Reden wir über:Ein Kochbuch von jungen Leuten

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Starnberg, Gymnasium, Kochbuch  'Star Cooks'

Schüler des Starnberger Gymnasiums haben gemeinsam ein Kochbuch entworfen.

(Foto: Georgine Treybal)

Der 17-jährige Lorin Baier spricht über die von Schülern entworfene Rezeptsammlung.

Von Christina Rebhahn-Roither

Starnberger Gymnasiasten haben eine Schülerfirma gegründet und ein Kochbuch mit Rezepten von Restaurants aus dem Landkreis und mit Eigenkreationen gestaltet. Die Erstauflage ist ausverkauft. Der 17-jährige Lorin Baier zieht ein Resümee.

Wie lief der Verkauf der Bücher bisher?

Wir haben 150 Stück produziert - die waren sofort ausverkauft. Wir sind viele Bücher in der Schule losgeworden und jeder von uns hat auch welche als Weihnachtsgeschenke gekauft. Den Rest haben wir an Geschäfte und manche Restaurants gegeben, die diese weiterverkauft haben. So sind 150 Stück sehr schnell weggegangen. Wegen vieler Bestellungen machen wir jetzt eine zweite Auflage von 100 statt 75 Stück.

Hört sich gut an. Lief denn immer alles nach Plan?

Nein, es lief definitiv nicht alles nach Plan und es gab schon auch Probleme. Wir haben eine Idee gehabt, sie umgearbeitet - und dann gemerkt, dass es ein Problem gibt und wir etwas neu machen und verändern müssen. Dann haben wir Aufgaben verteilt und die bestmögliche Lösung rausgesucht.

Foodox ist eine befristete Schülerfirma. Wie und wann endet das Schulprojekt?

Ende Januar, nach unserer Hauptversammlung, bei der entschieden wird, was mit dem Gewinn und dem übrigen Geld gemacht wird. Wahrscheinlich werden wir einen großen Teil spenden.

Was war die größte Herausforderung?

Die größten Herausforderungen waren Zeit und Geld. Wir haben am Anfang viel Zeit verloren, da wir in eine falsche Richtung gegangen sind. Dann sind wir auf das Kochbuch gekommen. Selbst da haben wir gemerkt, dass wir zu wenig Zeit haben. Wir waren immer mindestens ein bis zwei Wochen hinterher im Zeitplan. Das Geld hat auch nicht immer gereicht für Dinge, die wir umsetzen mussten. Wir mussten Werbeeinnahmen von Restaurants anfragen, weil wir sonst mit der Produktion nicht hingekommen wären.

Und was war die beste Erfahrung?

Die beste Erfahrung war definitiv das Zusammenarbeiten und die Erlebnisse. Unser Firmenchef hat gesagt, das Größte wäre, wenn wir zu einem Restaurant gehen und sie sagen: Kommt doch mal vorbei, ich koch euch ein paar Rezepte nach! Das ist tatsächlich einmal passiert.

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In einem P-Seminar am Gymnasium Starnberg ist ein Kochbuch entstanden. Eigenkreationen der Jugendlichen stehen neben Rezepten von Restaurants aus dem Landkreis.

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