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Coronavirus-Newsblog im Landkreis Starnberg:Besuchverbot in Lungenklinik

Coronavirus - Schule - Maskenpflicht

Die Maskenpflicht gilt nun auch für Grundschüler.

(Foto: dpa)
  • Im Landkreis Starnberg haben sich seit Beginn der Pandemie 962 Menschen infiziert, 851 gelten als genesen.
  • Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 50,49.
  • In den Kliniken werden wieder mehr Betten mit Covid-19-Patienten belegt.

Covid-19-Patienten in allen Kliniken

Mittwoch, 21. Oktober, 12,15 Uhr: In allen vier Krankenhäusern im Landkreis werden wieder Covid-19-Patienten behandelt. Derzeit befänden sich 15 bestätigte oder Verdachtsfälle auf den Stationen, drei davon würden auf der Intensivstation beatmet, sagte der Pandemiebeauftragte des Landkreises und Starnberger Klinikchef, Thomas Weiler. "Das Virus ist überall vorhanden, das Ausbruchsgeschehen unkontrollierbar." Die Patienten seien erst vor wenigen Tagen in den Krankenhäusern aufgenommen worden, nachdem der Sommer dort praktisch coronafrei gewesen war. Allein in der Gautinger Asklepios-Klinik liegen neun Corona-Patienten, davon einer auf der Intensivstation. In der Lungenklinik herrscht von diesem Mittwoch an ein striktes Besuchsverbot.

Inzidenzwert jetzt auch laut Landesamt höher als 50

Dienstag, 20. Oktober, 18.40 Uhr: Nach Tagen der Verwirrung hat das Gesundheitsministerium am Dienstag die Corona-Ampel für den Landkreis auf rot gestellt. Von diesem Mittwoch an gelten deshalb für mindestens sechs Tage die verschärften Regeln des Freistaats: Maskenpflicht für Grundschüler, Sperrstunde um 22 Uhr und maximal fünf Personen oder zwei Hausstände bei privaten Treffen. Grundlage ist eine Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 50 Infektionen pro 100.000 Einwohnern, entscheidend sind die Daten des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL).

Laut Landratsamt wurde der Wert erstmals am Sonntag überschritten. Doch bei der Übermittlung ging ausgerechnet ein rechnerisch entscheidender Fall verloren, weshalb der LGL-Wert bei 49 und die Ampel auf gelb stehen blieben. Das Landratsamt will künftig nur noch den Inzidenzwert des LGL veröffentlichen. Dieser lag am Dienstag nach zwölf neuen Fällen bei 50,49. Von den insgesamt 962 Infizierten gelten 851 als genesen. Auch die Nachbarkreise Landsberg am Lech und Weilheim-Schongau haben mit einer Inzidenz von je 57 die höchste Warnstufe erreicht.

Chaos bei den Vorschriften

Dienstag, 20. Oktober, 8 Uhr: Aufgrund einer Panne bei der Datenübermittlung weisen das Gesundheitsministerium und das Robert-Koch-Institut den Landkreis Starnberg bislang nicht als Risikogebiet mit mehr als 50 Infektionen pro 100.00 Einwohnern aus - anders als das Starnberger Landratsamt. Damit gelten nach Angaben des Ministeriums nur die verschärften Corona-Regeln des Landkreises, nicht aber die des Freistaats von einem Riskowert von 50 an.

Sieben-Tage-Inzidenz erreicht den Schwellenwert

Sonntag, 18. Oktober, 19.27 Uhr: Im Landkreis Starnberg gelten von diesem Montag an neue Corona-Regeln, weil die Sieben-Tage-Inzidenz am Sonntag den Risikowert von 50 überschritten hat. Landrat Stefan Frey hat eine Allgemeinverfügung erlassen, welche in vielen Bereichen aber weit unter den strengen Ankündigungen der vergangenen Tage bleibt. So ist etwa eine Maskenpflicht an den Seepromenaden vom Tisch wie auch eine Teilung von Klassen, sollten an den Schulen Corona-Fälle in zwei Klassen bekannt werden. "Das würde die Schulen unverhältnismäßig stark treffen", so Frey. Mit mehr als 21 Neuinfektionen am Wochenende lag der Inzidenzwert am Sonntagabend bei 51,22.

Maskenpflicht am Kloster Andechs und an Bahnhöfen

Samstag, 17. Oktober, 19.25 Uhr: Der Landkreis hat eine neue Allgemeinverfügung erlassen, die um Mitternacht in Kraft tritt und die bayernweit geltenden Regeln für das Überschreiten eines Inzidenzwerts von 35 ergänzt. Laut Landrat Stefan Frey gilt dann eine Maskenpflicht an allen S-Bahnhöfen und deren Vorplätzen sowie im Bereich des Klosters Andechs einschließlich des Parkplatzes. Die genauen Umgriffe hat das Landratsamt in einer Karte dargestellt. Dort gilt außerdem von 23 bis sechs Uhr ein Alkoholverbot. Kein Alkohol darf außerdem in dieser Zeit am Starnberger Kirchplatz sowie an den Seepromenade in der Kreisstadt sowie in Herrsching konsumiert werden, auch hier ist der Geltungsbereich genau festgelegt. Zudem müssen alle Beschäftigten in Kitas am Arbeitsplatz einen Mund-Nasen-Schutz tragen sowie Lehrer, wenn sie zu Schülern nicht den Mindestabstand von eineinhalb Metern einhalten können. In den Kitas sind feste Gruppen zu bilden, offene Konzepte sind untersagt. Als dringende Empfehlung gilt eine Beschränkung der Besuche in Krankenhäusern und Altenheimen auf täglich maximal eine Person pro Patient oder Bewohner zu festen Besuchszeiten.

Vorbereitet hat die Kreisbehörde zudem Sonderregeln, sollte der Inzidenzwert den Riskikowert 50 reißen. Dann will das Landratsamt eine weitere Verfügung erlassen, laut Frey müssen dann im Landkreis auch Lehrer im Unterricht eine Maske tragen, unabhängig davon, ob sie den Mindestabstand von eineinhalb Metern einhalten. Die Idee von Klassenteilungen für den Fall, dass an einer Schule Coronavirus-Infektionen in zwei Klassen auftreten, habe man indes wieder verworfen. "Das würde die Schulen unverhältnismäßig stark treffen", so Frey. Kinder mit Erkältungssysmptomen müssten allerdings einen negativen Corona-Test vorweisen, wenn sie mit Husten oder Schnupfen in Kita oder Schule wollen. Zudem gilt bei einem Inzidenzwert von über 50 in Altenheimen und Pflegeeinrichtungen, dass die Bewohner täglich nur noch von einer Person besucht werden dürfen.

Inzidenzwert steigt auf 48, Kreis bereitet Allgemeinverfügung vor

Samstag, 17. Oktober, 17.56 Uhr: Mit elf neuen Corona-Fällen am Samstag ist der Inzidenzwert im Landkreis auf 48,29 gestiegen und liegt damit knapp unter dem Grenzwert von 50 Neuinfektionen binnen einer Woche. Sollte diese Hürde gerissen werden, treten neue Beschränkungen in Kraft. Seit Samstag gelten allerdings auch für Regionen, deren Inzidenzwert über 35 liegt, schärfere Regeln, die Staatsregierung hat die siebte Infektionsschutzmaßnahmenverordnung am Freitag entsprechend geändert. Diese gelten laut Landratsamtssprecher Christian Kröck auch für den Landkreis, auch wenn dieser vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wegen zeitverzögerter Aktualisierung der gemeldeten Fälle noch mit einem Inzidenzwert von 24,15 geführt würde. Seit Samstag besteht demnach eine Maskenpflicht auf stark frequentierten Plätzen und bei Kultur- und Sportveranstaltungen sowie im Unterricht von der fünften Jahrgangsstufe an. Der Teilnehmerkreis bei privaten Feiern ist unabhängig vom Ort der Veranstaltung auf die Angehörigen von zwei Hausständen oder auf höchstens zehn Personen beschränkt. Von 23 Uhr an gilt die Sperrstunde, dann darf auch im öffentlichen Raum an gut besuchten Plätzen kein Alkohol mehr konsumiert werden. Die Kreisbehörde will mit einer Allgemeinverfügung festlegen, um welche Plätze es sich dabei handelt. Diese soll noch am Samstagabend veröffentlicht werden und am Sonntag in Kraft treten. Die elf neuen Fälle verteilen sich wie folgt: Zwei Personen in Feldafing, eine in Gilching, drei in Herrsching, eine in Krailling, zwei in Starnberg. In Quarantäne sind aktuell 337 Personen.

Klassen könnten halbiert werden

Freitag, 16. Oktober, 19.01 Uhr: Sollte die Sieben-Tage-Inzidenz über 50 steigen, träten im Landkreis einige Sonderregelungen in Kraft, die sich von der bayernweiten Verordnung unterscheiden würden. Wenn Corona in zwei Klassen einer Schule ausbrechen würde, schreibt der Landkreis den Schulen verpflichtend vor, den Mindestabstand in jedem Raum von 1,50 Metern einzuhalten. Konkret, so meint Landrat Stefan Frey, würde dies in den meisten Schulen wieder zu Klassenteilungen führen. Wenn Schülerinnen oder Schüler Erkältungssymptome zeigen, "verlangen wir einen Coronatest. Die Schule dürfen die Betroffenen erst wieder mit einem negativen Ergebnis betreten", so Frey.

Landkreis Landsberg überschreitet Warnwert

Freitag, 16. Oktober, 17.59 Uhr: Auch der Landkreis Landsberg hat am Freitag erstmals den Warnwert von 35 Infektionen pro 100 000 Einwohnern innerhalb einer Woche überschritten und erreicht bei der Sieben-Tage-Inzidenz 40,8. Damit gelten von Sonntag an die gleichen bayernweiten Einschränkungen wie im Landkreis Starnberg. Insgesamt haben sich im Nachbarlandkreis seit Beginn der Pandemie 556 Personen mit Sars-CoV-19 infiziert, 499 gelten als genesen. Aktuell infiziert oder in Quarantäne sind 47 Personen. Das Landratsamt hat eine Corona-Hotline eingerichtet, die von Samstag an täglich von 10 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 08191/1291680 erreichbar ist.

Inzidenz steigt auf fast 45

Freitag, 16. Oktober, 14.52 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz nähert sich weiter dem Risikowert von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche, ab dem die Behörden die Corona-Auflagen verschärfen. Sie stieg am Freitag um mehr als zwei Punkte auf 44,63. Das Landratsamt hat 13 neue Fälle registriert: Drei Infektionen gab es in Starnberg, darunter ein Reiserückkehrer aus Bosnien. Ebenfalls drei Fälle werden aus Krailling gemeldet, ein Betroffener war wohl in München dem Virus ausgesetzt. Zwei Meldungen kommen aus Tutzing, einer davon hat sich womöglich im Landkreis angesteckt - genau wie je ein Betroffener aus Seefeld, Herrsching und Gauting. Bei Infektionen in Feldafing und Gilching ist die Quelle noch unbekannt. 438 Menschen befinden sich in Quarantäne.

Landkreis Starnberg plant schärfere Corona-Regeln

Donnerstag, 15. Oktober, 19 Uhr: Landrat Stefan Frey und Behördenvertreter beraten am Freitag über eine neue Allgemeinverfügung. Diese könnte eine Maskenpflicht etwa auf Seepromenaden bei schönem Wetter und weniger Gäste bei Treffen vorsehen. In den Kliniken werden wieder Patienten stationär behandelt.

15 neue Infektionen im Landkreis Starnberg

Donnerstag, 15. Oktober, 15.17 Uhr: Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis steigt deutlich und damit auch die Sieben-Tage-Inzidenz. Am Donnerstag hat das Landratsamt 15 neue Fälle registriert. Die Inzidenz erhöht sich um eineinhalb Punkte auf 42,44 und nähert sich damit weiter dem Risikowert von 50 neuen Infektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche an, ab dem die Behörden die Vorgaben weiter verschärfen. Fünf Fälle stammen aus Gauting, darunter zwei vorherige Kontaktpersonen von Erkrankten, zwei Reiserückkehrer aus Bosnien und dem Irak. Zwei Feldafinger waren dem Virus im Landkreis ausgesetzt. Zwei Infektionen gab es in Gilching, darunter eine Kontaktperson, in einem Fall ist der Übertragungsweg unbekannt. In zwei Fällen wohnen die Betroffenen in Tutzing, einer hat sich womöglich im Landkreis angesteckt, beim anderen ist der Ort unbekannt. Je eine Infektion gab es in Wörthsee, Pöcking und Krailling - alle haben sich wohl im Landkreis angesteckt. Bei einem Starnberger war dies vermutlich in Berlin der Fall.

Landratsamt meldet allein in Starnberg sieben neue Infektionen

Mittwoch, 14. Oktober, 14.16 Uhr: Insgesamt 13 neue Corona-Fälle hat das Landratsamt am Mittwoch registriert - alle waren dem Erreger im Landkreis ausgesetzt. Sieben Infektionen stammen aus Starnberg, einer der Betroffenen befand sich als enge Kontaktperson bereits in Quarantäne. Drei Betroffene wohnen in Seefeld, jeweils einer in Tutzing, Herrsching und Gauting, wo die Mutter eines Erkrankten laut Landratsamt als Überträgerin gilt. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 40,98. In Quarantäne befinden sich 586 Menschen. Die Zahl könnte noch deutlich steigen, da die Kontaktpersonen der jetzt positiv Getesteten derzeit ermittelt werden.

Drei neue Infektionen am Dienstag

Dienstag, 13. Oktober, 17.03 Uhr: Nach drei neuen Infektionen mit dem Coronavirus in Gauting, Feldafing und Weßling verharrt die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Starnberg über dem Warnwert von 35 Fällen pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche - nämlich laut Landratsamt genau bei 35,85. Landrat Stefan Frey (CSU) hat bereits am Montag eine Maskenpflicht für Schüler von der fünften Klasse an und für Kita-Mitarbeiter angekündigt. Bei privaten Feiern dürfen sich nur noch bis zu 25 Menschen treffen. Die entsprechende Allgemeinverfügung hat das Landratsamt auf seiner Internetseite veröffentlicht. Sie gilt von diesem Mittwoch bis vorerst kommenden Mittwoch. Die Gesamtzahl der Infizierten seit Beginn der Pandemie steigt auf 883, von denen 806 als genesen gelten.

Inzidenzwert von 35 überschritten

Montag, 12. Oktober, 19.12 Uhr: Mehr als 48 mit dem Coronavirus Infizierte innerhalb einer Woche, zehn neue Fälle allein am Montag: Der Landkreis hat am eine Sieben-Tage-Inzidenz von 35,85 erreicht und damit die Vorwarnstufe erreicht. Von Mittwoch an treten deshalb im Landkreis neue Regeln in Kraft, auf die sich der Krisenstab des Landratsamtes verständigt hat. Diese sollen zunächst für sieben Tage gelten, "mit Option auf Verlängerung", wie Landrat Stefan Frey (CSU) sagt. So müssen alle Schüler von der fünften Jahrgangsstufe an während des Unterrichts wieder Masken tragen. Eine Maskenpflicht gilt zudem für Beschäftigte in Kitas, wo die Kinder zudem nur noch in festen Gruppen betreut werden dürfen. Zuletzt waren Fälle in drei Kitas und drei Schulen bekannt geworden.

Vogelbeobachtung unter Vorbehalt

Montag, 12. Oktober, 14.05 Uhr: Sollte die Sieben-Tage-Inzidenz am kommenden Wochenende über dem Frühwarnwert von 35 liegen, sagt die Kreisgruppe des Landesbunds für Vogelschutz (LBV) die für Sonntag, 18. Oktober, geplante Wasservogelbeobachtung an der Roseninsel ab, wie Jürgen Klenk aus dem Vorstand mitteilt.

539 Personen in häuslicher Isolation

Sonntag, 11. Oktober, 17:53 Uhr: Die Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis ist am Wochenende wieder gestiegen, aber nicht so stark, wie die Tage zuvor. Der Sieben-Tage-Inzidenz-Wert beträgt laut Landratsamt nun 30,73, das Robert-Koch-Institut meldet einen Wert von 31,5. Die Vorwarngrenze liegt bei 35, übersteigt der Wert die 50, sind weitere Einschränkungen möglich. Am Wochenende wurden dem Gesundheitsamt Starnberg insgesamt zwölf neue Fälle gemeldet, einer in Gilching erwies sich aber als falsch. In Gauting haben sich drei, in Gilching drei und in Seefeld zwei Leute mit dem Coronavirus angesteckt. Sie waren Kontaktpersonen von bereits Infizierten. Jeweils ein Fall wird aus Feldafing, Inning und Wörthsee gemeldet. Wo sich diese Personen angesteckt haben, ist noch unbekannt. Die Anzahl der Personen, die sich in häuslicher Quarantäne befinden, ist auf 539 gestiegen. Das liegt auch daran, dass sich mehrere Schulklassen und Kindergartengruppen in Gauting, Gilching, Herrsching und Weßling zu Hause isolieren müssen.

Kindergarten "Regenbogen" in Weßling schließt

Freitag, 9. Oktober, 16.05 Uhr: An mehreren öffentlichen Einrichtungen im Landkreis sind am Freitag Corona-Fälle bekannt geworden, mitunter mit weitreichenden Folgen. So muss der gemeindliche Kindergarten "Regenbogen" in Weßling die kommenden zwei Wochen geschlossen bleiben, weil das komplette Personal in Quarantäne ist. Eine Erzieherin, die die Eingewöhnungsgruppe leitete, war positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Alle zehn Kinder der Gruppe sowie zwei Elternteile, die ihre Kinder begleitet hatten, sind deshalb bis 22. Oktober in Quarantäne. Die elf Kollegen, darunter auch Kinderhausleiter Michael Klinke, müssen sich ebenfalls isolieren, weil sie engen Kontakt zu der Erkrankten hatten. "Das lässt sich bei uns im Haus nicht vermeiden", sagt die stellvertretende Leiterin Katharina Haberger, "auch wenn wir uns bemühen, Abstand zu halten." Alle 70 Kinder der vier Kindergartengruppen müssen deshalb daheim bleiben, "die meisten Eltern haben Verständnis". Die zwei Krippengruppen bleiben geöffnet.

Ein ganzer Abi-Jahrgang im Lockdown

Dienstag, 6. Oktober, 18.42 Uhr: Nach der Infektion eines Mitschülers müssen alle 150 Zwölftklässler in Quarantäne. Auch neun Lehrer warten zu Hause auf ihre Testergebnisse. Doch die Schule hat aus der Schließung im Frühjahr gelernt und kann nun auf digitalen Unterricht umschalten.

17-Jährige ohne Maske muss 250 Euro zahlen

Mittwoch, 30. September, 17.56 Uhr: Bei einer Kontrollaktion fällt den Beamten eine Jugendliche im Bus auf. Weil sie den Mund-Nasen-Schutz niucht im gesicht trug, sondern auf dem Schoß liegen hatte, muss sie laut Polizei ein Bußgeld zahlen.

Zahlreiche Verstöße gegen Corona-Regeln

Montag, 28. September, 19.03 Uhr: Unerlaubte Partys und ignorierte Quarantänepflicht: Die Polizei erstattet seit Beginn der Pandemie 650 Anzeigen wegen Verstößen gegen die Corona-Einschränkungen. Das Landratsamt kassiert 80 000 Euro an Bußgeldern. Weiter lesen Sie hier.

Elf Lehrer am Landschulheim in Quarantäne

Mittwoch, 23. September, 10:02 Uhr: Am Landschulheim Kempfenhausen hat sich eine Lehrerin mit dem Coronavirus infiziert. Bei etlichen Kollegen schlug die Warn-App Alarm.

Krankenhäuser machen minus

Montag, 24. August, 21.49 Uhr: Der Pandemiebeauftragte des Landkreises und Leiter der Starnberger Kliniken, Thomas Weiler, warnt vor Konsequenzen der Pandemie im Gesundheitssystem: Krankenhäuser, die Covid-19-Patienten aufgenommen haben, müssen mit massiven Defiziten rechnen. Das ganze Interview:

Ein halbes Jahr Corona im Landkreis: Amtsarzt Schröfl zieht Bilanz

Samstag, 25. Juli, 13.19 Uhr: Auf einmal war sie wieder da, die Sorge. Flammt das Coronavirus noch einmal im Fünfseenland auf? Wie schon vor einem halben Jahr mit den bundesweit ersten Ansteckungen bei Mitarbeitern des Autozulieferers Webasto in Stockdorf? Wie Anfang März, als Starnberg zu Beginn der Pandemie wochenlang zu den am stärksten betroffenen Landkreisen zählt? Diese Sorgen kehren zurück, als sich bis Anfang Juli beim Caterer Apetito in Gilching fast die Hälfte der etwa 100 Mitarbeiter infiziert, die das Virus in Starnberg und in ihren Wohnorten in sechs Nachbarlandkreisen hätten verbreiten können. Fünf Flüchtlingsunterkünfte und zwei Schulklassen müssen unter Quarantäne gestellt werden. "Das hätte der Auslöser für eine zweite Welle sein können", sagt der Mediziner und Leiter des Starnberger Gesundheitsamts, Lorenz Schröfl, "doch wir konnten sie mit großem Einsatz bremsen.

© SZ.de/frie/dac
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