Hightech-StandortLuft- und Raumfahrt für Nachtschwärmer

Einblicke in das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), hier dessen Columbus Control Center der Internationalen Raumstation ISS, kann man bei der „Langen Nacht“ erhalten. Auch die anderen Tech-Unternehmen des Standorts präsentieren sich.
Einblicke in das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), hier dessen Columbus Control Center der Internationalen Raumstation ISS, kann man bei der „Langen Nacht“ erhalten. Auch die anderen Tech-Unternehmen des Standorts präsentieren sich. Franz Xaver Fuchs

Bei der ersten „Langen Nacht der Wirtschaft und Wissenschaft“ am Freitag, 19. Juni, präsentieren sich 25 Unternehmen auf dem Air Tech Campus in Oberpfaffenhofen.

Von Patrizia Steipe, Weßling

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Die 2,3 Kilometer lange Start- und Landebahn bei Oberpfaffenhofen kennen viele, auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit seinen Robotern und Raumfahrtmissionen ist ein Begriff. Dass an dem Standort aber noch zahlreiche andere Firmen ihren Sitz haben, kann man bei der „Langen Nacht der Wirtschaft und Wissenschaft“ erfahren, welche die Gesellschaft für Wirtschafts- und Tourismusentwicklung im Landkreis Starnberg (GWT) am Freitag, 19. Juni, dort veranstaltet. Von 17 Uhr bis Mitternacht bieten 25 Unternehmen Vorführungen und Mitmachangebote an.

Auf dem Flughafenvorfeld präsentiert sich die Werksfeuerwehr, und man kann Kehr- und Enteisungsfahrzeuge besichtigen. Die Bundeswehr landet mit ihrem größten Transportflieger, dem Airbus A 400 M. Anschließend dürfen die Besucher ins Flugzeug steigen. Die DLR zeigt eine Mondshow, die ADAC-Luftrettung präsentiert Hubschraubereinsätze und Quantum-Systems lässt seine Vector-Drohne steigen. Die Firmen Maxphotonics, Bystronic und Raylase demonstrieren die Bandbreite der Laseranwendungen. Mitmachstationen rund um die Gesundheit baut die Berufsfachschule für Physiotherapie auf. Zudem präsentiert der Air Tech Campus bei einem „Pre-Opening“ sein neues Boarding House.

Auf dem weitläufigen Gelände, das unter den Gemeinden Gilching, Gauting und Weßling aufgeteilt ist, arbeiten inzwischen rund 10 000 Menschen. Die „Lange Nacht der Wirtschaft und Wissenschaft“ wird vom bayerischen Wirtschaftsministerium gefördert. Sie soll das wirtschaftliche Potenzial von Forschung und Entwicklung am Hightech-Standort Oberpfaffenhofen sichtbar machen. Die Lange Nacht kann ohne Ticket besucht werden. Verpflegungsstationen sind über das Gelände verteilt. Informationen gibt es am Infopoint in der Claude-Dornier-Straße 1 in Weßling. Von dort starten die Shuttlebusse auf drei Routen.

Das vollständige Programm findet sich unter www.lnww.de

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