Politik im LandkreisBenjamin Barho will Landrat in Starnberg werden

Die Grünen nominieren Benjamin Barho als Landratskandidaten 2026.
Die Grünen nominieren Benjamin Barho als Landratskandidaten 2026. Andreas Gregor

Der 40-Jährige aus Gauting setzt sich für bezahlbaren Wohnraum, eine Leerstandsteuer und den klimafreundlichen Ausbau des ÖPNV ein.

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Landrat Stefan Frey (CSU) bekommt Konkurrenz: Die Grünen schicken ihren Kreissprecher Benjamin Barho aus Gauting bei der Kommunalwahl 2026 ins Rennen um den Landratsposten im Landkreis Starnberg. Der 40-jährige Barho lebt seit gut vier Jahren in der Würmtalgemeinde und hat Hotelfachmann gelernt. „Ich weiß, was es bedeutet zu arbeiten“, sagt er zur SZ.

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Barho hat Hotel- und Tourismusmanagement studiert und macht derzeit seinen Master. In seiner Masterarbeit geht es um die betriebs- und volkswirtschaftlichen Chancen, die in der Energiewende stecken. Da er im hochpreisigen Gauting lebt, weiß er auch, dass bezahlbarer Wohnraum nicht nur dort, sondern im gesamten Landkreis Starnberg Mangelware ist. In diesem Zusammenhang sieht er in Leerstand in Bestandsgebäuden und Investitionsobjekten ein Ärgernis. Darum plädiert er dafür, eine Art Leerstandsteuer einzuführen.

Barho ist klar, dass nicht jeder Bürger im Landkreis über die finanziellen Mittel verfügt, sich ein E-Auto leisten zu können. Daher plädiert er dafür, den ÖPNV klimafreundlich auszubauen. Besonders wichtig ist ihm aber ein „verlässlicher ÖPNV“.

Landrat Stefan Frey ließ durchblicken, dass er für eine zweite Amtszeit zur Verfügung stehen wird, offiziell nominiert ist er vom CSU-Kreisverband aber noch nicht.

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