KommunalwahlRathäuser verschicken unvollständige Briefwahlunterlagen

Briefwähler sollten kontrollieren, ob das Kuvert aus dem Rathaus auch wirklich alle Briefwahlunterlagen enthällt.
Briefwähler sollten kontrollieren, ob das Kuvert aus dem Rathaus auch wirklich alle Briefwahlunterlagen enthällt. Sven Hoppe/dpa

In Gilching und Gauting haben Briefwähler zum Teil nicht alle Stimmzettel erhalten. Die Rathäuser bitten deshalb, die Unterlagen rechtzeitig zu prüfen.

Von Sabine Bader, Gilching/Gauting

Wer in seinem Briefkasten in diesen Tagen die beantragten Briefwahlunterlagen aus dem Rathaus findet, der sollte schleunigst prüfen, ob sie auch wirklich vollständig sind – schließlich werden die Stimmzettel per Hand eingelegt, was zu Fehlern führen kann. In den Gemeinden Gilching und Gauting sind solche Fehler jüngst passiert, was das Gilchinger Rathaus dazu veranlasst hat, die Briefwähler auf ihrer Homepage zur erhöhten Wachsamkeit aufzufordern.

So bittet die Kommune „vorsorglich“ alle Briefwählerinnen und Briefwähler, ihre Unterlagen „auf Vollständigkeit zu prüfen“. Denn bislang sei es in zwei Fällen vorgekommen, dass nicht alle vier Stimmzettel im Briefumschlag aus dem Rathaus enthalten gewesen seien. Mit dabei müssen neben den vier Wahlzetteln für Bürgermeister-, Gemeinderats-, Landrats- und Kreistagswahl auch zwei Kuverts und ein Merkblatt sein. „Sollte ein Stimmzettel fehlen“, so die Gemeinde weiter, bitte man unter der angegebenen Telefonnummer um Meldung ans Rathaus.

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Auch in der Nachbargemeinde Gauting haben Briefwähler im Rathaus moniert, dass ihre Wahlunterlagen nicht vollständig seien. Laut Pressesprecherin Charlotte Jans haben sich bislang insgesamt fünf Wahlberechtigte gerührt, bei denen dieses Problem auftrat.  „Grundsätzlich kann es bei über 6200 manuell zusammengestellten Briefwahlunterlagen in Einzelfällen leider immer zu Fehlern kommen“, erklärte Jans, bat um Verständnis und um Meldung ans Rathaus.

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