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Festival in Gauting:Mundart-Rock und Sushi

Gauting, Kulturspektakel

Die Gruppe Quirinello macht am Freitagnachmittag den Auftakt auf der großen Bühne beim Gautinger Kulturspektakel. Mehr als 40 Bands sollen am Wochenende folgen.

(Foto: Georgine Treybal)

Das Kulturspektakel lockt am Wochenende mit 40 Bands, Izakaya-Stand und Spielen

Nach einem fulminanten Auftakt mit Punk, Rock und Folk stehen beim Kulturspektakel in Gauting an diesem Wochenende noch mehr als 40 Auftritte von Bands aus ganz unterschiedlichen Genres bevor. An diesem Samstag geht es auf dem Gelände des Schulcampus am Ortsrand von 14.30 Uhr an weiter mit Alternative-Rock, einem Singer-Songwriter und einer Jam-Session. Das letzte Konzert beginnt um 22 Uhr, bis Mitternacht muss das Gelände geräumt sein.

Der Sonntag beginnt bereits um 10.30 Uhr mit Mundart-Rock von Heischneida aus Traunstein; die Band war vor vier Jahren schon einmal in Gauting, tourt gerade durch ganz Oberbayern und dürfte eines der Highlights im dicht getakteten Programm sein. Eine persönliche Empfehlung des Kulturspektakel-Vorsitzenden Tristan Häuser: Zum Abschluss am Sonntag spielen Tir Nan Og aus Eichstätt von 21 Uhr an irischen Folkrock mit Einflüssen aus Reggae und Punk.

Außer der Musik gehört zum Kulturspektakel traditionell auch ein umfangreiches Rahmenprogramm, das fast jedes Jahr um einige Neuerungen ergänzt wird. So können diesmal an einer Rätselbude bei Escapegames kniffelige Rätsel gelöst werden. Außerdem gibt es Mal-, Schmink- und Bastelstände, es wird Volleyball, Spikeball und Schach gespielt, Besucher können Chakrameditationen und Acro-Yoga ausprobieren. In einem Innenhof der Realschule gibt es wieder eine DJ-Area.

Auch das kulinarische Angebot in den vielen Essensbuden, die auf den Pausenhöfen von Gymnasium, Realschule und Hauptschule verteilt sind und bisher schon weit über Bratwurst, Halsgrat und Pommes hinaus geht, wird stets variiert und erweitert. So gibt es heuer Gazpacho, die kalte spanische Suppe. Neu ist auch ein Izakaya-Stand, an dem die Gäste mit japanischen Speisen bewirtet werden. Laut Häuser auch mit gegrillten Hühnerherzen, wenn sie das wollen.

Eine wichtige organisatorische Neuerung ist die Kultcard. Mit dieser roten Plastikkarte können die Festivalbesucher in diesem Jahr an den Getränke- und Essensständen bezahlen. An den Bonbuden, wo es auch weiterhin die roten und gelben Wertmarken gibt, kann die Karte mit einem Guthaben aufgeladen werden. Per Smartphone lässt sich überprüfen, wie viel Geld noch übrig ist. Das System hätten sie selbst entwickelt, bei einem Testlauf habe es sich schon bewährt, verspricht der Vorsitzende Tristan Häuser.

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