Nur eine halbe Stunde war eine 54-jährige Frau aus Germering mit ihrem Hund am 15. Juni auf einem Spaziergang unterwegs. Als sie zu ihrem bei Oberbrunn nahe der Staatsstraße von Gilching nach Starnberg abgestellten Auto zurückkehrte, war die Scheibe auf der Beifahrerseite eingeschlagen und ein Rucksack nebst Geldbörse, zwei EC-Karten und Personalausweis verschwunden. Noch vom Tatort aus ließ sie telefonisch die Karten sperren, doch nur zwei Tage später stellte sie fest, dass von ihrem Konto 2500 Euro abgebucht worden waren. Eine Nachfrage bei der Bank ergab, dass eine bislang unbekannte junge Frau mit FFP2-Maske sich die Summe in München unter Vorlage des gestohlenen Ausweises hatte auszahlen lassen. Immerhin: Die Bank erstattet das Geld zurück, weil sie den Betrag wegen der gesperrten Karte nicht hätte auszahlen dürfen, teilte die Polizei mit.