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Gaststätte:Profis fürs Traditionslokal

Kroatische Küche im Freizeitheim Geisenbrunn; Das Freizeitheim Geisenbrunn macht wieder auf

Vize-Bürgermeister Martin Fink übergibt dem neuen Wirtspaar Magdalena und Stjepan Madunic den Schlüssel zur Gaststätte Geisenbrunn.

(Foto: Franz Xaver Fuchs)

Die neuen Pächter der Gaststätte Geisenbrunn überzeugen mit ihrer Qualifikation

Magdalena und Stjepan Madunic sind das neue Pächterpaar der Gaststätte Geisenbrunn in der Gemeinde Gilching. Die jungen Eheleute hoffen, Anfang August das Wirtshaus an der Tonwerkstraße eröffnen zu können, denn in der Küche und personellen Planung ist noch einiges zu tun. "Wir haben zwei Jahre nach einem geeigneten Objekt gesucht und sind glücklich, diese schöne Gaststätte führen zu dürfen", freut sich der neue Gastronom, der aus Kroatien stammt und zuletzt in der Serviceleitung von "Schuhbecks teatro" in München-Riem gearbeitet hatte.

Der 29-Jährige hat ebenso wie seine um drei Jahre jüngere Frau eine Hotelfachausbildung vorzuweisen und verfügt somit über die notwendigen Kompetenzen, einen Gasthof mit großem Saal, Wirtsgarten, einer Kegelbahn und Schießständen zu führen. "Unser Ziel ist es, dass die Gäste nie unzufrieden das Haus verlasen", betonen die neuen Wirtsleute.

Sie hätten sich bei der Bewerbung gegen andere Interessenten eindeutig mit ihrer Qualifikation und dem Speiseplan-Konzept durchgesetzt, berichtet Gilchings Vize-Bürgermeister Martin Fink, der auch Vorsitzender des Fördervereins "Gaststätte Geisenbrunn" ist. Nachdem der vorherige Pächter aus gesundheitliche Gründen vor gut sechs Monaten zum 30. Juni gekündigt hatte, suchte die Gemeinde als Eigentümerin über das Internet und die Wirtsbörse neue Betreiber für ihren Gasthof. Gemeldet haben sich daraufhin 50 Personen - aus ganz Deutschland und auch aus dem Ausland. Darunter seien Köche und Spüler gewesen, doch am Ende seien nur drei Bewerber zum Vorstellungsgespräch ins Rathaus eingeladen worden - wie eben das Ehepaar Madunic, dass das Gastro-Gremium der Gemeinde und der Geisenbrunner Vereine überzeugte.

Denn es bestehe auch ein "öffentliches Interesse", dass der Gasthof betrieben werde und auch langfristig funktioniere, betont Fink. In dem Wirtshaus treffen sich regelmäßig unter anderem der Schützen- und Stöpselverein, die Volksmusikfreunde sowie Feuerwehrleute und der Burschenverein. Daher ist der Treffpunkt wichtig für eine lebendige Dorfkultur.

Das ist dem Wirtspaar bewusst, das sich aber natürlich über jeden Gast freut und nur den Montag als Ruhetag einplant. Mit ihrem Baby Luka sind sie bereits in die Wohnung oberhalb des Gasthofs eingezogen.