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Mitten in der Region:Vorsicht, heiß!

Weihnachten gehört zu den gefährlichen Festen auf diesem Planeten - wissen die Apotheker

Die Weihnachtszeit ist eine besinnliche Zeit im Kreise der Familie. Wer nicht aufpasst, der verbringt, ehe er sich versieht, den Adventssonntag allerdings mit dem Nachwuchs in der Notaufnahme. Der Grund: In kaum einer Jahreszeit werden so viele Kerzen angezündet, Plätzchen im heißen Ofen gebacken und wärmende Heißgetränke geschlürft wie in der Adventszeit. "Verbrennungen und Verbrühungen sind die zweithäufigste Unfallursache bei Säuglingen und Kindern, und zu keiner Zeit gibt es so viele wie zur Advents-und Weihnachtszeit", heißt es dazu in einer Pressemitteilung, die Apotheker aus der Region nun herausgegeben haben. Die Apotheker geben deshalb Tipps, wie sich solche Unfälle am besten vermeiden lassen und was "im Fall der Fälle" zu tun ist.

"Halten Sie die betroffenen Hautstellen am besten ungefähr 15 Minuten unter circa 20 Grad kühles, fließendes Wasser", heißt es in dem Ratgeber. Von Eiswasser oder Kühlakkus raten die Experten ab: Sie würden das Gewebe noch mehr schädigen. Nach dem Kühlen sollte die Wunde steril abgedeckt werden, weil Brandwunden entzündungsgefährdet sind. Leichte Verbrennungen könnten selbst behandelt werden. "Ist die betroffene Stelle größer als die Handfläche des Patienten oder hat der Patient starke Schmerzen oder Schwindelanfälle, sollten Sie unbedingt den Rettungsdienst rufen", mahnen die Apotheker. Sie warnen zudem vor "Hausmittelchen" wie Mehl, Butter, Zahnpasta oder Puder. Und dann haben die Apotheker auch noch ein paar Regeln parat. Eine lautet zum Beispiel: "Nehmen Sie keine heißen Getränke zu sich, solange Sie Ihr Kind auf dem Arm tragen." Oder: "Hektik ist in der Küche fehl am Platz - auch zur Weihnachtszeit."

Wenn man erst einmal darüber nachzudenken beginnt, fällt auf einmal auf, dass tatsächlich praktisch an jeder Ecke potenzielle Gefahren lauern. Auf den Schreck hilft dann eigentlich nur eins: ein heißer Glühwein mit Schuss!