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Gauting:21-Jähriger stirbt bei Unfall

Unterbrunn Unfall

Der 21-Jährige prallt mit seinem Auto gegen einen Baum. Die Einsatzkräfte können den Mann nur durch Aufschneiden des Dachs befreien.

(Foto: Georgine Treybal)

Der Fürstenfeldbrucker prallt mit seinem Auto zwischen Ober- und Unterbrunn gegen einen Baum. Das Kriseninterventionsteam muss die Ersthelfer betreuen.

Ein 21-Jähriger aus Fürstenfeldbruck ist bei einem Unfall auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Ober- und Unterbrunn ums Leben gekommen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der Fahrer gegen 7.35 Uhr in seinem Kleinwagen aus Unterbrunn kommend auf den Weg zur Arbeit. Der junge Mann geriet ins Bankett und kam vor einer leichten Linkskurve von der Fahrbahn ab. Dabei prallte der Fürstenfeldbrucker mit der linken Fahrzeugseite gegen einen Baum und wurde in seinem Auto eingeklemmt. Die Ursache ist laut Polizei noch unklar.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Unterbrunn, die als erste die Unfallstelle erreichten, befreiten den eingeklemmten Mann mit Hilfe von schwerem hydraulischen Rettungsgerät, berichtet Kreisbrandmeister Thomas Schade. Der Fahrer hatte durch den Unfall schwere Verletzungen erlitten. Obwohl er sehr schnell aus seinem Fahrzeug befreit wurde, konnte der Notarzt nur noch den Tod feststellen. Die privaten Ersthelfer, welche die Einsatzkräften verständigten, mussten im Anschluss im Feuerwehrgerätehaus Unterbrunn durch das Kriseninterventionsteam betreut werden.

Die Ortsverbindungsstraße zwischen Ober- und Unterbrunn blieb zur Unfallaufnahme und Bergung durch die Feuerwehr bis 10 Uhr gesperrt. Die Arbeiten wurden nach Angaben der Kreisbrandinspektion durch die glatte Straße im Bereich der Unfallstelle erschwert. Insgesamt waren 47 Kräfte im Einsatz, davon 32 Feuerwehrleute aus Unter- und Oberbrunn sowie aus Starnberg.

Zur Unfallursache kann die Polizei noch keine eindeutige Aussage treffen. Ob der Fahrer wegen der Glätte ins Schlingern geraten sei, womöglich schneller als erlaubt unterwegs gewesen sei oder eine andere Ursache in Frage komme, sei unklar, erklärt der Gautinger Inspektionsleiter Ernst Wiedemann. Ein Gutachter der Staatsanwaltschaft soll den genauen Hergang des Unglücks analysieren.

© SZ vom 31.01.2020
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