Fünfseen-Filmfestival:Drehbuchpreis für "Fuchs im Bau"

Die Geschichte eines Mittelschullehrers, der im Jugendtrakt einer großen Wiener Haftanstalt unterrichtet: Der schon mehrfach prämierte österreichische Film "Fuchs im Bau" von Arman T. Riahi ist am Samstag auf dem Fünfseen-Festival mit dem DACHS-Drehbuchpreis geehrt worden. Die Auszeichnung ist mit 3000 Euro dotiert, das Kürzel steht für die Länder Deutschland, Österreich, Schweiz und Südtirol. Die Jury begründete ihre Entscheidung damit, dass "Fuchs im Bau" nach der Geschichte des Gefängnislehrers Wolfgang Riebniger nicht nur eine ausgefallene Sozialstudie sei, sondern auch ein komplexer Blick auf die Frage, was das Leben lebenswert mache. Das Drehbuch überzeuge durch das handwerkliche Können des Autors. Sieben Filme hatten um den Preis konkurriert, darunter die zur Eröffnung des Kinofests gezeigte schwarze Komödie "Risiken und Nebenwirkungen" und das gesellschaftskritische Familiendrama "Wanda, mein Wunder".

© SZ vom 23.08.2021 / sum
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