Die Bilder sind klein, aber eindrucksvoll: Sie erzählen von den guten Momenten in Max-Peter Meyers Leben, darunter ein Kaffeetrinken im Garten, ein unbeschwerter Nachmittag mit Freunden im Sonnenschein mit Musik oder vom Segelausflug mit einer jungen Frau. Es sind Momentaufnahmen, die der Komponist und Fotograf (1892 bis 1950) in seinen Foto-Tagebüchern verewigt hat. Meyer hat mit seiner Frau Ellen zeitweise in Oberammergau und in Tutzing gelebt. Am Starnberger See haben die beiden bei der Fischerfamilie Lettner ein Gartenhaus angemietet. Es wird zum Treffpunkt für Familie und Freunde. Ein Ort, an dem sich die Eheleute zu Hause fühlen und beim Blick auf den Starnberger See Kraft schöpfen.
AusstellungEin Künstlerleben ins Bild gerückt
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Der Komponist und Fotograf Max-Peter Meyer (dritter von rechts) genießt einen Sommertag beim Kaffeetrinken im Garten. Das Ortsmuseum Tutzing zeigt eine Ausstellung über ihn von Regine Petersen unter dem Titel „Der Garten“.
privatDas Ortsmuseum Tutzing widmet sich dem fast vergessenen Komponisten und Fotografen Max-Peter Meyer, der aus einer jüdischen Familie stammte, von 1925 an in Tutzing lebte und später vor den Nazis emigrierte.
Von Sabine Bader, Tutzing
