TutzingGroßeinsatz wegen erfundener Schüsse

Großeinsatz für die Polizei in Tutzing - der Anlass entpuppt sich jedoch als erfunden.
Großeinsatz für die Polizei in Tutzing - der Anlass entpuppt sich jedoch als erfunden.
Marijan Murat/dpa

Nach einem Notruf rückt die Polizei am Samstagmorgen mit einem Großaufgebot aus, findet aber nur den Anrufer selbst vor – bewusstlos und ohne jede Spur einer Waffe.

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Der Notruf klang ernst: Gegen 7.20 Uhr morgens war am Samstag bei der Polizei die Meldung eingegangen, dass an einem Steg an der Schlossstraße in Tutzing jemand zweimal in die Luft geschossen habe. Die Polizei schickte ein Großaufgebot an den Ort des Geschehens, fand dort jedoch nur einen bewusstlosen 28-Jährigen aus München vor.

Von einem Menschen mit einer Waffe fehlte dagegen jede Spur. Die Ermittlungen ergaben, dass der 28-Jährige den Notruf offenbar selbst getätigt und den Vorfall erfunden hatte. Der Grund hierfür ist bislang unbekannt, wie es im Polizeibericht heißt.

Gegen den Mann aus München wird nun wegen Notrufmissbrauchs ermittelt.

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