Der Kommunalwahlkampf geht in die Endphase, in Starnberg finden zum Abschluss noch zwei Veranstaltungen statt: Der Verein „Gemeinsam. Demokratisch. Bunt“ lädt für Freitag, 6. März, um 17 Uhr zu einer Kundgebung auf dem Kirchplatz ein. Diese steht unter dem Motto „Wir halten zusammen für die Demokratie“. Im Anschluss daran treffen vier der insgesamt sieben Bewerber um den Bürgermeisterposten von FDP, Grüne, Bürgerliste und WPS um 18 Uhr in direktem Austausch in der „Eiswerkstatt“ aufeinander.
Der 2023 gegründete Verein versteht sich als überparteilicher Zusammenschluss, der sich für demokratische Grundwerte und gegen Extremismus einsetzt. Die ursprünglich bereits für den 20. Februar geplante Kundgebung war aus Gründen der Anteilnahme am Unfalltod eines achtjährigen Jungen drei Tage zuvor am Tutzinger-Hof-Platz abgesagt worden. Im Kern geht es den Veranstaltern um ein Bekenntnis zur Demokratie. Im Vorfeld der Kundgebung war mit verschiedenen Parteien und Gruppierungen gesprochen worden, ihre Unterstützung zugesagt haben Vertreter von SPD, Grünen, FDP, WPS, der Linken und BMS.
Redebeiträge sind geplant von Schwester Mechthild (Benediktinerinnen Tutzing), Dardan Kolic (Bildungsmanager des Landkreises Dachau), Johannes Richtmann (Starnberger Stadtrat für die Grünen), Alberto Bozzalla Bondio (Gemeinsam. Demokratisch. Bunt) und Janne Mehlen, der sich seit seinem 13. Lebensjahr gegen Faschismus engagiert.

Im Anschluss an die Kundgebung wollen die Bürgermeisterkandidaten Anke Henniger (FDP), Severin Kistner (Grüne), Michael Landwehr (WPS) und Eugen Stückle (BLS) über Zukunftsfragen für Starnberg sprechen. Die Runde soll den Wählern die Möglichkeit geben, sich ein persönliches Bild zu machen, die Kandidaten besser kennenzulernen und die programmatischen Unterschiede zu erfahren. Die Veranstaltung in der „Eiswerkstatt“ im Gebäude der Kreissparkasse versteht sich als „überparteiliches Angebot der Herausforderer“.

