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Gauting:Gedenkstunde auf dem Jüdischen Friedhof

Heinrich Auerbach, Sarah Barenboim, Israel Frischmann, Regina Fogelmann, Janosz Goldstein, Anna Secalson - das sind nur einige der Namen der 172 Verstorbenen, die auf dem Jüdischen Friedhof in Gauting beerdigt sind. Bei einer kleinen Gedenkstunde am kommenden Totensonntag, 25. November, 14 Uhr, werden Schülerinnen und Schüler des Otto-von-Taube-Gymnasiums Gauting, des Kurt-Huber-Gymnasiums Gräfelfing und des Feodor-Lynen-Gymnasiums Planegg die Namen vortragen. Die meisten der Verstorbenen sind letzte Opfer des nationalsozialistischen Regimes, die auf Grund der ihnen zugefügten Leiden erkrankt waren. Einige der Namen auf den Grabsteinen sind in Deutsch geschrieben, die meisten jedoch in Hebräisch. Viele sind unleserlich und verwittert.

Seit 2007 organisiert die Bürgerinitiative zur Erinnerung an den Todesmarsch von Dachau, "Gedenken im Würmtal", die Feierstunde am Totensonntag. Heuer wird Jan Mühlstein, der Vorsitzende der Liberalen Jüdischen Gemeinde in München, die Gedenkrede halten. Wie in den vergangenen Jahren werden Bürgermeister und Gemeinderäte aus dem Würmtal an der Feier teilnehmen.

© SZ vom 23.11.2018 / Bla
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