, dass - anders als zuvor angenommen - die Tutzinger Hauptstraße komplett gesperrt und der Verkehr über die Schluchtweg-Brücke umgeleitet werden muss. Da die Brücke jedoch nicht für schwere Lastwagen ausgelegt ist und erst saniert oder neu gebaut werden muss, um eine Ausweichroute während der zweiten Baustellenphase sicherzustellen, soll nun zunächst der dritte Bauabschnitt vorangetrieben werden.
Somit wird die Ortsmitte nicht, wie seit langem vorgesehen, 2021 saniert, sondern erst deutlich später. Die drei Partner, die bei der Großbaustelle zusammenarbeiten - Gemeinde Tutzing, Abwasserverband Starnberg und federführend das Staatliche Bauamt Weilheim - schieben jeweils die Verantwortung für die Fehlplanung von sich.
