Extremsport:Am Absprung

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Extremsport: Iris Schmidbauer im September vergangenen Jahres beim Wettkampf im italienischen Polignano a Mare.

Iris Schmidbauer im September vergangenen Jahres beim Wettkampf im italienischen Polignano a Mare.

(Foto: Romina Amato/ Red Bull Content Pool)

Iris Schmidbauer ist Deutschlands beste Klippenspringerin. Seit Jahren hält sie sich ohne finanzielle Unterstützung an der Weltspitze. Doch wie lange schafft die 27-Jährige das noch?

Von Carolin Fries

Wenn Iris Schmidbauer sich aus 20 Metern in die Tiefe stürzt, um nach drei Salti rückwärts und einer Doppelschraube ins Wasser einzutauchen, dann weiß sie: "Ich traue mich was, was sich kein anderer traut." Das war schon damals so, als sie in Utting am Ammersee nicht einfach wie die anderen Kinder und Jugendlichen kerzengerade vom Zehn-Meter-Turm hüpfte, sondern ein bisschen Akrobatik zeigte. Und das ist auch heute noch so, wenn die 27-Jährige an den schönsten Orten der Welt von spektakulären Klippen und Rampen springt. Diesen schwierigen Sprung aus schwindelerregender Höhe beherrschen weltweit nur drei Frauen. Schmidbauer ist Deutschlands beste Klippenspringerin, 2019 hat sie sich mit einem achten Platz in der Gesamtwertung der Red Bull Cliff Diving World Series erstmals einen festen Startplatz für die internationalen Klippenspringwettkämpfe erobert.

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