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Polizei:Einbrecher nutzen Silvesterlärm, um Fenster einzuschlagen

Die Einbruchsserie zum Jahreswechsel in Herrsching und Wörthsee weitet sich auf fünf Fälle aus. Drei weitere Taten werden aus Weßling gemeldet.

Mit insgesamt acht Einbrüchen hat es jetzt die Herrschinger Polizei in ihrem Inspektionsgebiet zu tun - davon allein fünf, die in der Silvesternacht begangen wurden. Dabei hätten die Täter wohl gezielt den Lärm und die Unruhe in der Nacht des Jahreswechsels ausgenutzt, vermutet Christian Schäffler, stellvertretender Polizeichef in Herrsching.

Die Einbrecher schlugen mit brachialer Gewalt Fenster im Erdgeschoss von Häusern ein und verursachten einen Sachschaden von fast 4000 Euro. Unterwegs waren die Täter in der Hechendorfer Straße in Herrsching, wo sie in zwei Häuser eindrangen. Sie schlugen auch in Wörthsee zu - zweimal in der Auinger Straße und einmal in der Dorfstraße. Im letzteren Fall stahlen die Diebe Geld sowie Münzen in erheblichem Wert, teilt die Polizei mit. Hierbei hätten die unbekannten Einbrecher auch versucht, mit einem im Anwesen vorgefundenen Farbtopf ihre Spuren zu verwischen. Die Bewohner der Einfamilienhäuser waren zur Tatzeit nicht zu Hause gewesen.

Drei weitere Taten in Weßling

Der Polizei wurden zudem drei Einbrüche in Weßling gemeldet. Dort waren Kriminelle bereits in der Nacht zum 30. Dezember in der Oberen Seefeldstraße am Werk und durchwühlten auch zwei Häuser im Eichenweg. Hier gehen die Ermittler von einer anderen Tätergruppe aus, die in Weßling nach ersten Erkenntnissen Schmuck und Geld erbeuteten.

Zwei der insgesamt acht Einbrüche der vergangenen sechs Tage wurden der Herrschinger Polizei erst am Freitag gemeldet, nachdem die Hauseigentümer aus ihrem Kurzurlaub zurückgekehrt waren und dann böse überrascht wurden. Derzeit werten die Fahnder der Herrschinger Polizei noch intensiv die gesicherten Spuren der Einbruchserie aus und bitten unter der Telefonnummer 08152/93020 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung und vor allem aus der Nachbarschaft der Tatorte.

© SZ vom 04.01.2020 / deu
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