Es ist wohl für beide die Erstbesteigung: für den Mann, der sein Gipfel-, besser: Wipfelerlebnis sucht, und für den Berg-Mammutbaum im Dießener Ortsteil St. Georgen. Mit 8,60 Meter Stammumfang stellt der Baum eindrucksvoll unter Beweis, warum sein wissenschaftlicher Name Sequoiadendron giganteum lautet: ein massiver Holzturm mit grobrissiger Borke, gekleidet in einen nicht allzu weiten, ziemlich dichten und fast bodenlangen Mantel aus mit schuppigen Nadeln besetzten Trieben. Fotos können nicht wirklich wiedergeben, was für eine gewaltige Erscheinung dieser Baum ist. Dazu muss man neben ihm, im Schatten seiner Krone, stehen.
Klimawandel und WaldbauHoch hinauf im Mammutbaum
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Der Baumfachmann Marc Mosig sieht in einem lebenden Fossil die Zukunftsbaumart für den von der Klimakrise bedrohten Wald. Um Samen des seltenen Berg-Mammutbaums zu ernten, klettert er auf eines der mächtigsten Exemplare in Bayern.
Von Armin Greune, Dießen
