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Gauting:Schüler soll auf Schüler geschossen haben

Nach den Schüssen vom Freitag meldet sich ein zweites Opfer und benennt einen Zwölfjährigen als mutmaßlichen Schützen. Die Polizei entdeckt im Elternhaus eine Gaspistole.

Nach den Schüssen auf einen zwölfjährigen Buben am Freitagnachmittag am Gautinger Würmufer hat sich ein weiteres Opfer bei der Polizei gemeldet. Der 13-Jährige konnte den mutmaßlichen Schützen nennen: Es soll sich laut Polizei um einen zwölf Jahre alten Schüler aus Gauting handeln.

In dessen Elternhaus wurde eine CO2-Pistole mit Gaskartusche entdeckt, die Waffe untersucht nun das Landeskriminalamt. Der Bub sei noch unmündig, es werde aber wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt und auch das Jugendamt eingeschaltet, sagt Gautings Polizeichef Ernst Wiedemann. Das zweite Opfer hatte einen Bluterguss am Unterschenkel erlitten.

Sein jüngerer Freund war mit seiner Mutter am Freitag an den Schloßparkstegen vorbeigegangen und dort auf den anderen Zwölfjährigen gestoßen, der ihn mit Plastikkugeln aus der Druckgaswaffe zweimal am Bauch und Rücken sowie am linken Arm getroffen haben soll. Der Täter war mit anderen Kindern geflüchtet, die Polizei bittet unter Telefon 089/893133-0 um Hinweise.

© SZ vom 05.05.2021 / deu
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