Flugverkehr in München:Warum 45 Minuten fahren, wenn man zehn Minuten fliegen kann?

Flugverkehr in München: Eine Maschine auf dem Rollfeld des Sonderflughafens Oberpfaffenhofen.

Eine Maschine auf dem Rollfeld des Sonderflughafens Oberpfaffenhofen.

(Foto: Franz Xaver Fuchs)

Immer mehr Privatjets fliegen zwischen München und Oberpfaffenhofen. Die Distanz: rund 50 Kilometer. "Absurd", moniert die Umweltorganisation Greenpeace. Ignorieren reiche Jetsetter den Klimawandel?

Von Linus Freymark, Oberpfaffenhofen

Wer von Oberpfaffenhofen zum Flughafen München im Erdinger Moos will, hat für gewöhnlich zwei Optionen. Möglichkeit eins: das Auto. Damit schafft man die Strecke in etwa einer Dreiviertelstunde. Option zwei: die öffentlichen Verkehrsmittel. Das dauert dann in etwa eineinhalb Stunden. Die Nachteile daran: Die S-Bahn ist meist voll und zu spät, und mit dem Auto läuft man Gefahr, im Stau steckenzubleiben.

Zur SZ-Startseite
Online-/Digital-Grafik

SZ PlusExklusivKlimaschutz
:Kurzstreckenflüge mit Langzeitfolgen

Seit der Pandemie sind Privatjets wieder voll im Trend. Die Zahl der Starts hat stark zugenommen - und oft liegt das Ziel keine 300 Kilometer entfernt. Klimaexperten warnen vor einer gefährlichen Entwicklung.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: