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Feldafing:Kritik an Schul-Internet

Eltern zufolge ist die Datenverbindung zu langsam

Die Internetverbindung in der Feldafinger Otto-Bernheimer-Grundschule ist offenbar viel zu langsam und unzuverlässig. Wie Nandl Schultheis (CSU) in der Sitzung des Bauausschusses monierte, habe es zahlreiche Beschwerden von Eltern gegeben, die die Unterlagen ihrer Kinder jeden Freitag schriftlich in der Schule abgeben müssten.

"Die Schule hatte ein wunderbares W-Lan", verteidigte sich Bürgermeister Bernhard Sontheim. Doch es habe Eltern gegeben, die Strahlenschäden bei ihren Kindern befürchtet hätten. Deshalb sei das W-Lan wieder abgeschaltet worden, so der Rathauschef. Zwar habe die Gemeinde nun angeordnet, das Funknetz wieder in Betrieb zu nehmen. Doch das sei nicht von heute auf morgen möglich, da die beauftragten Firmen Engpässe hätten. Das Internet der Grundschule soll zunächst auf 250 000 Megabits pro Sekunde (Mbit/s) hochgerüstet werden.

Der Gemeinderat hatte im Januar darüber hinaus beschlossen, dass Glasfaserkabel verlegt werden sollen, die noch schneller seien. Für insgesamt 144 000 Euro soll zudem in die Aufrüstung der Klassenzimmer mit Netzwerk und Server investiert werden. Dafür gibt es Fördermittel in Höhe von 60 000 Euro. Doch derzeit gibt es nach Angaben des Rathauschefs massive Lieferschwierigkeiten. Zu den aktuellen Beschwerden werde er erst Stellung nehmen, wenn er mit der Schulleitung geredet habe, so Sontheim.

© SZ vom 15.03.2021 / SBH
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