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Kommunalwahl im Landkreis Starnberg:Mit Augenmaß

Die Unabhängigen Bürger setzen auf moderate Ortsentwicklung und wollen drittstärkste Kraft in Gauting werden

"Wir wollen die drittstärkste Kraft im Gautinger Gemeinderat nach der CSU und den Grünen werden." Das nennt Kandidat Andreas Albath als Ziel der Unabhängigen Bürger Gauting (UBG) bei der Kommunalwahl im März. Er ist vor allem bekannt geworden als Sprecher der Initiative Zukunft Gauting, die sich für den Bau eines Wohn- und Geschäftshauses an der Bahnhofstraße eingesetzt hat. Aus dieser Initiative kommen mehrere Kandidaten auf der UBG-Liste, die damit eine deutlich Verstärkung erfährt.

UBG Gauting

Auf ihre Unabhängigkeit legt die Gruppierung Wert. Andreas Albath (rechts) hat viele Mitstreiter von der Initiative "Zukunft Gauting" mitgebracht.

(Foto: oh)

Bisher sitzen für diese Gruppierung Richard Eck, Kirsten Platzer und Ariane Eiglsperger im Gemeinderat, die auch jetzt auf vorderen Plätzen zur Wahl antreten. Es folgen der stellvertretende Vorsitzende von Zukunft Gauting, Markus Proksch, die langjährige Elternbeiratsvorsitzende des Otto-von-Taube-Gymnasiums und Vorsitzende der Musikschule, Jasmin Klingan, sowie der Vorsitzende des Fördervereins der Paul-Hey-Schule Martin Raaf. Die Liste wurde einstimmig beschlossen. "Gauting entwickeln, mit Zuversicht und Augenmaß", lautet ein zentrales Motto für die Unabhängigen. Dazu gehören auch die geplanten Gewerbegebiete bei einem Verkehrskreisel am westlichen Ortsrand, auf einer Wiese zwischen Asklepios-Klinik und Unterbrunn sowie im Unterbrunner Holz an der Grenze zu Gilching. Außerdem fordert Albath einen Neubau für die Feuerwehr in Gauting und Sanierungen der Gerätehäuser in Stockdorf und Buchendorf. "Die befinden sich zum Teil in einem bemitleidenswerten Zustand", erklärt er.

Die Unabhängigen wollen im Gautinger Gemeinderat zwischen all den Parteivertretern eine wichtige Stimme einnehmen, lautet ihr Credo. Albath glaubt, "dass die Bürger das gut finden, Vertreter zu haben, die nicht den klassischen Parteien angehören." Unter den Kandidaten finden sich Auszubildende und Schüler, Angestellte, Selbstständige, Handwerker, Angehörige sozialer Berufe und Rentner. "Das ist eine engagierte Truppe, ein guter Querschnitt", sagt Albath dazu. Viele der Bewerber seien bekannt aus ihrer ehrenamtlichen Arbeit als Elternvertreter in Kindergärten und Schulen, dem Sport, der Kultur, der Feuerwehr, Helferkreisen oder im Seniorenbeirat.

Die Kandidaten der UBG: Richard Eck, Ariane Eiglsperger, Andreas Albath, Kirsten Platzer, Markus Proksch, Jasmin Klingan, Martin Raaf, Ulrike Arnold, Niko Höchstetter, Christine Großmann, Tammo Körner, Sonja Rauscher, Burkhard Reineking, Norbert Wildt, Uta Mayer, Klaus-Peter Rusche, Barbara Schubert, Heike Kladny, Josef Buchner, Sybille Bäumert, Kai Herzog, Elisabeth Krampe-Albath, Thomas Criegee, Barbara Weisser, Gisela Guschl, Pfarrer Günter Riedner, Alexandra Höchstetter, Helga Lerch, Johannes Steet, Ilse Schulte

© SZ vom 13.12.2019

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