TierschutzEin Tor für Igel

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Keine Grenzen für Igel: Sonja Gaja vom Naturschutzbund und Florian Hammers von den Tierpiraten präsentieren ihre Durchgänge für Gartenzäune.
Keine Grenzen für Igel: Sonja Gaja vom Naturschutzbund und Florian Hammers von den Tierpiraten präsentieren ihre Durchgänge für Gartenzäune. Nila Thiel

In Gilching sollen die bedrohten Tiere wieder von Garten zu Garten kommen. Dafür entstehen in der Offenen Werkstatt kleine Durchgänge für Zäune.

Von Patrizia Steipe, Gilching

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Im Garten von Florian Hammers ist die Welt für Igel noch in Ordnung. In der Wildblumenwiese balzt ein Paar. Das Männchen kann bei diesem Ritual sein Weibchen stundenlang umkreisen. „Igelkarussell nennt man das“, erklärt Hammers, Vorsitzender des Vereins Tierpiraten. Ein paar Stunden später ist es ruhig im Garten. Die nachtaktiven Igel schlafen. Etwa 15 Igel haben seinen naturbelassenen Garten als Refugium gewählt. Hier finden sie Wasser, Futter und Unterschlupf in der Hecke. Doch der Garten ist zu klein. Ein Igelrevier umfasst bis zu 100 Hektar. Das entspricht rund 140 Fußballfeldern.

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