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Gauting:Neue Regeln beim Klinge-Preis

Im Kuratorium sitzt künftig auch ein Vertreter der Jugend

Besondere kulturelle Leistungen würdigt die Gemeinde Gauting alle zwei Jahre mit dem Günther-Klinge-Preis. Zuletzt haben im vergangenen Jahr auf Vorschlag eines Kuratoriums der Grafiker Bernd Wiedemann und der Unterbrunner Theatermacher Hubert Dietl diese Auszeichnung erhalten. Die Zusammensetzung dieses elfköpfigen Kuratoriums, das von der Gemeinde einberufen wird, ändert sich nun. Die vor 40 Jahren bei der Einführung des Preises formulierten Richtlinien werden damit erstmals aktualisiert.

Neu ist demnach, dass ein Vertreter der Jugend dem Gremium angehört, die Kirchen hingegen sind nicht mehr vertreten. In der alten Version wurde außerdem namentlich dem Kreisheimatpfleger ein Platz eingeräumt; bisher ist das Gerhard Schober aus Unterbrunn. In der neuen Fassung soll "ein Vertreter der Heimatpflege" aufgenommen werden. Somit kann das weiterhin jemand aus der Gemeinde sein, auch wenn Schober einmal sein Amt nicht mehr ausübt und der Nachfolger aus einer anderen Gemeinde kommt. Zum Kuratorium gehören außerdem die Bürgermeisterin, drei Gemeinderäte, drei Vertreter aus den Bereichen Kunst, Musik und Literatur, ein Vertreter der Kulturorganisation oder Kulturwirtschaft sowie ein Vertreter aus Lehre und Bildung.

Die einstimmig beschlossenen Richtlinien gelten erstmals für die Kuratoriumswahl zum Mai 2022. Das neue Gremium kann dann Vorschläge für die Preisverleihung im Jahr darauf machen.

© SZ vom 30.10.2020 / rzl

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