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Gauting:Verein mit Zukunft

Gauting: Zukunft Gauting 1.Vorsitzenede Fred Rauscher

Der Vorstand (von links): Andreas Albath, Fred Rauscher und Kassier Markus Proksch.

(Foto: Nila Thiel)

Bürgergruppe macht weiter, um neue Projekte zu unterstützen

Neue Gewerbegebiete, 120 Sozialwohnungen am AOA-Gelände, Gestaltung des Bahnhofs nach dem Neubau am Grundschulareal: Gauting wird sich in den nächsten Jahren verändern und die Bürgergruppe "Zukunft Gauting" will die Debatte darüber nach eigenen Aussagen nicht nur Neinsagern und Nostalgikern überlassen - sondern selbst mitreden. "Wandel sehen wir vor allem als Chance", heißt es im Programm des Vereins, der am Donnerstagabend ins Restaurant Nostos am Sportplatz eingeladen hatte, um für sein Fortbestehen zu werben. Dass etwa 60 Interessierte kamen, werteten die Vorsitzenden Fred Rauscher und Andreas Albath als großen Erfolg. Mehr als ein Dutzend Besucher füllten bereits an Ort und Stelle einen Mitgliedschaftsantrag aus, sodass sich die Zahl der Mitstreiter verdreifachte.

Der Verein hatte sich Anfang des Jahres gegründet, um dem Bürgerentscheid über den Neubau auf dem ehemaligen Grundschulareal mit 60 Wohnungen und Geschäften zum Sieg zu verhelfen. Nach dem Erfolg mit einem Zuspruch von 68 Prozent der Wahlberechtigten, sei schnell absehbar gewesen, dass die Gegner des Projekts auch künftige Projekte bekämpfen könnten, sagte Rauscher. Und ergänzte mit Blick auf die Gruppierung "Gauting aktiv" und das Bürgerforum: "Es wird nicht ohne Streit gehen."

An der Diskussion nahmen auch Bürgermeisterin Brigitte Kössinger (CSU) und ihr Stellvertreter Jürgen Sklarek (SPD) teil, genau wie die Gemeinderäte Ariane Eiglsperger (parteilos), Benedikt Kössinger (CSU) und Richard Eck (UBG), die "Zukunft Gauting" sogar angehören. Der Vorsitzende Rauscher unterstrich, nicht zum Handlanger der Gemeinde werden zu wollen. Sein Kollege Albath betonte die parteipolitische Unabhängigkeit. Der Verein könne auch zum Antreiber der Politik werden. Wie das Engagement bei den anstehenden Projekten aussehen könne, müssten die Mitglieder im Einzelfall entscheiden.