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Garmischer Autobahn:Zwei Fahrzeuge rasen in Leitplanken

Glück im Unglück hatten zwei Autofahrer am Dienstagnachmittag auf der Garmischer Autobahn. Laut Polizei waren sie bei regennasser Fahrbahn zu schnell unterwegs und gerieten mit ihren Fahrzeugen ins Schleudern. Bei den beiden relativ schweren Unfällen blieben die Fahrer unverletzt. Es entstand aber enormer Sachschaden. Auf allein 40 000 Euro beziffert die Polizei den Schaden bei dem ersten Unfall, der sich gegen 13.40 Uhr ereignet hat. Ein 51-jähriger Mann aus dem Landkreis Starnberg raste mit seinem Sportwagen in Richtung Garmisch-Partenkirchen. Etwa zwei Kilometer vor der Anschlussstelle Murnau/Kochel, wo teilweise Regenwasser auf der Fahrbahn stand, geriet er offensichtlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit, ins Schleudern und touchierte zunächst die rechte Schutzplanke, anschließend auch die Mittelschutzleitplanke, ehe das Fahrzeug auf dem rechten Standstreifen zum Stehen kam. Sein Auto wurde erheblich beschädigt und musste abgeschleppt werden. Für die Aufräumarbeiten musste die rechte Fahrspur für etwa eine Stunde gesperrt werden. Den Fahrer erwartet nun laut Polizei eine Bußgeldanzeige im dreistelligen Bereich sowie ein Eintrag im "Flensburger Verkehrssünderregister".

Kurze Zeit später, gegen 16 Uhr, war ein 53-jähriger Mann mit seinem Wagen etwa eineinhalb Kilometer nördlich in der Gegenrichtung unterwegs - laut Polizei ebenfalls zu schnell auf nasser Fahrbahn. Er schleuderte mit seinem Fahrzeug gegen die Mittelschutzleitplanke. Auch sein Auto musste abgeschleppt, die Fahrbahn für eineinhalb Stunden teilweise, für zehn Minuten voll gesperrt werden. Den Schaden schätzt die Polizei auf 3000 Euro. Da der Fahrer keinen Wohnsitz in Deutschland besitzt, erhoben die Polizei noch vor Ort eine Sicherheitsleistung für das zu erwartende Bußgeld in dreistelliger Höhe.

© SZ vom 18.06.2020 / SZ
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