Vielleicht muss man Punk sein, um die Welt ein wenig freundlicher zu gestalten. Auf Martin Gruber zumindest trifft das zu. Der 55-jährige Uttinger, der von allen nur „Miene“ genannt wird, sitzt auf einer nigelnagelneuen Bierbank an einem nigelnagelneuen Biertisch auf einer ebenso nigelnagelneuen Holzterrasse. „Die habe ich selbst gebaut“, sagt er – und es klingt nicht so, als wolle er damit auf seine vorhandenen handwerklichen Fähigkeiten hinweisen. Es ist vielmehr so, als ob diese Holzterrasse einen Punkt im Leben Grubers markiert, der mit „Zurück zu den Wurzeln“ zu überschreiben ist.
SZ-Serie: Dahoam in ...„Man muss weggehen, um heimkommen zu können“
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Miene Gruber ist zwar in Landsberg geboren, aber in Utting aufgewachsen. Er beschreibt sich selbst als Menschenfreund, der seine Heimat und deren Bewohner liebt.
Arlet UlfersMartin „Miene“ Gruber ist Musiker, Künstler und Wirt. Er liebt Utting am Ammersee, obwohl er mit seinem unkonventionellen Denken nicht immer auf Gegenliebe im Ort gestoßen ist. Heute allerdings ist ein gesellschaftliches Leben ohne ihn dort kaum mehr vorstellbar.
Von Astrid Becker, Utting
