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Kommunalwahl:Kleine Liste, große Ziele

SPD Bernried geht mit Vorsitzendem an der Spitze in den Wahlkampf

Ein lebendiges Dorf, rege Jugendarbeit und ein aktives Vereinsleben: Das ist es, was die Bernrieder SPD will. Für die Kommunalwahlen im März hat der Ortsverein nun die Kandidatenliste aufgestellt, der Ortsvorsitzenden Walter Westermeier steht an der Spitze. Als Bürgermeisterkandidat will er aber nicht antreten. Das habe er vor 18 Jahren versucht, sagte er. Doch dafür müsse man eine Hausmacht aufbieten können, und die habe er nicht.

Der 58-Jährige gehört dem Gemeinderat seit nunmehr 30 Jahren an, er hatte stets ein Augenmerk auf die Gemeindefinanzen gelegt. Als Pflichtaufgabe der Gemeinde sieht er ein neues Feuerwehrhaus sowie den Ausbau der Schule, wobei Kosten und Nutzen sorgfältig abgewägt werden müssten. Ebenfalls im Blick haben müsse man Kindergarten und Wasserversorgung sowie bezahlbaren Wohnraum.

Bereits im Oktober hat die SPD den Antrag gestellt, eine Bebauung des Gemeindegrundstücks an der Weilheimer Straße zu untersuchen. Auch das Vereinsheim sollte umgebaut und energetisch saniert werden, um es weiterhin als Sportgaststätte nutzen zu können. Das Klimaschutzkonzept unterstützt die SPD ebenfalls. Beim Thema Mobilität sollte auf einen attraktiven Nahverkehr geachtet und der MVV-Tarif auf Bernried erweitert werden.

Da der Bernrieder Ortsverein nur sehr klein ist, gibt es lediglich neun Kandidaten auf der Liste, die dreifach genannt werden. Auf Westermeier folgt die langjährige Gemeinderätin Anna-Maria Groß. Insgesamt stehen nur drei Frauen auf der Liste. Die Kandidaten kommen aus allen Gesellschaftsschichten und Berufen. Der jüngste Kandidat ist der 23-jährige Student Tobias Effner auf Platz 6, Wolfgang Schulz auf Platz 5 ist mit 62 Jahren der älteste.

Kandidaten der SPD Bernried: Walter Westermeier, Anna-Maria Groß, Danijel Kosic, Jeanette Rindler, Wolfgang Schulz, Tobias Effner, Hans-Jürgen Ebert, Manuela Schulz und Wolfgang Westermeier.

© SZ vom 24.01.2020 / SBH
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